Double Feature

Nach einer pandemiebedingten Pause startet im September wieder die Film- und Videokunstreihe Double Feature der SCHIRN. Im Double Feature stellen Filmschaffende einmal im Monat ihre eigene Produktion vor, gefolgt von einem filmischen Werk ihrer Wahl. Im Gespräch mit den Kuratoren Katharina Dohm und Matthias Ullrich oder mit Gastkuratorinnen und -kuratoren diskutieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten sowie aktuelle Tendenzen der Film- und Videokunst – jeden letzten Mittwoch im Monat. Im Jahr 2021 erwar­ten das Publi­kum u. a. Beiträge von Maya Schweizer, Kristina Kilian, Thomas Bayrle und James Gregory Atkinson.

FILMREIHE

DOUBLE FEATURE

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BIS ZUM NÄCHSTEN TERMIN

DATUM

Mit Kristina Kilian

FILMREIHE

DOUBLE FEATURE

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BIS ZUM NÄCHSTEN TERMIN

DATUM

Mit Thomas Bayrle

Double Feature versteht sich als Plattform für ganz unterschiedliche Tendenzen und Ausdrucksformen der künstlerischen Filmproduktion sowie der Gegenüberstellung bekannter und weniger bekannter Positionen.

KRISTINA KILIAN

KRISTINA KILIAN

Kristina Kilian interessiert sich für verschollene Objekte und vergessene Geschichten, die sie in autofiktionalen Filmen in unsere Gegenwart zurückholt. Sie ergänzt diese Erzählungen, indem sie Interviews mit Zeitzeugen führt und in Archiven sowie an realen Schauplätzen recherchiert. Aus ihren Recherchen schreibt sie Szenarien, die auch eigene Erlebnisse und Gefühle miteinschließen. Die hybriden Filme bewegen sich zwischen Dokument und Fiktion und hinterfragen unseren Begriff von Realität.Mit ihrem letzten Film „Which Way to the West“ gewann sie den 3sat Förderpreis im Deutschen Wettbewerb bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 2019

FILMSTILL AUS “Which Way to the West”, 2018, © Kristina Kilian
FILMSTILL AUS “Autobahnkreuz”, 2006, © Thomas Bayrle

THOMAS BAYRLE

Der seit den 1950er Jahren in Frankfurt lebende Thomas Bayrle (geb. 1937) ist nicht nur einer der bekanntesten Künstler Deutschlands, sondern in gewisser Weise auch Pionier von computergenerierten Bildern. Das Zusammendenken von Maschine und Kunst steht im Zentrum seiner Arbeit, in der sich die Grenzen zwischen Pop Art und serieller Kunst, zwischen angewandter und freier Kunst, zwischen Sound und Bild auflösen und neu verbinden. In seinen neun kurzen Filmen, die zwischen 1970 und 2007 entstanden sind, vollzieht Bayrle einen simultanen Prozess seiner künstlerischen Arbeit, in der das Ganze und seine Teile einen methodischen und dekonstruktivistischen Tanz aufführen

JAMES GREGORY ATKINSON

James Gregory Atkinson reagiert auf die extreme Unvollständigkeit offizieller Archive Schwarzer Menschen, ihren Erzählungen und Kulturen, indem er alternative Wege der Begegnung mit der Vergangenheit schafft. In seinen multimedialen Arbeiten greift der Künstler hierfür auf die Geschichte von Queeren und Schwarzen Menschen zurück und bringt diese in einen Dialog mit gegenwärtigen Verhältnissen

FILMSTILL AUS „Jail Bird in a Peacock Chair”, 2021, ©️ James Gregory Atkinson