Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT ist eines der angesehensten und profiliertesten Ausstellungshäuser in Europa. 1986 eröffnet, wurden auf rund 2000 m² bislang mehr als 250 Ausstellungen präsentiert und von mehr als 9,5 Millionen Besuchern gesehen. Die SCHIRN richtet ihren Fokus auf kunst- und kulturhistorische Themen, Diskurse und Trends aus der Perspektive der unmittelbaren Gegenwart. Ihr Programm ist vielfältig, international und progressiv, versucht neue Sichtweisen zu eröffnen und tradierte Rezeptionsmuster aufzubrechen. Die Ausstellungen widmen sich zeitgenössischen Kunstpositionen und der Kunst der Moderne gleichermaßen.

Henri Matisse, 2002

Eingebettet in unsere innovative Kommunikation und Vermittlungsarbeit – analog wie digital – wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und zur Beschäftigung mit der Kunst anregen – aber auch mit gesellschaftlichen Fragen früher wie heute

Philipp Demandt
PHILIPP DEMANDT, 2016
MISSION STATEMENT

Die Schirn versteht sich als Ort der Entdeckungen und als Seismograph für brisante Entwicklungen in der Bildenden Kunst. Dabei äußert sie streit­bare Meinungen, eröffnet Debatten und bietet Raum für einen aktiven Austausch über die Rele­vanz der Kunst für unsere Gesell­schaft.

ORT DER ENTDECKUNGEN

Es ist der Anspruch der SCHIRN, den Besuchern ein originäres, sinnliches Ausstellungserlebnis und eine engagierte Teilnahme an der kunsthistorischen Betrachtung zu bieten.

Eine zeitgemäße und zielgerichtete Bildungs- und Vermittlungsarbeit für alle Altersgruppen ist hierfür die Voraussetzung – der dauerhafte Spiel- und Lernparcours, die MINISCHIRN oder das innovative inhaltliche Vorbereitungsangebot Digitorial sind hierfür besondere Beispiele. Ebenso ist die SCHIRN mit dem umfangreichen SCHIRN MAGAZIN sowie ihren facettenreichen Aktivitäten auf allen Social-Media-Kanälen seit Jahren ein Vorreiter der digitalen Kommunikation im Kulturbereich.

Die SCHIRN sprengt räumliche und zeitliche Grenzen, denkt die Dinge immer wieder neu, erweitert den Ausstellungsraum ins Netz, bietet kostenloses, flächendenkendes WiFi und fortschrittliche, digitale Vermittlungsangebote. Als eine der europaweit wichtigsten Kunstinstitutionen ist sie seit 30 Jahren auch eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Frankfurt, ein Ort der Begegnungen, an dem interessierte Bürger, Förderer und Partner, junge oder etablierte Künstler, engagierte Freunde sowie Menschen aus aller Welt zusammenkommen. Die SCHIRN ist kein temporäres Museum – nicht in ihrer inhaltlichen Ausrichtung, inszenatorischen Gestaltung oder kunsthistorischen Betrachtung. Als Institution ohne Sammlung ist die Aufgabe der SCHIRN, fundierte Vorschläge aus einer aktuellen Perspektive zu entwickeln und so einen Diskurs zu fördern, der von Museen wieder aufgenommen werden kann.

Glam, 2013

Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT hat große Überblicksausstellungen zur radikalen österreichischen Kunst der Jahrhundertwende, zu wegweisenden künstlerischen Positionen des Expressionismus und Dadaismus und zur surrealistischen Objektkunst von Dalí bis Man Ray präsentiert sowie mit den „Impressionistinnen“ erstmals die Frauen der Bewegung betrachtet; in „Esprit Montmartre“ wurde die Welt der Pariser Bohème sichtbar und mit „German Pop“ aufgezeigt, wie überraschend die spezifisch deutsche Variante der Pop-Art ist. Auch sozial- und kulturhistorische Themen wie „Shopping – 100 Jahre Kunst und Konsum“, „Privat – Das Ende der Intimität“, die visuelle Kunst der Stalinzeit oder die neue Romantik in der Kunst der Gegenwart wurden beleuchtet sowie die Einflüsse der Theorien von Charles Darwin auf die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts oder die verblüffenden Kausalitäten zwischen Künstlern der Moderne und selbsternannten „Propheten“ dieser Zeit aufgedeckt. Große Einzelausstellungen befassten sich mit dem Œuvre von Künstlerinnen und Künstlern wie Carsten Nicolai, Odilon Redon, Edward Kienholz und Nancy Reddin-Kienholz, Edvard Munch, Jeff Koons, Gustave Courbet, Yoko Ono, Théodore Géricault, Philip Guston und Helene Schjerfbeck. Jan De Cock, Jonathan Meese, John Bock, Mike Bouchet, Tobias Rehberger oder Doug Aitken erarbeiteten eigens für die SCHIRN neue Ausstellungen.

Barbara Kruger, Shopping, 2002
Schirn Aussenansicht

GESCHICHTE UND GRÜNDUNG

Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT wurde am Rande des Krönungswegs zwischen dem Römer und dem Dom erbaut, den im Mittelalter künftige Kaiser auf ihrem Weg zur Krönung feierlich abschritten. Hier verkauften Metzger ihre Waren an offenen Verkaufsständen, sogenannten Schrannen oder Schirnen. Ihnen verdankt die SCHIRN ihren Namen. Nach dem Krieg und der Zerstörung der Altstadt 1944 war das historische Ensemble verschwunden. Nahezu 40 Jahre lang war hier Brachland, bis der von dem Architektenbüro Bangert, Jansen, Scholz & Schultes entworfene, über 140 Meter lange, nur 10 Meter schmale und ebenso hohe Gebäudekomplex der SCHIRN die Baulücke zwischen Dom und Römer schloss.

Das Foyer der SCHIRN prägen charakteristische Leuchtwände, die den Raum mittels RGB-Technik in changierende Farben tauchen. Diese Gestaltung wurde 2002 zusammen mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen mit dem Architekturbüro Kuehn Malvezzi aus Berlin entwickelt. Die Leuchtwände und die Ausstellungsbeleuchtung wurden 2016 unter Berücksichtigung aktueller Klimaschutzanforderungen auf LED umgerüstet und entsprechen somit dem neuesten Standard.

ERÖFFNUNG DER SCHIRN

Die Eröffnung der Kunsthalle fiel in eine kulturpolitisch fruchtbare Zeit. „Kultur für alle“ lautete die Devise von Hilmar Hoffmann, der das kulturelle Leben der Stadt von 1970 bis 1990 als Kulturdezernent prägte. Auf seinen Enthusiasmus und Gestaltungswillen gehen die Gründungen sowohl des Museumsufers als auch der SCHIRN zurück. Letztere wurde mit der Absicht ins Leben gerufen, auch in Frankfurt „große Ausstellungen“ zeigen zu können. Diesen in seiner Deut- und Formbarkeit diffusen Zweck verstand Gründungsdirektor Christoph Vitali, der das Haus von 1986 bis 1994 leitete, schnell zu bündeln. Von Anfang an gab er der SCHIRN ein hervorragendes Programm, das weit über die Stadt hinaus strahlte. Vitalis Nachfolger Hellmut Seemann zeigte in den Jahren von 1994 bis 2001, wie man in einer ökonomisch schwierigen Lage die Eigenständigkeit der Kunsthalle behaupten konnte. 

NEUE WEGE GEHEN

Die Jahre ab 2001 unter der Direktion von Max Hollein waren davon geprägt, der SCHIRN ein stringentes Profil zu geben. Die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart wurde deutlich ins Zentrum des Programms gestellt. Aber auch die Art der Präsentationen änderte sich hin zu einer klaren Abgrenzung vom musealen Angebot. Die Ausstellungen der SCHIRN wenden sich an ein großes Publikum. Das Ziel, gemessen an den Besucherzahlen populärste Kultureinrichtung der Region zu sein, wurde immer wieder und gerade auch in den letzten Jahren mehr als erfüllt. Der Erfolg der SCHIRN misst sich jedoch nicht ausschließlich an den Besucherzahlen, sondern in gleichem Maße auch an dem ambitionierten Programm und der Resonanz, die es in der Kunstwelt und in der Öffentlichkeit hinterlässt.

Street Art Brazil, 2013
Street Art Brazil, 2013
Doug Aitken, 2015
LEBENDIGE INSTITUTION

Die SCHIRN hat als städtische Gesellschaft mit der Stadt Frankfurt einen Auftraggeber, der ihre Tätigkeit konstant fördert und ihr eine sichere Perspektive für die Zukunft bietet. Nichtsdestotrotz kann ein Programm von dieser Fülle, Qualität und Ausstrahlung nicht ohne die Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft, gemeinnützigen Stiftungen und Mitgliedern des Vereins der Freunde der SCHIRN realisiert werden. Das tatkräftige Zusammenspiel der Stadt, der zahlreichen Sponsoren, Förderer und Unterstützer sowie der zahlreichen Partner unterschiedlichster Branchen macht es möglich, dass die SCHIRN ihre Ausstellungen mit herausragenden Leihgaben aus aller Welt realisieren kann. Und ohne das große Vertrauen und die gute Zusammenarbeit mit Künstlern, Vertretern einer weltweit vernetzten Museumslandschaft, Sammlern und Galeristen wäre die SCHIRN nicht das, was sie heute ist – eine hochaktive und lebendige Institution mit einem klaren Kultur- und Bildungsauftrag für die Zukunft. 

Ausstellungseröffnung ULAY LIFE-SIZED mit Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, und Ulay

GREMIEN


AUFSICHTSRAT

Peter Feldmann, Ina Hartwig, Nargess Eskandari-Grünberg, Thomas Dürbeck, Bernd Heidenreich, Sylvia Momsen, Luise Bachmann


VORSTAND DER FREUNDE DER SCHIRN KUNSTHALLE E. V.

Antje Conzelmann, Jan Bauer, Philipp Demandt, Sylvia von Metzler


EHRENMITGLIDER

MAX HOLLEIN, CHRISTIAN STRENGER


KURATORIUM DER FREUNDE DER SCHIRN KUNSTHALLE E. V.

FLORIAN SCHILLING VORSITZENDER, CLEMENS BÖRSIG, ANDREAS DOMBRET, ARMIN VON FALKENHAYN, DIEGO FERNANDEZ-REUMANN, JÜRGEN FITSCHEN, PETER GATZEMEIER, JOACHIM HÄGER, ELISABETH HAINDL, HELMUT HÄUSER, GERHARD HESS, MARLI HOPPE-RITTER, CATHARINA JURISCH, WOLFGANG KIRSCH, GISELA VON KLOT-HEYDENFELDT, SALOMON KORN, RENATE KÜCHLER, JÖRG KUKIES, CHRISTOPH MÄCKLER, ANDREAS MUSCHTER, LUTZ R. RAETTIG, TOBIAS REHBERGER, HORST REINHARDT, MICHAEL RIEDEL, PETRA ROTH, MARTIN SCHOLICH, WILLI SCHOPPEN, DORIS MARIA SCHUSTER, WOLF SINGER, CLAUDIA STEIGENBERGER, BETTINA VOLKENS, EBERHARD WEIERSHÄUSER, SUSANNE ZEIDLER, MATTHIAS ZIESCHANG, ROLF E. BREUER (EHRENMITGLIED)

SCHIRN PUBLIKATIONEN

Jede Ausstellung der SCHIRN wird von einer Publikation begleitet. Als Teil des Ausstellungsprojekts ist sie die Weiterführung in gedruckter Form und ermöglicht Ihnen auch nachträglich die Beschäftigung mit der zeitlich begrenzten Ausstellung. Das Konzept und die spezifischen Inhalte der jeweiligen Publikation werden parallel zur Ausstellung entwickelt. Ausgewählte Autoren – in der Regel Wissenschaftler, Künstler oder Journalisten – ergründen das Thema essayistisch, beleuchten es aus unterschiedlichen Perspektiven und ergänzen so das Ausstellungsprojekt um weitere interessante Positionen.

KOLUMNEN IM SCHIRN MAG

Begleiten Sie die Kuratoren der SCHIRN auf Ihren Reisen durch die Kunstwelt und gucken Sie Ihnen über die Schulter – beim Ausstellungsmachen und Entdecken.

DAS TEAM DER SCHIRN

DIREKTOR

Philipp Demandt

stellvertretende Direktorin 

Esther Schlicht

KURATOREN

Esther Schlicht,
AUSSTELLUNGSLeitung
Katharina Dohm
Ingrid Pfeiffer
Matthias Ulrich
Martina Weinhart
Ilka Voermann

ASSISTENZ DER AUSSTELLUNGSLEITUNG

Luise Leyer

KURATORISCHE ASSISTENZ

Anna Huber
Marie Oucherif

PRESSE / PR

Johanna Pulz, Leitung
Julia Bastian
Elisabeth Pallentin
Clara Nicolay

MARKETING / 
KOMMUNIKATION

Luise Bachmann, Leitung
Isabel Reiche
Heike Stumpf
Angelika Schäfer

ENGAGEMENT

Julia Lange, Leitung
Hannah Ruiz
Miriam Werner

BILDUNG VERMITTLUNG KUNSTPÄDAGOGIK

Chantal Eschenfelder, Leitung
Simone Boscheinen
Laura Heeg
Olga Schätz
Anna Haag

SCHIRN MAGAZIN

Anuschka Berthelius

PUBLIKATION

Renate Voget

REGISTRAR / ORGANISATION

Karin Grüning, Leitung
Elke Walter

Kaufm. Sachbearbeitung Direktionsbüro

Andrea Canthal

ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

SAMIRA KOCH

VERANSTALTUNGEN

Ute Seiffert, Leitung
Alena Flemming

TECHNIK

Christian Teltz, Leitung 
Oliver Taschke
Stefan Schell

VERWALTUNG / BUCHHALTUNG / PERSONAL

Heike Berndt, Leitung
Hina Ahmad
Boris Deckelmann

HÄNGETEAM

Andreas Gundermann, Leitung

EMPFANG / KASSE

Bettina Beyermann, Leitung
Vanessa Bernhardt

GEBÄUDEREINIGUNG

Rosaria La Tona, Leitung

WERDEN SIE TEIL DES TEAMS!

MARKETING & KOMMUNIKATION

Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT bietet zum 1. September 2021 eine Stelle als Elternzeitvertretung in Vollzeit im Bereich Marketing und Kommunikation an.

Die SCHIRN ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Europas. Sie richtet ihren Fokus auf kunst- und kulturhistorische Themen, Diskurse und Trends aus der Perspektive der unmittelbaren Gegenwart. Das Programm der SCHIRN ist vielfältig, international und progressiv, versucht neue Sichtweisen zu eröffnen und Diskussionen anzustoßen. Ihre Ausstellungen widmen sich zeitgenössischen Kunstpositionen und der Kunst der Moderne gleichermaßen. 

 

IHRE AUFGABEN

  • Entwicklung und Implementierung von Marketingplänen und Kommunikationsstrategien 
  • Planung, Konzeption und Umsetzung von Werbemaßnahmen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen inkl. Budgetierung und Controlling von Ausstellungskampagnen
  • Planung und Umsetzung von Marketing- und Medienkooperationen
  • Weiterentwicklung von Konzepten zur Gewinnung neuer Besuchergruppen
  • Qualitätssicherung digitale Produkte und Social Media Marketing
  • Besucherumfrage und Besucherservice
  • Betreuung Online-Shop, Ticketing, Social Sales und Merchandise

 

IHR PROFIL

  • Teamplayer mit Kommunikations- und Organisationsstärke, Eigeninitiative sowie ziel- und detailorientierter Arbeitsweise
  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Kommunikations-, Medien- oder Kulturwissenschaften oder verwandter Studiengänge oder eine vergleichbare Ausbildung
  • Berufserfahrung im Bereich Marketing in einer Agentur oder Unternehmen bzw. Kunst-/Kultur-/Kreativbranche
  • Erfahrung im Bereich Social Media sowie Trend-Affinität
  • Sicherer Umgang mit Office-Programmen und Content Management Systemen
  • Sehr gute Englischkenntnisse (Level B2 gemäß Europäischem Referenzrahmen)
  • Verhandlungssichere Deutschkenntnisse (Level C1 gemäß Europäischem Referenzrahmen)

 

WIR BIETEN

  • Elternzeitvertretung in Vollzeit für 2 Jahre
  • Abwechslungsreiche Aufgaben in einem der führenden Ausstellungshäuser Europas
  • Kreatives Arbeitsumfeld in einem kleinen, ambitionierten Team
  • Hohe Eigenverantwortung und die Möglichkeit, Kommunikation und Marketing der SCHIRN gemeinsam weiter zu entwickeln
  • Kurze Entscheidungswege und eine offene Kommunikationsstruktur
  • Zusätzliche Leistungen wie Jobticket, eine betriebliche Altersversorgung

 

Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum
11. Juli 2021 per E-Mail an:

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
RÖMERBERG
60311 FRANKFURT AM MAIN
BEWERBUNGEN@SCHIRN.DE

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir von der Rücksendung von Papierbewerbungen absehen müssen.