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James Ensor

17. Dezember 2005 – 19. MĂ€rz 200617.12. – 19.03.2006

JAMES ENSOR

Es gibt kaum einen anderen KĂŒnstler des spĂ€ten 19. Jahrhunderts, dessen Werk so skurril, ironisch, tiefgrĂŒndig und reich an Interpretationsmöglichkeiten ist wie das des belgischen Malers James Ensor. Seine von Masken, Skeletten und Phantasiegestalten bevölkerten GemĂ€lde sowie seine theatralisch inszenierten Stillleben sind zum unverwechselbaren Sinnbild fĂŒr die AbsurditĂ€t des Daseins geworden und haben die deutschen Expressionisten ebenso beeinflusst wie die französischen Surrealisten.

Gerade im Hinblick auf neue Tendenzen in der Malerei wie die RĂŒckkehr zum Figurativen und Narrativen oder die Manifestationen des Grotesken und Komischen gewinnt Ensors Schaffen erneut an AktualitĂ€t. Mit etwa achtzig thematisch gegliederten Meisterwerken auf Leinwand und ebenso vielen Arbeiten auf Papier aus internationalen Museen und Privatsammlungen werden SchlĂŒsselwerke aus allen Schaffensperioden prĂ€sentiert. Die Schau ist die erste umfassende Ensor-Retrospektive in Deutschland seit 1972.


Katalog zur Ausstellung

Herausgegeben von Ingrid Pfeiffer und Max Hollein, Schirn Kunsthalle Frankfurt. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Essays von Joachim Heusinger von Waldegg, Ingrid Pfeiffer, Rudolf Schmitz und Xavier Tricot sowie Texten von Sabine Bown-Taevernier, Susan M. Canning, Katharina Dohm, Patrick Florizoone, Eva Linhart und Xavier Tricot. Deutsche und englische Ausgabe, 332 Seiten, 204 Farbabbildungen, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2005, ISBN 3-7757-1702-1 (deutsch), ISBN 3-7757-1703-X (englisch). 

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