Thomas Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren.
Er lebt in Frankfurt am Main.
Zu dieser Ausstellung gehören 55 Kunst-Werke von Thomas Bayrle.
Sie sind in den letzten 20 Jahren entstanden.
Es sind Bilder und Figuren.
Es sind Kunst-Werke, die einen Raum füllen.
Es gehören auch Klang-Kunst und ein Video dazu.
In der Kunst von Thomas Bayrle geht es um die moderne Gesellschaft.
Er beschäftigt sich mit verschiedenen Zusammenhängen:
Zwischen Religion und Gesellschaft.
Zwischen einer einzelnen Person und den ganz vielen Menschen.
Zwischen fertig hergestellten Produkten und den Maschinen, die etwas herstellen.
Thomas Bayrle erforscht, was Menschen kaufen.
Und warum sie etwas kaufen.
Er erforscht die Entstehung von Städten und die Geschichte von Technik.
Dabei spielen Bewegung und Unterwegs-Sein eine wichtige Rolle.
Thomas Bayrle beschäftigt sich auch mit Pop-Musik.
Und mit dem, was viele Menschen lieben.
Er fragt sich, ob das ein Ersatz für die Religion ist.
Außerdem beschäftigt sich Thomas Bayrle mit Künstlern von früher.
Und mit dem Thema Arbeit.
Man sieht Kunst-Werke aus den 1960er und 1970er Jahren.
Damals hat er die Idee für seine typischen Super-Formen gehabt.
Dabei entstehen große Bilder aus kleinen Einzel-Teilen.
In der Masse entstehen aus ihnen ein Gesamt-Bild.
So arbeitet der Künstler fast immer.
Diese Art der Arbeit ist eng verbunden mit seinem Berufs-Leben.
Thomas Bayrle hat Maschinen-Weber gelernt.
Dabei werden Stoffe mit einer Maschine hergestellt.
Später hat der Künstler sich mit dem Drucken beschäftigt.
Die Techniken aus dieser Arbeit benutzt er bis heute in seiner Kunst.
Und so passen seine Kunst-Werke gut zum aktuellen Ausstellungs-Ort.
Denn die SCHIRN befindet sich derzeit in einem Fabrik-Gebäude.
Es gehört zur ehemaligen Druckerei Dondorf.
Das passt zur Lebens-Geschichte von dem Künstler.
Matthias Ulrich von der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT ist für diese Ausstellung verantwortlich.
Er wird unterstützt von Theresa Dettinger.
Die Ausstellung wird gefördert durch
Stadt Frankfurt, Hessische Kulturstiftung.