Mi 24. Juni, 19:00 Uhr

Opening Talk

Zum Auftakt der neuen Ausstellungsreihe sprechen die Kurator*innen Theresa Dettinger und Matthias Ulrich mit den Künstler*innen Katja Mater und Bernhard Schreiner. Gemeinsam geben sie Einblicke in das Konzept des ortsspezifischen Outdoor-Projekts.

Wann
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr

Preis
Eintritt frei

Sprache
Englisch

Hinweise
Einlass ab 18 Uhr

Die Veranstaltung findet im Rahmen von IN A SILENT WAY. SKULPTUREN RUND UM DIE SCHIRN statt – einer mehrteiligen Ausstellung im öffentlich zugänglichen Außenraum der SCHIRN in Bockenheim. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit flüchtigen und fragilen Naturphänomenen, die in künstlerische Erfahrungen übersetzt werden. Die Werke treten dabei in direkten Bezug zur Umgebung und zu natürlichen Kräften wie Sonne, Regen und Wind sowie zu den Rhythmen von Tag und Nacht.

Die erste Episode zeigt die ortsspezifische Installationen „HIC. EST. TUUM. HORA . 50° 07′ 15” N 08° 39′ 74” E“ (2026) von Katja Mater, „Regentrommeln“ (1988/2023) von Margaret Raspé und das Synthesizersystem „Instant Sonification (Local real-time composition, N 50° 7′ 16“ E 8° 39′ 10“) (2026)“ von Bernhard Schreiner.

KATJA MATER studierte Freie Kunst an der Gerriet Rietveld Akademie in Amsterdam. Maters künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Film, Installation und Performance. Mit ihren Werken dokumentiert sie Phänomene, die jenseits der visuellen Wahrnehmung liegen, und eröffnet alternative Erfahrungen von Realität, indem sie die Begriffe von Raum, Zeit, Wahrnehmung neu verhandelt.

MARGARET RASPÉ gilt als Pionierin des feministischen Experimentalfilms. Sie studierte zwischen 1954 und 1957 Malerei und Mode an der Kunstakademie München und der Hochschule für Bildende Künste, Berlin. In den 1970er-Jahren entwickelte sie den Kamerahelm und begann mit der Produktion der Kamerahelmfilme. Ihr Schaffen umfasst außerdem performative Aktionen und skulpturale Arbeiten, die sich mit Fragen zum Verhältnis zu Natur, Ökologie und Spiritualität beschäftigen.

BERNHARD SCHREINER studierte Film bei Peter Kubelka an der Städelschule. Im Rahmen seiner langjährigen Lehrtätigkeit im Film- und Videolab baute er die Film-Werkstatt und das SoundStudio der Städelschule mit auf. Zwischen 2005 und 2007 betrieb er das Label „feld-records“. Gemeinsam mit Thomas Bayrle entwickelte Schreiner die Serie der Rosenkranz betenden Motoren. Aktuell lehrt er u.a. an der HfG Offenbach.