Opening Talk

Die Kurator*innen Matthias Ulrich und Theresa Dettinger sprechen zum Auftakt der Ausstellungreihe „In A Silent Way“ mit den Künstler*innen Katja Mater und Bernhard Schreiner. Zusammen mit Natalia Grabowska, Expertin für das Werk von Margaret Raspé, erläutern sie das Konzept des neuen Projekts.

Wann
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr

Ort
Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main

Hinweis
Eintritt frei

Katja Mater studierte Freie Kunst an der Gerriet Rietveld Akademie in Amsterdam. Maters künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Film, Installation und Performance. Mit ihren Werken dokumentiert sie Phänomene, die jenseits der visuellen Wahrnehmung liegen, und eröffnet alternative Erfahrungen von Realität, indem sie die Begriffe von Raum, Zeit, Wahrnehmung neu verhandelt.

Margaret Raspé gilt als Pionierin des feministischen Experimentalfilms. Sie studierte zwischen 1954 und 1957 Malerei und Mode an der Kunstakademie München und der Hochschule für Bildende Künste, Berlin. In den 1970er-Jahren entwickelte sie den Kamerahelm und begann mit der Produktion der Kamerahelmfilme. Ihr Schaffen umfasst außerdem performative Aktionen und skulpturale Arbeiten, die sich mit Fragen zum Verhältnis zu Natur, Ökologie und Spiritualität beschäftigen.

Bernhard Schreiner studierte Film bei Peter Kubelka an der Städelschule. Im Rahmen seiner langjährigen Lehrtätigkeit im Film- und Videolab baute er die Film-Werkstatt und das SoundStudio der Städelschule mit auf. Zwischen 2005 und 2007 betrieb er das Label „feld-records“. Gemeinsam mit Thomas Bayrle entwickelte Schreiner die Serie der Rosenkranz betenden Motoren. Aktuell lehrt er an der HfG Offenbach und an der Städelschule.

Natalia Grabowska ist Kuratorin und Forscherin in London. Als Curator at Large für Architektur und ortsspezifische Projekte bei der Serpentine realisiert sie Ausstellungen, architektonische Interventionen und Projekte im öffentlichen Raum. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen unter anderem Projekte mit Peter Doig, Katharina Grosse und Theaster Gates. In ihrer kuratorischen Praxis untersucht sie, wie Orte und gebaute Umgebungen unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und emotionale Erfahrungen prägen.