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Do 11. Juni, 17:00 Uhr

AI Politics: Slop and Slopaganda

Kuratiert von Roland Meyer and Antonio Somaini.

Das Symposium widmet sich KI-generierter Propaganda – oder „Slopaganda“. Jüngste Kriege wurden von eskalierenden Wellen synthetischer Online-Propaganda begleitet, die darauf ausgelegt ist, Desinformation zu verbreiten, Verschwörungstheorien zu popularisieren, den Feind zu trollen und die eigene militärische Stärke zu zelebrieren.

Wann
Donnerstag, 11. Juni 2026, 17–22 Uhr

Programm
17 Uhr: Begrüßung und Einführung durch Antonio Somaini and Roland Meyer, gefolgt von Kurzpräsentationen von Ada Ackerman, Occitane Lacurie & Barnabé Sauvage und Wolfgang Ullrich
19–20 Uhr: Diskussion
20:30–21 Uhr: Hito Steyerl. Anschließend Filmscreening von Hito Steyerls THE ISLAND (2025)

Ort
Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main

Sprache
Englisch

Hinweise
Plätze sind begrenzt. Tickets demnächst im Vorverkauf

KI verändert die visuelle Kultur und die visuelle Politik rasant und tiefgreifend. Sogenannter „AI Slop“ – billig massenproduzierter synthetischer Content – überschwemmt die sozialen Medien, KI-generierte Memes sind zu einer neuen Form politischer Propaganda geworden, die von offiziellen Regierungskonten verbreitet wird, und gefälschte historische Dokumente sind zunehmend kaum noch von authentischen Archivquellen zu unterscheiden. Wie navigieren wir in einer Online-Welt, die durch Deep-Learning-Technologien und generative Medien vollständig umgestaltet wurde? Und welche Rolle können künstlerische Praxis und kritische Forschung in diesem neuen politischen Kontext spielen? Wenn autoritäre Politik in synthetische Stimmungen aufgeht und brutale Gewalt auf ein KI-Mem reduziert wird – lässt sich dann eine alternative Bildpolitik denken, die der Slopaganda etwas entgegenzusetzen hat?

Antonio Somaini: Kurator der Ausstellung, Professor of Film, Media, and Visual Culture Theory at the Université Sorbonne Nouvelle, Paris

Roland Meyer: DIZH Bridge Professor for Digital Cultures and Arts at the University of Zurich and the Zurich University of the Arts – ZHdK

  • Mit Unterstützung durch

    NEMETSCHEK Innovationsstiftung