Schirn Kunsthalle Frankfurt, Allgemeine Information

11.05.2017 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt wurde am 28. Februar 1986 feierlich eröffnet. Seitdem hat sie auf rund 2000 m² bislang über 220 Ausstellungen präsentiert, die von mehr als 8 Millionen Besuchern gesehen wurden. Die Schirn ist nicht nur eine der angesehensten und profiliertesten Kunstinstitutionen Europas, sondern auch eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Frankfurt – ein Ort der Begegnungen, an dem interessierte Bürger, Förderer und Partner, junge oder etablierte Künstler, engagierte Freunde sowie Menschen aus aller Welt zusammenkommen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN JUNI 2017

05.05.2017 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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Peter Saul

24.04.2017 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert vom 2. Juni bis 3. September 2017 eine umfassende Überblicksausstellung zum Werk des US-amerikanischen Malers Peter Saul (*1934 in San Francisco). Lange bevor „Bad Painting“ ein zentrales Anliegen der zeitgenössischen Kunst wurde, verletzte Saul ganz bewusst den guten Geschmack. In seiner ganz eigenen Sprache hat er ab den späten 1950er-Jahren ein Crossover aus Pop Art, Surrealismus, Abstraktem Expressionismus, Chicago Imaginism, San Francisco Funk und Cartoon Culture entwickelt, in dem er es versteht hochkomplexe Themen der politischen und sozialen Wirklichkeit anzusprechen. Mit der Pop Art teilt Peter Saul das Interesse am Banalen, an der Konsumgesellschaft und den heiteren Bildwelten des Comics in leuchtenden, ansprechenden Farben. Nicht zuletzt ist sein Werk aber auch mit den ästhetischen Strategien der Gegenkultur in Kalifornien verbunden. Eine fast zornige Malerei zeigt sich, wenn Saul die Schattenseiten des American Dream darstellt. Hier offenbart sich die Gleichzeitigkeit von überbordendem Humor und spielerischer, aber doch harscher Systemkritik. Witz, Slapstick, Sprachspiel, Comic, Persiflage, oft auch derber Humor sind die Mittel seiner karikaturhaften Angriffe auf die US-amerikanische Hochkultur. Abseits von großen künstlerischen Schulen hat Saul ein äußerst eigenwilliges Œuvre entwickelt. Nie wirklich zu einer Gruppe oder Bewegung gehörend, malt er seit mehr als 50 Jahren auf seine Weise gegen die wechselnden künstlerischen Moden an. Sauls Bilder erzählen Geschichten, neigen zur Übertreibung und wehren sich gegen eindeutige Lesarten. Die Schirn versammelt rund 60 Arbeiten dieses bislang viel zu wenig beachteten „artists’ artist“, darunter wegweisende Werkgruppen, wie seine Ice Box Paintings, seine Comic-Narrationen und seine Vietnam-Bilder aus den 1950er- und 1960er-Jahren, noch nie ausgestellte Zeichnungen sowie ausgewählte späte Arbeiten der 1980er- bis 2000er-Jahre.

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MAGRITTE BEGEISTERT – BEREITS MEHR ALS 100.000 BESUCHER IN DER MAGRITTE-AUSSTELLUNG

21.04.2017 | Seit der Eröffnung am 10. Februar 2017 haben bereits mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung „Magritte. Der Verrat der Bilder“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt gesehen. Umfassend wird vor, während und nach dem Ausstellungsbesuch auch das umfangreiche Bildungs- und Vermittlungsangebot wahrgenommen. Bei dem jungen Schirn-Publikum erfreut sich die Ausstellung äußerster Beliebtheit: Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler besuchten sie bisher im Klassenverbund, zwei Drittel davon nahmen auch an Führungen und praktischen Workshops teil. Darüber hinaus erkundeten bereits über 2.000 Kinder ab 3 Jahren bis ins Grundschulalter die MINISCHIRN mit ihrem Magritte-Spezialprogramm. Für die individuelle Ergänzung des Ausstellungsbesuchs stehen neben einem klassischen Audioguide auch eine kostenlose Kinderaudiotour, das speziell entwickelte WiFi-Angebot „Magritte und Du“, das Begleitheft und der Katalog zur Verfügung. Das kostenfreie Digitorial (www.schirn.de/digitorial) wurde schon über 31.000 Mal aufgerufen. Es ist damit das erfolgreichste Digitorial seit der Einführung im Jahr 2014. Neben den zahlreichen gebuchten Rundgängen erfreuen sich insbesondere die täglichen öffentlichen Führungen großer Beliebtheit. Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt dazu: „Magritte begeistert! Zur großen Einzelausstellung des belgischen Surrealisten kamen bereits mehr als 100.000 Besucher in die Schirn. Diesen Enthusiasmus für sein Werk zu sehen und mit unseren Besucherinnen und Besuchern zu teilen, erfüllt mich und das Team der Schirn mit großer Freude. Gerade das umfassende Bildungs- und Vermittlungsprogramm zur Ausstellung wird sehr gut angenommen – vor allem auch die Angebote für unser junges Publikum. Es zeigt, wie die Schirn gelebt wird.“ DIE AUSSTELLUNG „MAGRITTE. DER VERRAT DER BILDER“ Noch bis 5. Juni 2017 widmet die Schirn René Magritte eine konzentrierte Einzelausstellung, die sein Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit abbildet. Es ist die erste Ausstellung über den großen belgischen Surrealisten in Deutschland seit 20 Jahren. Magritte sah sich nicht als Künstler, sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen zeitgenössischen Philosophen, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Die quasi wissenschaftliche Methode, der er in seiner Arbeit folgte, bezeugt seinen Argwohn gegenüber einfachen Antworten und einem simplen Realismus. Die Ausstellung vereint rund 70 Arbeiten, darunter zahlreiche Meisterwerke aus bedeutenden internationalen Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen, u. a. dem Musée Magritte in Brüssel, dem Kunstmuseum Bern, dem Dallas Museum of Art, der Menil Collection in Houston, der Tate in London, dem Metropolitan Museum of Art und dem Museum of Modern Art in New York, der National Gallery of Victoria in Melbourne und der National Gallery of Art in Washington D.C. Die Ausstellung „Magritte. Der Verrat der Bilder“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt wird durch Bank of America Merrill Lynch gefördert.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2017 - PROGRAMM FÜR APRIL, MAI, JUNI

18.04.2017 | Mit den monatlichen Veranstaltungen der Reihe „Double Feature“ bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt nationalen und internationalen Film- und Videokünstlern ein Forum. Am jeweils letzten Montag eines Monats zeigen sie dem Publikum eine Arbeit aus ihrem eigenen Werk und einen von ihnen ebenfalls persönlich ausgewählten Lieblingsfilm. Die Künstlerinnen und Künstler geben im Gespräch mit den Kuratoren der Schirn tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. Im für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal im Schirn Café, für den die Künstlerin und Städel-Professorin Judith Hopf eigens einen Vorhang entworfen hat, wird die Reihe am 24. April 2017 mit Mélanie Matranga, am 29. Mai mit Monira Al-Qadiri und am 26. Juni mit Henning Fehr & Philipp Rühr fortgesetzt.

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Ostern in Schirn, Städel und Liebieghaus

05.04.2017 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung haben an den Osterfeiertagen geöffnet und laden mit Angeboten für die ganze Familie zum Besuch der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen ein. In der Schirn erwarten die Besucherinnen und Besucher die beiden Ausstellungen „Magritte. Der Verrat der Bilder“ und „Richard Gerstl Retrospektive“ mit unterschiedlichen Vermittlungsangeboten. Von Dienstag, dem 11. April bis Donnerstag, dem 13. April 2017 findet jeweils von 14 bis 17 Uhr ein tageweise buchbares Osterferienprojekt für Kinder ab 9 Jahren in der Magritte-Ausstellung statt. Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung bieten an den Feiertagen zahlreiche Führungen durch ihre Sammlungen. Das Städel Museum lädt unter anderem am Ostersonntag um 15 Uhr mit der Familienführung „Auf der Suche. Versteckt im Bild“ zu einer etwas anderen Eiersuche ein und in der Liebieghaus Skulpturensammlung steht in einer Führung am Ostersonntag um 11 Uhr die Ostergeschichte im Mittelpunkt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM MAI 2017

03.04.2017 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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SCHIRN AT NIGHT zu "Magritte. Der Verrat der Bilder"

31.03.2017 | Anlässlich der Ausstellung „Magritte. Der Verrat der Bilder“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt am 22. April 2017, ab 20 Uhr zur SCHIRN AT NIGHT. Der Abend ist dem großen belgischen Surrealisten René Magritte gewidmet und steht unter dem Motto „Magic Magritte“. Auf einzigartige Weise verbinden seine Bilder meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken und führen so zu einer Verfremdung der Welt. An einfachen Antworten und einem simplen Realismus zweifelnd, beanspruchte er in seiner Arbeit eine quasi wissenschaftliche Methode. Seine Malerei verstand Magritte als Gleichung, bei der er jedem Bild die Lösung eines „Problems“ zuschrieb und dabei einem dialektischen Prinzip folgte. Die Schirn präsentiert Magrittes Bilderrätsel der 1920er- bis 1960er-Jahre. Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit 20 Jahren. Auch musikalisch erwartet die Besucher ein magischer Abend. Der Live Act Perera Elsewhere verzaubert mit melodischem Ambient-Electronica. Die einstige Sängerin der Berliner Band Jahcoozi bringt diesen Sommer ihr zweites Album heraus. “All Of This” vereint Downtempo-Rhythmen und elektronische sowie organische Instrumente mit hypnotischen, stimmungsvollen Atmosphären zu Trip-Hop, avantgardistischem R&B und experimentellem Folk. Ziúr, Producerin und Djane aus Berlin sowie der australische DJ und Produzent Air Max ’97 ziehen mit abwechslungsreichen Sounds in ihren Bann. Die Visuals liefert das Mainzer Kreativstudio Sucuk und Bratwurst, deren DJ-Team 100% HALAL den Abend mit Trap abrunden. Darüber hinaus gibt es surreale Überraschungen für die Gäste. Das Team vom Badias Catering bietet Drinks und Snacks an. Die Ausstellung „Magritte. Der Verrat der Bilder“ ist für die Besucher der SCHIRN AT NIGHT bis 24 Uhr geöffnet. Für einen aufschlussreichen Besuch der Ausstellung stehen wie gewohnt Kunstvermittler Rede und Antwort.

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Lena Henke

28.03.2017 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert vom 28. April bis zum 30. Juli 2017 eine Raumskulptur der Bildhauerin Lena Henke. In der eigens für die Rotunde der Schirn geschaffenen Arbeit mit dem Titel Schrei mich nicht an, Krieger! reagiert sie auf die spezifischen Bedingungen des frei zugänglichen, öffentlichen Ortes. Henke versteht die Rotunde als einen Raum, der in besonderer Weise Innen und Außen miteinander verbindet – als Eingang zur Schirn, als Ausstellungsfläche und als städtebauliches Bindeglied zwischen Dom und Römer. In ihrer Installation konzentriert sich Henke auf diese uneindeutige Raumfunktion und sensibilisiert so für die Besonderheit des Ortes. Die Künstlerin positioniert in den beiden einander gegenüberliegenden Zugängen der Rotunde zwei nach oben geöffnete und mit Sand gefüllte Aluminiumskulpturen. Es ist zunächst nicht klar, wie dieser Sand in und auf die Objekte gekommen ist. Henke leitet den Blick des Betrachters durch ein die Architektur betonendes Farbsystem nach oben zu offenen Fenstern der Umgänge, in denen ebenfalls Sand liegt. Von dort rieselt der Sand durch grobmaschige Metallrollgitter nach außen und in die Skulpturen. Die Besucherinnen und Besucher können die Umgänge der Rotunde begehen, durch den Sand laufen und damit auch Einfluss auf die Zirkulation nehmen. Gleichzeitig wird von dort oben die Form der Objekte im Außenraum sichtbar: Es handelt sich um zwei großformatige Augen. Die Assoziation von Sand im Auge – ein unangenehmes Gefühl, das mit Unbehagen und Schmerz einhergeht – liegt nahe. Die Künstlerin verschränkt in ihren Arbeiten Themenbereiche wie Architektur, öffentlichen Raum und Stadtplanung mit subjektiven Erfahrungen. Dabei verwendet sie den vorgefundenen Ort als Ausgangsmaterial, erhöht ihn und setzt in wahrnehmbar in Szene. Henke verwandelt so die Rotunde der Schirn in eine begehbare und sich konstant verändernde Raumskulptur, die Innen und Außen verbindet. In ihrer Formensprache und ihrem Einsatz von Materialien setzt sie bewusst Referenzen, insbesondere zur modernen und jüngeren Kunstgeschichte, bringt Surrealismus mit Minimal Art zusammen. Indem Henke sich gezielt mit tradierten künstlerischen Strategien und ästhetischen Konzepten auseinandersetzt, kreiert sie neue Seherfahrungen und Bedeutungszusammenhänge. Der Wechsel der Perspektive ist ein wesentliches Moment in ihren Arbeiten und unabdingbar für die Erkenntnis der Dinge, über das Leben schlechthin. Ihre Werke lesen sich als ein selbstbewusstes Statement zeitgenössischer Kunst, dem der kraftvolle Titel ihrer Arbeit für die Schirn zusätzlich Ausdruck verleiht. Die Ausstellung „Lena Henke. Schrei mich nicht an, Krieger!“ wird durch die SCHIRN ZEITGENOSSEN gefördert. „Die Rotunde der Schirn ist ein ganz spezieller Ort – öffentlich zugänglich ist sie Ausstellungsraum, Begegnungsstätte und zugleich wichtiges städtebauliches Bindeglied der Altstadt. Lena Henke versteht es, diesen Raum mit seinen multiplen Funktionen und Eigenheiten neu zu denken. Sie hat eine ganzheitliche, begehbare Raumskulptur geschaffen, die die Grenzen zwischen Innen und Außen auflöst und unseren Blick für diesen Ort schärft“, so Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, über die Installation. Katharina Dohm, Kuratorin der Ausstellung, über die Künstlerin: „In ihren komplexen räumlichen Skulpturen untersucht Lena Henke die Systeme und Strukturen des städtischen Lebens. Als Bildhauerin nutzt sie den Raum als Material und Rahmen, erhöht ihn und setzt ihn in Szene. Ihre eigene Formensprache entwickelt sie aus der Auseinandersetzung mit Theorien und ästhetischen Strategien der modernen und jüngeren Kunstgeschichte. Die Besonderheit ihrer Arbeiten im öffentlichen Raum liegt in deren kontinuierlicher Veränderung sowie dem aktiven Einfluss von Umgebung und Betrachter auf die Installation.“ In Henkes Skulpturen und Installationen spielen der Umgang mit Material und Farben eine große Rolle. In früheren Werken wie der Serie female fatigue (2015) oder der Arbeit Die (2014) hat Henke etwa die Eigenschaften von Sand bereits thematisiert. Als Bildhauerin weiß sie um die existenzielle Bedeutung von Sand als Grundsubstanz zum Gießen von Skulpturen. In Schrei mich nicht an, Krieger! sind es auch die Gegensätze des Materials, die sie betont: die Masse des Sands, die das Gehen in den Rotundenumgängen der Schirn erschwert, aber auch seine Leichtigkeit, da er durch die Luftzirkulation immer in Bewegung ist. Die Partizipation der Besucherinnen und Besucher und die Witterungsverhältnisse verändern nicht nur das Material, sondern sukzessive auch die gesamte Raumskulptur. Der Sand ist das entscheidende Irritationselement und gleichzeitig allegorisch aufgeladen: Er steht für Vergänglichkeit, den Lauf der Zeit. Das glatte, kühle Aluminium, aus dem Henke die Augen geformt hat, ist ein weiteres wichtiges Material der Arbeit. Der das Licht absorbierende Sand wirkt als Kontrast zum silbrig reflektierenden Aluminium. Die Künstlerin streut Sand ins Auge: Diese Verschränkung von disparaten Materialien, Eigenschaften und damit verbundenen Erfahrungen stört und verunsichert. Henkes Verwendung von Farben resultiert aus einer intensiven Beschäftigung mit der Architektur von Skulpturengärten, Licht- und Farbkonzepten, für die sie zu Recherchezwecken unter anderem jüngst nach Mexiko reiste. Dort stieß sie auf die Bauten der Architekten Luis Barragán und Mathias Goeritz, deren charakteristisches Farbdesign aus Pink, Blau und Gelb sich in der Rotunde wiederfindet. Lena Henke (*1982 in Warburg) lebt und arbeitet in New York sowie in Frankfurt am Main. Sie studierte von 2004 bis 2010 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Michael Krebber. Ihre Skulpturen und Installationen wurden international in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem im Kunstverein Braunschweig (2016), im S.A.L.T.S., Basel (2016), und im Kunstverein Aachen (2012). Im Jahr 2016 war sie sowohl bei der 9. Berlin Biennale als auch bei der Montreal Biennale und ein Jahr zuvor bei der New Museum Triennale, New York, vertreten. Darüber hinaus partizipierte Henke mit ihren Arbeiten an Gruppenausstellungen zum Beispiel im Socrates Sculpture Park, New York (2015), in der Kunsthalle Bern (2014), im Künstlerhaus Graz (2014) und im Institute of Contemporary Art, Miami (2013). Mit ihrem Entwurf für die Arbeit Ascent of a Woman ist sie aktuell auf der Shortlist für das Projekt „High Line Plinth“ in New York. Die Ausstellung wird durch die SCHIRN ZEITGENOSSEN ermöglicht, einen Kreis privater Förderer junger Kunst an der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Die Schirn dankt Jan Bauer und Lena Wallenhorst, Andrea und Andreas Fendel, Lilia und Hartmuth Jung, Sunhild Theuerkauf-Lukic und Andreas Lukic, Shahpar und Stefan Oschmann, Vasiliki Basia und Jörg Rockenhäuser sowie Katharina und Lars Singbartl für ihr Engagement. In der Rotunde der Schirn wurden zeitgenössische Positionen unter anderem von Rosa Barba, Peter Halley (2016), Heather Phillipson, Alicja Kwade (2015), Andreas Schulze (2014), Yoko Ono (2013), Bettina Pousttchi (2012), Barbara Kruger (2010), Eva Grubinger (2007), Jan De Cock (2005), Ay?e Erkmen und Olafur Eliasson (2004) präsentiert. KATALOG Lena Henke. Schrei mich nicht an, Krieger!, herausgegeben von Katharina Dohm. Mit einem Vorwort von Philipp Demandt, einem Text von Katharina Dohm und einer Biografie der Künstlerin. Dt./ Engl. Ausgabe, 60 Seiten, ca. 25 Abbildungen, 23 x 23 cm, Softcover; Gestaltung Michael Satter, Verlag für moderne Kunst, Wien, Erscheinungstermin: Mai 2017

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Ausschreibung - Peace Logo

22.03.2017 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt schreibt ein neues PEACE-Logo aus. Anlass ist die diskursive Themenausstellung „PEACE“, die vom 1. Juli bis zum 24. September 2017 in der Schirn präsentiert wird. Das neue PEACE-Logo wird von einer unabhängigen Jury ausgewählt, mit einem Preisgeld prämiert und in die Kommunikation zur Ausstellung integriert. Der Einsendeschluss ist der 8. Mai 2017. „Mit der Ausstellung ‚PEACE‘ fragt die Schirn in diesem Sommer, wie Frieden eigentlich geht – eine Frage, die in diesen Zeiten nicht drängender sein könnte. Unabhängig davon, denken wir, ist es Zeit für ein neues PEACE-Logo, ein Logo unserer Zeit, das unsere Vorstellung von Frieden heute abbildet“, so Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, über das Projekt. Die Darstellung von Frieden erschöpft sich oft in bekannter Symbolik: Tauben, Regenbogenfarben und mit Blumen geschmückte Gewehre. Die Schirn geht in der von Kurator Matthias Ulrich konzipierten diskursiven Gruppenausstellung PEACE einen anderen Weg und stellt vielmehr die Frage: Wie geht Frieden eigentlich? Ausgehend von der Tatsache, dass Frieden in Interaktion und Kommunikation zwischen Menschen und allen im Ökosystem existierenden Akteuren deutlich wird, richtet die Schau den Blick auf Aspekte, die das (Zusammen-)Leben des Menschen seit jeher sichern und ermöglichen, etwa Wasser, Tiere, Pflanzen, Sprache oder Geschenkökonomie. Die Ausstellung in der Schirn bietet mit Arbeiten der internationalen Künstlerinnen und Künstler Jan de Cock, Minerva Cuevas, Ed Fornieles, Michel Houellebecq, Surasi Kusolwong, Isabel Lewis, Lee Mingwei, Katja Novitskova, Heather Phillipson, Agnieszka Polska, Timur Si-Qin und Ulay, eine zeitgenössische Perspektive auf das Thema. Dabei werden auch die aktuelle Umgestaltung des humanistischen Weltbildes und ihre Einflüsse auf Mensch-Natur-Zusammenhänge eine wesentliche Rolle spielen. Zur „PEACE“-Ausstellung wird es zahlreiche Live-Events geben, wie etwa Poetry-Performances, Konzerte, Vorträge oder Kochsessions, an denen die Besucherinnen und Besucher teilnehmen können. Das Programm wird zusammen mit den beteiligten Künstlern

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM MÄRZ MIT PILVI TAKALA

21.03.2017 | In ihren Videoarbeiten verschränkt Pilvi Takala verschiedene Filmgenres und überschreitet zugleich deren Grenzen. Die Künstlerin spielt zumeist auch die Hauptrolle und begibt sich dabei in durchaus missliche und peinliche Situationen, in deren Verlauf gesellschaftliche Normvorstellungen und Erwartungshaltungen erst sichtbar werden. Takala enthüllt und zeigt zugleich Möglichkeiten, diese stillschweigend angenommenen Regeln zu durchbrechen. In dem Kurzfilm "Drive With Care" (2013, 13 Min.) spielt Takala eine Lehrerin, die an einem US-amerikanischen Elite-Internat unterrichtet. Postdokumentarisch und mit trockenem Humor arbeitet sie die sozialen Grenzen innerhalb dieser Institution heraus. So ergründet sie potenzielle Schlupflöcher zur Schaffung eines eigenen Raumes, ohne dass dabei gemeinschaftliche Regeln verletzt werden. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kuratorin Katharina Dohm präsentiert Pilvi Takala ihren Lieblingsfilm "The Reunion" (2013, 88 Min.) der schwedischen Regisseurin Anna Odell. In dem preisgekrönten Filmdrama inszeniert die schwedische Regisseurin, die zugleich Hauptdarstellerin ist, ein Klassentreffen und seine Folgen und offenbart alte Hierarchien, Außenseitertum und damit verbundene Traumata.

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CINÉMA MAGRITTE

10.03.2017 | Nach dem Besuch der Ausstellung ins Kino: Jeweils an drei Abenden im März, am Donnerstag, dem 16., 23. und 30. März 2017, um 20 Uhr lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt zu surrealistischen Filmabenden ein. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch „Magritte. Der Verrat der Bilder“ können die Besucherinnen und Besucher drei Filmklassiker der Regisseure Jean Cocteau, Luis Buñuel und Michel Gondry im Schirn-Café sehen.

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Bilderrätseln auf der Spur: Schirn Studio Kurse, Kinderkunstnacht und Osterferienprogramm

08.03.2017 | Vorhänge, die sich zum Himmel öffnen, Nasen, die zu Pfeifen werden, eine Giraffe, die in einem Glas steckt – die Bilder von René Magritte stecken voller Rätsel. Zur Ausstellung „Magritte. Der Verrat der Bilder“ bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein großes und abwechslungsreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm, in dem Kinder und Jugendliche den Bilderrätseln des belgischen Surrealisten auf den Grund gehen können. Die altersspezifischen Angebote reichen von der MINISCHIRN für Kin-der ab 3 Jahren über die KINDERKUNSTNACHT und das OSTERFERIENPROGRAMM bis zu den SCHIRN STUDIO-KURSEN für junge Erwachsene bis 19 Jahre.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN APRIL 2017

02.03.2017 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM FEBRUAR MIT BEATRICE GIBSON

22.02.2017 | Im Februar präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Reihe „Double Feature“ am Montag, dem 27. Februar 2017, um 19.30 Uhr die britische Künstlerin, Journalistin und Medienwissenschaftlerin Beatrice Gibson (*1978). Inspiriert von der Fluxus-Bewegung und musikalischen Avantgardegrößen wie John Cage, erkundet Beatrice Gibson Stimme, Sprache, kollektive Produktion und Fragen der Repräsentation. Ihre Filme verbinden assoziative Fragmente aus Dialogen, Musik und Bildern zu träumerischen Narrationen, die offen und prozessual angelegt sind. Das Einbeziehen von Sprache und Musik verleiht ihren Arbeiten Abstraktion und Distanz von den Gegenständen, häufig verstärkt durch kindliche Protagonisten. In ihrem aktuellen Film „Crippled Symmetries“ (2015, 26 Min.) geht es um die Bedeutung von Geld, die ein Musiker und Komponist im Gespräch mit einem Banker herauszufinden versucht. Darin schlüpft ein 11-jähriger Junge in die Rolle des Kapitalisten, der von Geld nicht genug kriegen kann. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kurator Matthias Ulrich wird Gibsons Lieblingsfilm „Symbiopsychotaxiplasm: Take One“ (2005, 75 Min.) des US-amerikanischen Regisseurs William Greaves gezeigt. Bereits im Jahr 1968 gedreht, gilt der experimentelle Dokumentarfilm über Dreharbeiten im New Yorker Central Park angesichts seiner komplexen Film-im-Film-Struktur als einer der aufschlussreichsten Beiträge über das Filmemachen und seiner Zeit weit voraus. Beatrice Gibson wurde in 1978 in London (England) geboren, wo sie heute, nach einem mehrjährigen Aufenthalt im indischen Bombay, wieder lebt und arbeitet. Nach einem Studium der Philosophie und Vergleichenden Religionswissenschaften in Manchester absolvierte sie einen PhD in Visual Cultures an der Goldsmiths University of London. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Whitney Museum of American Art, New York, im Studio Voltaire, London, und im New Museum, New York, gezeigt. Die Filmreihe Double Feature geht 2017 ins fünfte Jahr: Mit den monatlichen Veranstaltungen bietet die Schirn nationalen und internationalen Film- und Videokünstlern ein Forum. Am jeweils letzten Montag eines Monats zeigen sie dem Publikum eine Arbeit aus ihrem eigenen Werk und einen von ihnen ebenfalls persönlich ausgewählten Lieblingsfilm. Im Gespräch mit den Kuratoren der Schirn geben die Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse – im für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal im Schirn Café, für den die Künstlerin und Städel-Professorin Judith Hopf eigens einen Vorhang entworfen hat. Am Montag, dem 27. März 2017 wird die Reihe mit der finnischen Künstlerin Pilvi Takala fortgesetzt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM MÄRZ 2017

07.02.2017 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2017 - PROGRAMM FÜR JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ

20.01.2017 | Seit über vier Jahren bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit den monatlichen Veranstaltungen der Reihe Double Feature nationalen und internationalen Film- und Videokünstlern ein Forum. Am jeweils letzten Montag eines Monats zeigen sie dem Publikum eine Arbeit aus ihrem eigenen Werk und einen von ihnen ebenfalls persönlich ausgewählten Lieblingsfilm. Im Gespräch mit den Kuratoren der Schirn geben die Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. Im für diesen Anlass von der Künstlerin und Städel-Professorin Judith Hopf temporär eingerichteten Kinosaal im Schirn Café wird die Reihe am 30. Januar mit Eli Cortiñas, am 27. Februar mit Beatrice Gibson und am 27. März mit Pilvi Takala fortgesetzt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM FEBRUAR 2017

05.01.2017 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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MAGRITTE. DER VERRAT DER BILDER

03.01.2017 | Der Maler René Magritte (1898–1967) ist ein Magier der verrätselten Bilder. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem großen belgischen Surrealisten vom 10. Februar bis 5. Juni 2017 eine konzentrierte Einzelausstellung, die sein Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit abbildet. Magritte sah sich nicht als Künstler, sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen zeitgenössischen Philosophen, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Die Ausstellung beleuchtet in fünf Kapiteln Magrittes Auseinandersetzung mit der Philosophie. Seine Wort-Bilder reflektieren seine grundsätzlichen Überlegungen zum Verhältnis von Bild und Sprache, weitere zentrale Bildformeln befassen sich mit den Legenden und Mythen der Erfindung und der Definition der Malerei. Die quasi wissenschaftliche Methode, der er in seiner Malerei folgte, bezeugt seinen Argwohn gegenüber einfachen Antworten und einem simplen Realismus. Die Schirn präsentiert Magrittes meisterhafte Bilderrätsel der 1920er- bis 1960er-Jahre, wie etwa das emblematische Selbstbildnis La Lampe philosophique (Die philosophische Lampe) (1936), La Condition Humaine (So lebt der Mensch) (1948), Les Mémoires d’un Saint (Die Erinnerungen eines Heiligen) (1960), Le Beau Monde (Schöne Welt) (1962) oder L’Heureux Donateur (Der glückliche Stifter) (1966). Die Ausstellung vereint rund 70 Arbeiten, darunter zahlreiche Meisterwerke aus bedeutenden internationalen Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen, u. a. dem Musée Magritte in Brüssel, dem Kunstmuseum Bern, dem Dallas Museum of Art, der Menil Collection in Houston, der Tate in London, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Museum of Modern Art in New York, der National Gallery of Victoria in Melbourne und der National Gallery of Art in Washington D.C.

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AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2017

03.01.2017 | Der Maler René Magritte (1898–1967) ist ein Magier der verrätselten Bilder. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem großen belgischen Surrealisten eine konzentrierte Einzelausstellung, die sein Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit abbildet. Magritte sah sich nicht als Künstler sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen Philosophen seiner Zeit, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Die in Kooperation mit dem Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris, organisierte Ausstellung beleuchtet Magrittes zentrale Bildformeln, die sich mit dem Mythos der Erfindung und der Definition der Malerei befassen. Die quasi wissenschaftliche Methode, der Magritte in seiner Malerei folgte, bezeugt seinen Argwohn gegenüber einfachen Antworten und einem simplen Realismus. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert rund 70 Arbeiten, darunter zahlreiche Meisterwerke aus bedeutenden internationalen Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen, u. a. dem Musée Magritte in Brüssel, dem Kunstmuseum Bern, dem Dallas Museum of Art, der Menil Collection in Houston, der Tate in London, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Museum of Modern Art in New York, der National Gallery of Victoria in Melbourne und der National Gallery of Art in Washington D.C. Er ist der „erste österreichische Expressionist“ und für viele immer noch ein Geheimtipp: der Maler Richard Gerstl (1883–1908). Er wurde nur 25 Jahre alt und wird in einem Atemzug mit den großen Meistern der Wiener Moderne Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka genannt. In seinen wenigen Lebensjahren schuf der Künstler ein aufregendes und ungewöhnliches, wenn auch überschaubares Werk von rund 70 Arbeiten – eines mit beeindruckenden Höhepunkten und wegweisenden Neuerungen. Erstmals in Deutschland zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine umfassende Retrospektive Richard Gerstls und versammelt nahezu alle Werke, die heute von ihm bekannt sind. Es ist das Œuvre eines Suchenden, das bereits vieles vorweg nahm, was erst später in der Kunstgeschichte ausformuliert wurde, etwa in der Malerei des Abstrakten Expressionismus der 1950er-Jahre. Das Porträt ist neben Akt und Landschaft Gerstls bevorzugtes Genre. Die Ausstellung in der Schirn präsentiert gestisch-wilde Gruppenbildnisse sowie Porträts von Personen aus seinem engsten Kreis oder auch sein Selbstporträt als Akt – das erste eines Künstlers überhaupt nach Albrecht Dürer. Richard Gerstls Malerei reflektiert seine Auseinandersetzung mit den Widersprüchen der Moderne: Er widersetzte sich stilistisch und inhaltlich der Wiener Secession, lehnte deren Schönheitsbegriff ab und malte gegen tradierte Regeln an. Er schuf schonungslose und selbstbewusste Bilder, die keinem Vorbild folgten und bis heute ihresgleichen suchen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM DEZEMBER MIT ANNA JERMOLAEWA

16.12.2016 | Im Dezember präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Reihe „Double Feature“ am Mittwoch, dem 21. Dezember 2016, um 19.30 Uhr die Fotografin und Filmemacherin (*1970). In ihren meist dokumentarisch angelegten Videoarbeiten spiegelt Jermolaewa die alltäglichen, vermeintlich stabilen Dimensionen unserer Wirklichkeit. Im Rahmen der Moskau Biennale 2015 engagierte sie Demonstranten, die gegen ein Honorar für und gegen die Kunstschau demonstrierten. Die gekauften politischen Körper wurden so zu Symbolen einer manipulierten Stimmungsmache im Gewand des demokratischen Protests. In der Schirn wird Jermolaewa ihren Dokumentarfilm „Political Extra“ (2015, 30 Min.) zeigen, der daraus resultierte. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kuratorin Katharina Dohm präsentiert Anna Jermolaewa ihren Lieblingsfilm „Me and others“ (1971, 49 Min.) des russischen Regisseurs Felix Sobolev. Die darin dokumentierten psychologischen Experimente zeigen auf eindrückliche Weise wie Konformitätsdruck Menschen dazu verleitet, ihre eigenen Meinungen nicht nur anzuzweifeln und zu ändern, sondern sogar das Gegenteil offensichtlicher Tatsachen zu behaupten.

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WEIHNACHTEN UND NEUJAHR IN DER SCHIRN – ÖFFNUNGSZEITEN UND VERANSTALTUNGEN

08.12.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet an den Weihnachtsfeiertagen, zwischen den Jahren und während der gesamten Weihnachtsferien ein umfassendes Angebot für Kinder, Familien und Erwachsene. Außer an Heiligabend sind alle Ausstellungen der Schirn „Giacometti–Nauman“, „Ulay Life-Sized“ und „Rosa Barba. Blind Volumes“ an Weihnachten, Sylvester und Neujahr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm (Seite 1). In den Weihnachtsferien findet in der MINISCHIRN mit den „Minischirn Moving Days“ vom 3. bis 6. Januar 2017 ein täglich wechselndes Workshop-Angebot für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren statt (ab Seite 2). Und auch das neue Jahr startet gleich mit einigen Veranstaltungshöhepunkten (ab Seite 3) in den laufenden Ausstellungen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JANUAR 2017

07.12.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE, ERWACHSENE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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UNERWARTETE BEGEGNUNGEN FÜR KLEIN UND GROSS - KINDERKUNSTNACHT IN DER SCHIRN

17.11.2016 | Am Samstag, dem 26. November 2016 von 16 bis 21 Uhr, lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt Kinder und ihre Eltern zur Kinderkunstnacht ein. In der aktuellen Ausstellung „Giacometti–Nauman“ werden die jungen Besucherinnen und Besucher Zeugen einer unerwarteten Begegnung von Alberto Giacometti (1901–1966) und Bruce Nauman (*1941). Giacometti zählt mit seinem Werk zu den bedeutendsten europäischen Bildhauern der klassischen Moderne. Bruce Nauman steht mit seinem vielgestaltigen Arbeiten für die radikalen Umwälzungen der Gegenwartskunst seit 1960 und für einen konzeptuell entgrenzten Begriff der Skulptur. Beide Künstler treffen mit insgesamt etwa 70 Arbeiten erstmals in einer Ausstellung aufeinander. Bei einem verwinkelten Parcours durch die Ausstellungsräume treffen die Kinder auf hinkende Figuren, erstaunlich lange Nasen, schrumpelige Hände und einen merkwürdigen Wald aus Menschen. In thematischen Workshops können Kinder ab 4 Jahren sich spielerisch mit den gewonnenen Eindrücken auseinandersetzen. Zudem bietet das pädagogische Team der Schirn altersgerechte Führungen an. In der zweiten Ausstellung „Ulay Life-Sized“ können die kleinen Kunstinteressierten die Welt des Foto- und Performancekünstlers Ulay entdecken. In wortlosen, pantomimischen Führungen erfahren sie, wie Ulay mit seinen Kunstaktionen Menschen herausforderte und zum Nachdenken brachte. Die Ausstellung ist mit rund 150 Arbeiten, darunter Fotografien, Filme und Projektdokumentationen, Objekte und Skulpturen sowie Arbeiten auf Papier, die erste große Überblicksausstellung des Ausnahmekünstlers überhaupt.

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Film- und Videokunstreihe Double Feature der Schirn wird neu präsentiert

09.11.2016 | Seit über vier Jahren bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit den monatlichen Veranstaltungen der Reihe Double Feature Positionen nationaler und internationaler Film- und Videokünstler ein Forum. Jeden letzten Mittwoch im Monat zeigen Künstlerinnen und Künstler dem Publikum eine Arbeit aus ihrem eigenen Werk und einen von ihnen ebenfalls persönlich ausgewählten Lieblingsfilm. Im Gespräch mit den Kuratoren der Reihe Katharina Dohm und Matthias Ulrich geben sie im Anschluss tieferen Einblick in ihre Arbeit sowie in ihr filmisches Interesse. Die Schirn konnte bereits über 50 Künstlerinnen und Künstler im Double Feature präsentieren. Ab sofort findet das Double Feature im Schirn Café statt. Die als Professorin an der Frankfurter Städelschule lehrende Künstlerin Judith Hopf (*1969) hat eigens für die Filmreihe einen Vorhang entworfen, der das Schirn Café einmal im Monat in einen temporären Kinosaal verwandelt. Hopf ist bekannt für ihre Film- und Multimediaprojekte. Ihre Arbeiten kreisen um grundlegende Fragen des Seins und des Verhältnisses der Menschen, Tiere und Dinge zur Welt. 2013 hat Judith Hopf selbst eine Videoarbeit im Double Feature vorgestellt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM DEZEMBER 2016

03.11.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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GIACOMETTI–NAUMAN

27.10.2016 | Vom 28. Oktober 2016 bis zum 22. Januar 2017 stellt die Schirn Kunsthalle Frankfurt in einer großen Ausstellung Werke von Alberto Giacometti und Bruce Nauman gegenüber. Es begegnen sich zwei Künstler aus zwei Generationen mit einer denkbar unterschiedlichen Herkunft: Giacometti (1901–1966) zählt mit seinem Œuvre zu den bedeutendsten europäischen Bildhauern der klassischen Moderne. Nauman (*1941) steht mit seinem vielgestaltigen Werk für die radikalen Umwälzungen der Gegenwartskunst seit 1960 und für einen konzeptuell entgrenzten Begriff der Skulptur. Beide Künstler werden mit insgesamt etwa 70 Arbeiten, darunter zahlreiche Hauptwerke, erstmals in einer Ausstellung zusammengeführt. Skulpturen und Gemälde des Schweizer Bildhauers treten mit Skulpturen, Videos, Zeichnungen, Fotografien und raumgreifenden Installationen des US-amerikanischen Multimediakünstlers in einen spannungsvollen Dialog. Dabei ist Giacometti mit Plastiken aus nahezu allen wichtigen Werkphasen vertreten, Nauman vorrangig mit seinem Frühwerk der 1960er- und beginnenden 1970er-Jahre, das zeitlich unmittelbar an Giacomettis anschließt. Obwohl sich die Künstler weder begegneten noch aufeinander Bezug genommen haben, sind die Berührungspunkte zwischen ihnen mannigfaltig. Sowohl Giacometti als auch Nauman haben den Begriff und die Tradition der Plastik aus ihrer Zeit heraus revolutioniert, der eine in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre, der andere seit den 1960er-Jahren bis heute. Beide gelten als Einzelgänger, die stets aus einer selbstgewählten Isolation und Einsamkeit heraus gearbeitet haben, die ihr kompromissloses Schaffen durch und durch prägt. Beide vertreten überaus radikale künstlerische Positionen und schaffen Werke von erschütternder Direktheit, die den Betrachter nachhaltig fordern. Giacometti wie Nauman dringen mit ihren Arbeiten in Grenzbereiche der Kunst und der Wahrnehmung vor. Ihre Suche nach der künstlerischen Wahrheit ist eine Suche, deren Ergebnis sich oft eher im Schaffensprozess als in vollendeten Werken manifestiert. Beide erheben das Scheitern, das Abwegige, Fragmentarische und Unheroische zu wesentlichen Elementen ihrer Kunst. Im Zentrum des Schaffens beider Künstler steht der Mensch. Giacometti hat sich in seinen Skulpturen und Gemälden fast ausschließlich und unablässig mit der Darstellung des Menschen beschäftigt und insbesondere nach 1945 mit seinem unverkennbaren Figurenstil ein eigenes, originäres Menschenbild entworfen. Bruce Naumans Arbeit kreiste in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren vor allem um den (eigenen) Körper, den er zum Ausgangspunkt für grundlegende Fragen nach dem Wesen des Menschen und den Bedingungen des Menschseins machte. Die Ausstellung erweitert den Blick auf das Werk zweier herausragender Vertreter der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Giacometti wird als Wegbereiter zentraler Entwicklungen der Kunst nach 1960 erkennbar und gewinnt Aspekte seiner ursprünglichen künstlerischen Radikalität zurück, während Naumans herausragende Bedeutung als Bildhauer deutlich und auf andere Weise historisch verständlich wird. Die Ausstellung in der Schirn präsentiert Kunstwerke aus bedeutenden Museen und Sammlungen in den USA und Europa, u. a. dem Guggenheim Museum in New York, dem San Francisco Museum of Modern Art, dem Walker Art Center in Minneapolis, dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D.C., der Tate in London, dem Centre Pompidou in Paris, der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris, der Fondation Marguerite et Aimé Maeght in Saint-Paul de Vence, dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk, der Fondation Beyeler in Riehen, dem Lehmbruck Museum in Duisburg, der Neuen Nationalgalerie in Berlin und der Hamburger Kunsthalle.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2016 - PROGRAMM FÜR OKTOBER, NOVEMBER, DEZEMBER

19.10.2016 | Seit über drei Jahren ist die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler, die in der Reihe „Double Feature“ ihre aktuelle Produktion und jeweils einen Lieblingsfilm präsentieren. Im Gespräch mit den Kuratoren der Schirn geben die Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. Am 26. Oktober wird die Reihe mit Julie Born Schwartz fortgesetzt, zum letzten Mal im bisherigen, vom Frankfurter Künstler Michael Riedel eigens gestalteten temporären Kinosaal. Ab November findet das Double Feature dann in neuem Ambiente im Schirn Café statt. Dafür konnte die an der Frankfurter Städelschule lehrende Künstlerin Judith Hopf gewonnen werden, die für die Filmreihe eine neue Raumgestaltung konzipiert und entworfen hat. Premiere ist am 30. November, wenn im Double Feature Andrew Norman Wilson zu Gast ist. Zum letzten Termin in 2016 präsentiert die Schirn am 21. Dezember Anna Jermolaewa.

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HERBSTFERIENPROGRAMM: MINISCHIRN MOVING DAYS

14.10.2016 | In den Herbstferien bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit den „Minischirn Moving Days“ ein besonderes Programm für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren. Von Dienstag, dem 18. Oktober bis Freitag, dem 21. Oktober 2016 geht es in der MINISCHIRN jeweils von 10 bis 12 Uhr um Bewegung – von Farben, Formen und des eigenen Körpers. Rollende Kugeln, laufende Farbtropfen, dynamische Bewegungen werden zum Gestaltungsmittel zwischen Zufall und Absicht. Mit vielfältigen Methoden erarbeiten die Kinder eigene Arbeiten, die Dinge ins Rollen, Lichter zum Flackern und Figuren ins Wanken bringen. Das Workshop Programm wechselt täglich und ist tageweise buchbar.

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ULAY

12.10.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem Ausnahmekünstler Ulay vom 13. Oktober 2016 bis zum 8. Januar 2017 die erste große Überblicksausstellung überhaupt. Ulay bezeichnet sich selbstironisch als „bekanntesten unbekannten Künstler“. Seit fast einem halben Jahrhundert führt er das eigene Leben und die Kunst radikal zusammen. Mit seinem Konzept der Transformation schafft Ulay ständig neue Identitäten. Sein bevorzugtes Medium ist die analoge Fotografie und ganz besonders die Polaroid-Fotografie, die zu einem wesentlichen Bestandteil seiner künstlerischen Praxis geworden ist. Sein Körper dient ihm dabei bis heute als Forschungsgegenstand, auf dem sich wie auf einer Leinwand verschiedene Einflüsse abzeichnen und ablesen lassen. Wie drückt sich Identität im Körper aus, und welche Strategien verändern Identität? Auf diese Fragen sucht Ulay in seinem Schaffen nach Antworten. Die Haut ist dabei besonders bedeutend. Der Künstler versteht sie gleichermaßen als Oberfläche des Körpers wie auch der Fotografie. Indem er die Haut gestaltet, sie entwirft, durchstößt oder mit Zeichen versieht, erzählt er konfrontative Geschichten über Identität und die ihr zugemuteten Brüche. Neben zahlreichen Einzelaktionen der performativen Fotografie und Body-Art hat Ulay viele Performances und Projekte auch mit anderen Personen und Künstlern realisiert: Mit seiner früheren Muse Paula Françoise-Piso entstanden fotografische Serien, in denen er die Befragung des Selbst bis zu dessen Auflösung steigerte; mit der Künstlerin Marina Abramovi? gelang ihm eine Erweiterung der Performance-Kunst, die bis heute Maßstäbe setzt. Darüber hinaus entwickelte er zahlreiche partizipative Arbeiten mit sozialen Randgruppen. Ulay definiert Fotografie und Performance für sich auf eine charakteristische und sehr persönliche Weise. „Identität durch Wandel“ ist das Prinzip, das seine Kunst wie ein roter Faden durchzieht und es ihm ermöglicht, sich einer starren Identitätszuschreibung zu entziehen. Die retrospektiv angelegte Ausstellung in der Schirn führt sein umfassendes Werk aus den Jahren 1970 bis 2016 zusammen. Es werden rund 150 Arbeiten gezeigt, darunter Fotografien, Filme und Projektdokumentationen, Objekte und Skulpturen sowie Arbeiten auf Papier. Zum ersten Mal werden auch zahlreiche Arbeiten öffentlich zu sehen sein, die der Künstler aufgrund seines uneingeschränkten Bedürfnisses nach Gegenwart und seiner Skepsis gegenüber dem Kunstbetrieb bislang zurückgehalten hat. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung wird Ulay eine Performance mit dem Titel „Who am I?“ in der Schirn durchführen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM NOVEMBER 2016

06.10.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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PHILIPP DEMANDT BEGINNT ALS NEUER DIREKTOR IN FRANKFURT AM MAIN

29.09.2016 | Das Städel Museum, die Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Liebieghaus Skulpturensammlung haben einen neuen Direktor. Zum 1. Oktober 2016 beginnt Dr. Philipp Demandt seine Tätigkeit an der Spitze der drei Frankfurter Kulturinstitutionen. Der Kunsthistoriker wurde im Zuge einer intensiven nationalen wie internationalen Suche eines Nachfolgers für Max Hollein ausgewählt. Er war zuvor Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Auf der Antrittspressekonferenz wurde der 1971 geborene Demandt heute von Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, und Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, vorgestellt.

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PHILIPP DEMANDT BEGINNT ALS NEUER DIREKTOR IN FRANKFURT AM MAIN

29.09.2016 | Das Städel Museum, die Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Liebieghaus Skulpturensammlung haben einen neuen Direktor. Zum 1. Oktober 2016 beginnt Dr. Philipp Demandt seine Tätigkeit an der Spitze der drei Frankfurter Kulturinstitutionen. Der Kunsthistoriker wurde im Zuge einer intensiven nationalen wie internationalen Suche eines Nachfolgers für Max Hollein ausgewählt. Er war zuvor Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Auf der Antrittspressekonferenz wurde der 1971 geborene Demandt heute von Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, und Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, vorgestellt.

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ROSA BARBA. BLIND VOLUMES

26.09.2016 | Vom 23. September 2016 bis 8. Januar 2017 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt die Installation Blind Volumes der in Berlin lebenden Künstlerin Rosa Barba (*1972). In der eigens für die Rotunde der Schirn geschaffenen Arbeit, mit der sie auf die spezifischen Bedingungen des frei zugänglichen, öffentlichen Ortes reagiert, verbindet Barba die künstlerischen Medien Film und Skulptur. Im Inneren der Rotunde errichtet sie eine raumgreifende, 12 Meter hohe und aus rund 80 seriellen Rahmenelementen montierte, geometrisch verschachtelte Stahlkonstruktion, die den Eingangsbereich der Schirn nahezu vollständig ausfüllt. Die komplexe Struktur, die ebenso an einen Rohbau wie an die konstruktivistischen Visionen des frühen 20. Jahrhunderts erinnert, eröffnet den Besuchern vielfältige Assoziationsmöglichkeiten. Rosa Barba nutzt die Installation als Bühne für eine dynamische Choreografie aus Bild, Licht und Sound. Dabei greift die Künstlerin auf eine Auswahl eigener Arbeiten zurück, die hier in einem neuen Zusammenspiel zu sehen sind. Neben der filmbezogenen Skulptur One Way Out (2009) und dem rhythmisch pulsierenden Klangobjekt Conductor (2014) zeigt die Schirn im Rahmen von Blind Volumes auch zwei neue Arbeiten Rosa Barbas: In White Museum – Live (2016) werden 70mm- und 16mm-Filmprojektoren zu Akteuren eines akustisch gesteuerten Lichtspiels. Die Arbeit ist aus einer gleichnamigen Live-Performance hervorgegangen, die Barba im Frühjahr dieses Jahres zusammen mit dem bekannten US-amerikanischen Schlagzeuger Chad Taylor im MoMA PS1 in New York aufgeführt hat. Damit setzt sie ihre bereits 2010 begonnene Serie White Museum fort, bei der ein weißes 70mm-Filmbild in den Außenraum verschiedener Museen projiziert worden ist, um deren Umgebung in den Blick zu rücken. Der ebenfalls in der Schirn gezeigte 16mm-Film About the Plate and Receiver (2016) ist eine von elektronischer Musik begleitete poetische Reflexion über Raum und Zeit, das Eigenleben der Technik und die Grenzen des Wissens. Er entwickelte sich aus Barbas jüngster Installation der White Museum-Serie, die sie im Hirsch Observatory des Rensselaer Polytechnic Institute realisierte. In der Schirn-Rotunde werden die verschiedenen filmischen und skulpturalen Arbeiten in einer von der Künstlerin konzipierten Anordnung fortlaufend gezeigt.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM SEPTEMBER MIT ED FORNIELES

23.09.2016 | Im September präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Reihe „Double Feature“ am Mittwoch, dem 28. September 2016, um 19.30 Uhr den britischen Künstler Ed Fornieles (*1983). Bekannt für seine vielfältigen Kunstpraktiken, die zwischen digitalen, skulpturalen und performativen Ausdrucksformen wechseln, nutzt der als Pionier der Post-Internet-Kunst geltende Ed Fornieles seine Arbeiten zur aktiven Teilnahme an aktuellen, gesellschaftlichen Debatten. Häufig setzt er sich darin mit sozialen Konzepten wie Authentizität und Identität auseinander und hinterfragt sie mit inszenierten Online- und Offline-Events oder performativen Sitcoms. Sein Avatar, ein freundlicher Cartoon-Fuchs, ist Teil dieser fiktionalen Narrative und verwischt die Grenze zwischen Realität und Virtualität. Die Keimzelle seiner umfassenden Objekt-Foto-Film-Installationen ist stets das bewegte Bild. In der Schirn wird Fornieles seine neue Arbeit „Der Geist: Flesh Feast“ (2016, 8 Min.) zeigen. Diese handelt von einem digital gespeisten Bewusstsein sowie von körperlichen und geistigen Optimierungsversuchen, die das humanistische Weltbild grundsätzlich verändern. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kurator Matthias Ulrich präsentiert Ed Fornieles den Film „The Perfect Human“ (1967, 13 Min.) des dänischen Regisseurs Jorgen Leth. Der preisgekrönte Kurzfilm erinnert in seiner minimalistischen Ästhetik an das noch junge Werbefernsehen der 1960er-Jahre und kann als anthropologische Studie alltäglichen menschlichen Verhaltens gelesen werden, das in geradezu unheimlicher Gleichförmigkeit dargestellt wird.

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Magistrat beschließt Philipp Demandt als neuen Geschäftsführer der Schirn

23.09.2016 | Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat heute beschlossen, dass Dr. Philipp Demandt zum 1. Oktober 2016 die Geschäftsführung der Schirn Kunsthalle Frankfurt übernimmt. Damit ist die Gesellschafterversammlung (Magistrat) dem Vorschlag von Oberbürgermeister und Auf-sichtsratsvorsitzenden der Schirn Kunsthalle Frankfurt GmbH Peter Feldmann sowie Kulturde-zernentin Dr. Ina Hartwig gefolgt.

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Philipp Demandt als Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt beschlossen

23.09.2016 | Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat heute beschlossen, dass Dr. Philipp Demandt zum 1. Oktober 2016 die Geschäftsführung der Schirn Kunsthalle Frankfurt übernimmt. Damit ist die Gesellschafterversammlung (Magistrat) dem Vorschlag von Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Schirn Kunsthalle Frankfurt GmbH Peter Feldmann sowie Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig gefolgt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM OKTOBER 2016

07.09.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM AUGUST MIT TIMUR SI-QIN

26.08.2016 | Im August präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Reihe „Double Feature“ am Mittwoch, dem 31. August 2016, um 19.30 Uhr den Berliner Künstler Timur Si-Qin (*1984). Die meist friedvollen Szenarien seiner Arbeiten tragen die Idee eines neuen Menschenbildes und eines neuen Humanismus in sich. Sie bedienen sich der kommerziellen Fotografie und verwenden diese im Sinne von Readymades als Material, um deren vorgegebene Interpretation umzuschichten. Für Si-Qin geht es in erster Linie um eine Auflösung und Verflüssigung von scheinbar feststehenden Begrifflichkeiten – etwa Kapitalismus oder Maskulinität. Ein Markenname hat für ihn einen ähnlichen Effekt, nämlich Ordnung zu schaffen und auf diese Weise Bedeutung zu stabilisieren, symbolische Macht auszuüben. So hat er für seine Werke ebenfalls eine eigene Marke entworfen, die einmal „Peace“, dann „Truth by Peace“ und seit Neuestem „New Peace“ heißt. In der Schirn stellt Si-Qin seine neue Arbeit „Attain Mirrorscape“ (2016, 6 Min.) vor. Der aufwändig animierte Film hat keinen zusammenhängenden Plot, sondern besteht aus verschiedenen Einzelsequenzen, die in ruhiger Atmosphäre natürliche Landschaften, sich im Wind wiegende Halme und Felsformationen zeigen. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kurator Matthias Ulrich zeigt Timur Si-Qin Ausschnitte des Videospiels „Until Dawn“ (2015). Das in der Third-Person-Perspektive gestaltete Horror-Spiel gliedert sich in insgesamt 10 Kapitel, in denen der Spieler abwechselnd in die verschiedenen Rollen der acht jugendlichen Protagonisten schlüpft. Es wurde weltweit für seine grafische und spielerische Komplexität gefeiert.

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SUMMER HANGOUTS IN DER SCHIRN: MIT L'AUPAIRE, GASTONE UND JON CAMPBELL

24.08.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt lädt anlässlich der Sommerausstellungen „Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde“ und „Kunst für Alle. Der Farbholzschnitt in Wien um 1900“ an drei Mittwochabenden zu einem Summer Hangout mit Konzerten in gemütlicher Kioskatmosphäre ein. Nach oder vor dem Ausstellungsbesuch können die Gäste auf den Treppen vor der Schirn am Eingang Römerberg entspannt die folgenden musikalischen Acts erleben: Am 31. August 2016 ist der Gießener Sänger und Multiinstrumentalist L’aupaire mit seiner Band zu Gast. Am 7. September 2016 tritt der in Italien geborene Sänger, Gitarrist und Songschreiber Gastone auf. Und am 14. September 2016 spielt der amerikanische Singer-Songwriter Jon Campbell. Neben der Musik wird das Team um Badias Catering originelle Drinks und leckere Snacks servieren.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN SEPTEMBER 2016

04.08.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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Oberbürgermeister Feldmann und Kulturdezernentin Hartwig: Wir schlagen Philipp Demandt als Schirn-Direktor vor

29.07.2016 | Zum 1. Oktober 2016 soll Dr. Philipp Demandt zusätzlich zur Direktion von Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung die Leitung der Schirn Kunsthalle Frankfurt übernehmen. Die Bestellung von Dr. Philipp Demandt werden Oberbürgermeister Peter Feldmann und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Berufung erfolgt vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung, den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main.

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Philipp Demandt als neuer Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt

29.07.2016 | Zum 1. Oktober 2016 soll Dr. Philipp Demandt zusätzlich zur Direktion von Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung die Leitung der Schirn Kunsthalle Frankfurt übernehmen. Die Bestellung von Dr. Philipp Demandt werden Oberbürgermeister Peter Feldmann und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Berufung erfolgt vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung, den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2016 - PROGRAMM FÜR JULI, AUGUST, SEPTEMBER

20.07.2016 | Seit über drei Jahren ist die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler, die in der Reihe „Double Feature“ ihre aktuelle Produktion und jeweils einen Lieblingsfilm präsentieren. Im Gespräch mit den Kuratoren der Schirn geben die Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. Im für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal in der Schirn wird die Reihe am 27. Juli mit Holger Wüst, am 31. August mit Timur Si-Qin und am 28. September mit Ed Fornieles fortgesetzt.

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KREATIVER SOMMER: DAS FERIENANGEBOT DER SCHIRN

14.07.2016 | Mit einem spannenden Programm in den Sommerferien bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt zahlreiche Gelegenheiten, Kunst zu entdecken. In vielseitigen Ferienprojekten werden Kinder und Jugendliche gezielt und abwechslungsreich an Themen aus Kunst und Kultur herangeführt. Die Schirn bietet zu den aktuellen Sommer-Ausstellungen „Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde“ und „Kunst für Alle. Der Farbholzschnitt in Wien um 1900“ kreative Zeichen-,Trickfilm- und Druckworkshops an. In der MINISCHIRN können die Kinder zudem ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich gleichzeitig auf spielerische Weise mit verschiedenen künstlerischen Positionen auseinandersetzen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM AUGUST 2016

07.07.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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KUNST FÜR ALLE. DER FARBHOLZSCHNITT IN WIEN UM 1900

05.07.2016 | Diese Ausstellung ist eine Premiere. Der Holzschnitt als eines der ältesten Druckverfahren der Menschheit erlebte mit Albrecht Dürer im Mittelalter seinen Höhepunkt, rückte als künstlerische Technik über die Jahrhunderte mehr und mehr in den Hintergrund und erfuhr plötzlich in ganz Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bahnbrechende Wiederentdeckung. So auch in Wien, wo zahlreiche Künstler und auffallend viele Künstlerinnen den Farbholzschnitt neu belebten. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet diesem bislang kaum beachteten Phänomen vom 6. Juli bis 3. Oktober 2016 eine große, längst überfällige Ausstellung. Rund 240 Werke – auch aus verwandten Techniken wie Linolschnitt oder Schablonendruck – von über 40 Künstlerinnen und Künstlern geben einen beeindruckenden Überblick und lassen die ästhetischen und gesellschaftlichen Errungenschaften des Farbholzschnitts im Wien der Jahrhundertwende erstmals umfassend sichtbar werden. Die Präsentation geht der außerordentlichen Begeisterung nach, mit der sich während einer kurzen, dafür umso intensiveren Blütezeit zwischen 1900 und 1910 in Wien sowohl etablierte Maler als auch Newcomer mit dem Farbholzschnitt beschäftigten: darunter heute noch namhafte Mitglieder der Wiener Secession wie etwa Carl Moll und Emil Orlik, aber auch fast vergessene Künstlerinnen und Künstler wie Gustav Marisch, Jutta Sika, Viktor Schufinsky oder Marie Uchatius. Letztere waren allesamt Schülerinnen und Schüler der besonders bei jungen Talenten beliebten Wiener Kunstgewerbeschule und fasziniert von den technischen sowie formalen Möglichkeiten des traditionsreichen Druckverfahrens, das der künstlerischen Fantasie großen Freiraum bot und mit seinen charakteristischen Umrisszeichnungen sowie seiner flächig stilisierenden Darstellungsweise die Entwicklung der modernen Bildsprache des beginnenden 20. Jahrhunderts maßgeblich prägte. Zudem öffnete der Farbholzschnitt mit erschwinglichen Preisen auch für Originaldrucke den vormals elitären Kunsthandel einem breiten Publikum. Er entfachte innerhalb der gesellschaftsreformerischen „Kunst-für-Alle“-Bewegung eine lebhafte Diskussion über Authentizität und Originalität einerseits sowie über ein Kunstschaffen jenseits des sogenannten „Elfenbeinturms“ andererseits – Themen, die an Relevanz bis heute kaum verloren haben. Wie stark der Farbholzschnitt zu einer Kunst beitrug, die alle Bereiche des Lebens erfassen wollte, zeigt die in Kooperation mit der Albertina in Wien entstandene Ausstellung anhand von zahlreichen Leihgaben aus Wiener Museen und Institutionen sowie aus Nachlässen und Privatsammlungen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM JUNI MIT LIESEL BURISCH

24.06.2016 | In der Juni-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 29. Juni 2016, um 19.30 Uhr die Städelschülerin Liesel Burisch (*1987). Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Videoarbeiten und umfangreichen Videoinstallationen sowohl mit inszenierten Performances als auch mit geduldigen Beobachtungen der Wirklichkeit. Die Bandbereite ihrer Arbeiten reicht von der ironischen Durchleuchtung alltäglicher alltäglicher Rituale bis zum Umgang mit Traumata. In der Schirn präsentiert Burisch zwei neue Arbeiten: In „A Collection of Worst Scenarios" (2016) zeigt sie Situationen, die sie nach einem schweren Unfall zeitweilig nicht mehr meistern konnte und zu vermeiden versuchte. Sie beschreibt die Dokumentation genau dieser Situationen in der Arbeit als Teil ihres Heilungsprozesses. In „Crowd Pleaser" (2016) kombiniert Burisch eigene filmische Aufnahmen aus Bali mit Filmmaterial des Generalkonsulates von Indonesien in Los Angeles und des Californian Institute of the Arts für die Aufzeichnung ihres Versuchs, indonesische Tänze sowie das traditionelle Gamelan zu erlernen. Nach einem Gespräch mit Natalie Storelli, kuratorische Assistentin der Schirn, zeigt Liesel Burisch den Film "Sånger Från Andra Våningen" („Songs from the Second Floor“, 2000, 98 Min.) des schwedischen Regisseurs Roy Anderson. Der Film wurde 2000 in Cannes mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet und beschreibt in bis ins letzte Detail durchkomponierten Bildern den absurden Alltag einer apokalyptischen Stadt. Burisch erläutert ihre Auswahl wie folgt: „Roy Anderson erforscht eine schwer beschreibbare Sorte Humor, die mich zu tiefst berührt, und gleichzeitig zum Lachen bringt. Zwar ist alles grau und traurig und schrecklich und unmöglich. Aber durch die komplett statische Kameraführung und das perfekte Bühnenbild wird alles auch herzzerreißend schön.“

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Von Berlin nach Frankfurt: Philipp Demandt wird neuer Direktor von Städel und Liebieghaus

24.06.2016 | Die Suche nach einem Direktor für das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung ist abgeschlossen. Der promovierte Kunsthistoriker Dr. Philipp Demandt (45) übernimmt die Leitung der beiden Museen zum 1. Oktober 2016. Demandt ist seit Januar 2012 Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und gilt als einer der renommiertesten Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher Deutschlands. Er bringt zudem umfassende Erfahrungen im modernen Kulturmanagement mit.
Der Findung vorausgegangen war eine intensive nationale wie internationale Suche, die die Administration des Städel Museums unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nikolaus Schweickart durchgeführt hat. Frankfurts Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Peter Feldmann, der scheidende Frankfurter Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth und die designierte Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig begrüßen die Entscheidung.

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PIONIERE DES COMIC. EINE ANDERE AVANTGARDE

22.06.2016 | Spektakulär, groß und in Farbe, eroberte der Comic ab 1897 sein Publikum. Bürgertum, Arbeiterklasse und ein Heer von Einwanderern waren gleichermaßen fasziniert von den unbekannten Seherfahrungen, die ihnen in den US-amerikanischen Tageszeitungen begegneten. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert vom 23. Juni bis 18. September 2016 die erste umfassende Themenausstellung zu den „Pionieren des Comic“, die experimentierfreudig und progressiv die künstlerischen und inhaltlichen Maßstäbe des frühen Comics setzten. Die Ausstellung stellt sechs für die Kulturgeschichte des Comics herausragende, vornehmlich US-amerikanische Zeichner vor: Winsor McCay, Lyonel Feininger, Charles Forbell, Cliff Sterrett, George Herriman und Frank King. Unvergessen sind Herrimans absurder Humor in Krazy Kat (ab 1913), die surrealistischen und expressionistischen Bildwelten von McCay (ab 1904) und Sterrett (ab 1912), Feiningers Comic-Serien für die Chicago Tribune (1906/07) oder der über drei Jahrzehnte in Echtzeit erzählte Comic Gasoline Alley von King (ab 1921). Mit Forbells Gesamtkunstwerk Naughty Pete (1913) kann in der Schirn außerdem ein vergessener Zeichner wiederentdeckt werden.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JULI 2016

09.06.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM MAI MIT CORIN SWORN UND TONY ROMANO

23.05.2016 | In der Mai-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 25. Mai 2016, um 19.30 Uhr die in London geborene Künstlerin Corin Sworn (*1976) zusammen mit dem kanadischen Filmemacher Tony Romano. Sworns Arbeiten sind vom Verfahren der Aneignung gekennzeichnet. So bedient sie sich nicht nur im Film, sondern auch in ihren Installationen, Skulpturen und Fotografien unterschiedlicher Texte, Bilder und Objekte und löst diese aus ihrem jeweiligen Zusammenhang heraus. In der Schirn zeigt Sworn ihre Videoarbeit „La Giubba“ (2015, 90 Min.), die sie gemeinsam mit Tony Romano realisiert hat. Die essayistische, von einer langsamen Erzählweise geprägte Videoarbeit begleitet einen Vater und seine Tochter auf ihrem Weg durch die italienische Landschaft, mit dem Ziel, eine neue Schwimmlehrerin für die Tochter zu finden. Das Motiv des Suchens und Unterwegs-Seins dominiert auch andere, in die Handlung eingewobene Erzählstränge etwa eines Wanderzirkus oder die Narration unterbrechenden Einstellungen von sitzenden oder fliegenden Vögeln, die mit Textfragmenten unterlegt sind. Nach einem Gespräch mit Schirn-Kuratorin Katharina Dohm wird Corin Sworn zwei Kurzfilme zeigen: „Ausgeträumt“ (2010, 5 Min.) des litauischen Regisseurs Deimantas Narkevicius sowie „Carlos Vision“ (2011, 11 Min.) der Engländerin Rosalind Nashashibi.

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Feierliche Verabschiedung von Max Hollein im Kaisersaal des Frankfurter Römers

22.05.2016 | Mit einer feierlichen Veranstaltung im Frankfurter Römer wurde Max Hollein heute offiziell verabschiedet. Die Ehrung des langjährigen Direktors der Schirn Kunsthalle Frankfurt, des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung fand im Kaisersaal des Römers statt, im Beisein des Kulturdezernenten Prof. Dr. Felix Semmelroth, des Vorsitzenden der Administration des Städel Museums, Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, des Vorsitzenden der Schirn-Freunde, Christian Strenger, der Vorsitzenden des Städelschen Museums-Vereins, Sylvia von Metzler und von mehr als 350 weiteren Wegbegleitern und Freunden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Max Hollein das Gemälde „Das rote Flugzeug“ (1932) von Franz Radziwill präsentiert, welches ihm zu Ehren und aus Dankbarkeit für seine Verdienste für die Sammlung des Städel erworben wurde. Bevor Max und Nina Hollein mit ihren drei Kindern von einem VW-Bus aus der Hippiezeit vor dem Römer abgeholt wurden, überraschte ein Mitarbeiterchor aus den drei Häusern den scheidenden Direktor mit einem persönlichen musikalischen Dankeschön.

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PETER HALLEY. THE SCHIRN RING

11.05.2016 | Vom 12. Mai bis 21. August 2016 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt die Installation The Schirn Ring des US-amerikanischen Künstlers Peter Halley (*1953). Ausgehend von den räumlichen Gegebenheiten der Rotunde hat Halley eine mehrteilige Installation entwickelt, die im Außenraum beginnt und sich im Inneren über beide Etagen der Rotunde sowie einen angrenzenden Ausstellungsraum erstreckt. Auf einer Fläche von rund 450 m² entwirft Halley eine räumlich komplexe, codierte Installation mit sowohl aktuellen als auch älteren Elementen seines Werkes. Halley erlangte bereits in den 1980er-Jahren große Bekanntheit mit seinen neonfarbenen, geometrischen Gemälden. Er insistierte, dass Geometrie stets an die gesellschaftliche Wirklichkeit gebunden ist und stellte damit bisherige Annahmen über die abstrakte Kunst infrage. Seit Mitte der 1990er-Jahre schafft er zudem ortsgebundene Installationen für Kunstgalerien und den öffentlichen Raum in Europa, Amerika und Asien. Peter Halleys Installationen gründen stets in seinem Verständnis des kulturellen und architektonischen Kontexts, in dem sie entstehen. So ging auch der Entwicklung von The Schirn Ring eine intensive konzeptionelle und architektonische Auseinandersetzung mit der Rotunde der Schirn voraus: Halley versteht die Rotunde als transitorischen Ort – als Ausstellungsfläche der Schirn, als städtebauliches Bindeglied zwischen Dom und Römer, aber auch als allgemeinen, öffentlichen Raum, der in seiner Form an die nahegelegene historische, neoklassizistische Paulskirche erinnert. Hiervon ausgehend, erforschte Halley analoge Elemente in den Architekturen der Schirn-Rotunde und des CERN Large Hadron Collider (LHC) in Genf. Dies bildet zusammen mit seiner Vorstellung der Rotunde als großen Teilchenbeschleuniger voll explosiver Energie, durchflutet von gelbem Licht, die inhaltliche Basis der Installation.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JUNI 2016

06.05.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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Double Feature in der Schirn 2016 - Programm für April, Mai, Juni

20.04.2016 | Seit über drei Jahren ist die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler, die in der Reihe „Double Feature“ ihre aktuelle Produktion und jeweils einen Lieblingsfilm präsentieren. Im für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal wird die Reihe am 27. April mit Raphaela Vogel, am 25. Mai mit Corin Sworn und am 29. Juni mit Liesel Burisch fortgesetzt

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JOHN BOCK INSZENIERT EINE PERFORMANCE IN DER SCHIRN

12.04.2016 | Im Rahmen der Ausstellung „ICH“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Sonntag, dem 24. April 2016, um 18 Uhr zu einem Vortrag mit dem Titel „DA-DINGS-DA IM GROSS-DA-DA WEIL DER WURM IM MOBY DICK WOHNT“ von John Bock ein. Der Künstler inszeniert die Performance, die vom Schauspieler Laurenz Leky ausgeführt wird.

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KUNSTSPEKTAKEL IN DER SCHIRN: DREIZEHNTE KINDERKUNSTNACHT

11.04.2016 | Am Samstag, dem 16. April 2016 von 16 bis 21 Uhr lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt ihre kleinen Besucher mit ihren Eltern zur Kinderkunstnacht in gleich zwei Ausstellungen ein.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM MAI 2016

06.04.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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BLUE NOTES MIRÓ: JAZZABEND MIT RE:JAZZ

31.03.2016 | Im Rahmen der Ausstellung „Joan Miró. Wandbilder, Weltenbilder“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt unter dem Motto „Blue Notes Miró“ zu Jazz und Tapas ins Schirn Café. Am Donnerstag, dem 7. April 2016, ab 20 Uhr ist die Band [re:jazz] zu Gast. Sie zählt zu Deutschlands wichtigsten Jazz-Formationen. Den Jazz als Grundvokabular anwendend, nimmt sich das Frankfurter Bandprojekt rund um den Jazzpianisten und DJ Matthias Vogt die Freiheit dieses Vokabular zu erweitern. [re:jazz] hat dabei über die Jahre eine ganz eigene Formensprache entwickelt, welche sich im Spannungsfeld zwischen analoger und elektronischer Musik bewegt. Den musikalischen Abend begleitend wird das Team von Badias Catering Tapas und Drinks servieren. Die Ausstellung „Joan Miró. Wandbilder, Weltenbilder“ ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Die Schirn spürt noch bis zum 12. Juni 2016 in einer konzentrierten Einzelausstellung Mirós Begeisterung für die Wand nach. Diese stellt den Ausgangspunkt seiner Malerei dar – als Objekt, das abgebildet wird und das zugleich die physische und haptische Qualität seiner Werke bestimmt. Miró löste sich von einer einfachen Wiedergabe der Wirklichkeit und setzte die Bildfläche mit der Wand gleich. Er ergründete die Struktur der Oberfläche und versuchte, den Bildraum zu entgrenzen. Sein besonderes Verhältnis zur Wand erklärt die Sorgfalt, mit der er seine Materialien und Bildgründe während seines gesamten Schaffensprozesses auswählte und vorbereitete. Er verlieh seinen Gemälden die Haptik und Textur von Wandoberflächen. Mit weißgrundierten Leinwänden, roher Jute, Faserplatten, Sandpapier oder Teerpappe ließ der Künstler einmalige Bildwelten von herausragender Materialität entstehen. Die Ausstellung in der Schirn umfasst ein halbes Jahrhundert Malerei, ausgehend von Mirós emblematischem Gemälde Der Bauernhof (1921/22) über das Schlüsselwerk Malerei (Die Magie der Farbe) aus dem Jahr 1930, bis hin zu den späten Arbeiten wie die monumentalen und außergewöhnlichen Triptychen Blau I–III (1961) und Malerei I–III (27. Juli 1973).

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Max Hollein beendet seine langjährige Tätigkeit am Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt

23.03.2016 | Nach über 15 Jahren in Frankfurt am Main beendet Max Hollein seine Arbeit an den von ihm geleiteten Kunstinstitutionen Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hollein wird zum 1. Juni 2016 Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF), der größten öffentlichen Kunstinstitution in Nordkalifornien und mit 1,6 Millionen Besuchern in 2014 am vierthäufigsten besuchten Museums der USA.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM MÄRZ MIT ANNIKA LARSSON

18.03.2016 | In der März-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 23. Februar 2016, um 19.30 Uhr die in Stockholm geborene Künstlerin Annika Larsson (*1972). Ihre Filme basieren auf kontrovers diskutierten Themen der modernen, westlichen Zeit- und Gesellschaftsgeschichte. In der Schirn zeigt Larsson ihre Videoarbeit „BLUE“ (2014, 55 Min.), die von dem 1935 kurz nach der Machtergreifung totalitärer Regime in Europa verfassten, jedoch erst 1957 veröffentlichten Roman „Blue of Noon” des französischen Intellektuellen Georges Bataille inspiriert ist. Der Film beschäftigt sich u. a. kritisch mit dem aufkommenden Faschismus. Er folgt dem Protagonisten Henri Troppmann, der sich während des Spanischen Bürgerkriegs am ersten Generalstreik der Katalanen gegen die Spanier beteiligt. Im Anschluss an ein Gespräch mit der Kuratorin Katharina Dohm zeigt Larsson ihren Lieblingsfilm „Youtube Trilogy: 4 Songs, History, Asian Girls“ (2011, 43 Min.), das erste aus zahlreichen Youtube-Videos zusammengestellte Werk des amerikanischen Regisseurs James Benning. Darin verarbeitet Benning das auf der Streaming-Plattform vorgefundene Material zu drei Themenkomplexen, deren Sequenzen zunächst kaum miteinander verknüpft scheinen.

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OSTERN IN DER SCHIRN

17.03.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt hat am Karfreitag, dem 25. März 2016, Ostersamstag und -sonntag, dem 26. und 27. März sowie Ostermontag, dem 28. März 2016 jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die aktuellen Ausstellungen „Joan Miró. Wandbilder, Weltenbilder“ und „ICH“ sowie begleitende Vermittlungsangebote, etwa Familienführungen und Kinderstunden XS versprechen ein abwechslungsreiches Programm. Die MINISCHIRN hat während der Osterfeiertage von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Osterferien bietet die Schirn zusätzlich besondere Angebote zum künstlerischen Experimentieren und Gestalten für Kinder an.

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BLUE NOTES MIRÓ: JAZZABENDE MIT DEM DANIEL STELTER QUARTETT UND RE:JAZZ

11.03.2016 | Im Rahmen der großen Ausstellung „Joan Miró. Wandbilder, Weltenbilder“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt an zwei Abenden unter dem Motto „Blue Notes Miró“ zu Jazz und Tapas ins Schirn Café. Der erste Abend am Donnerstag, dem 17. März, ab 20 Uhr wird musikalisch vom Daniel Stelter Quartett begleitet. Mit seinem unnachahmlichen, unaufgeregten und doch einprägsamen Stil hat Daniel Stelter sich einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht. Anders als klassische Jazzgitarristen verfolgt er eine eher harmonische Melodieführung. Stelters Sound mäandert zwischen Jazz, Pop und Klassik. Seit 2003 hat er seine eigene Klangsprache ständig weiterentwickelt und ist heute ein gefragter Gitarrist und regelmäßiger Gast auf deutschen Jazzbühnen. Der zweite Blue-Notes-Abend findet am Donnerstag, dem 7. April 2016, ab 20 Uhr statt. Zu Gast ist die 6-köpfige Band [re:jazz], die zu Deutschlands wichtigsten Jazz-Formationen zählt. Den Jazz als Grundvokabular anwendend, nimmt sich das Frankfurter Bandprojekt rund um den Jazzpianisten und DJ Matthias Vogt die Freiheit dieses Vokabular zu erweitern. [re:jazz] hat dabei über die Jahre eine ganz eigene Formensprache entwickelt, welche sich immer noch im Spannungsfeld zwischen analoger und elektronischer Musik bewegt. Neben der Musik wird das Team um Badias Catering an beiden Abenden Tapas und Drinks servieren.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN APRIL 2016

03.03.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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ICH

29.02.2016 | In der Themenausstellung „ICH“ zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 10. März bis 29. Mai 2016 Selbstporträts zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Zu sehen sind 40 internationale Positionen aus Malerei, Fotografie, Video, Skulptur und Performance, unter anderem von John Bock, Eberhard Havekost, Alicja Kwade, Mark Leckey, Nam June Paik, Pamela Rosenkranz, Rosemarie Trockel und Erwin Wurm.

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JOAN MIRÓ. WANDBILDER, WELTENBILDER

25.02.2016 | Joan Miró (1893–1983) bekannte einst, die Malerei „ermorden“ zu wollen. Heute gehört er zu den bemerkenswertesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert vom 26. Februar bis zum 12. Juni 2016 in einer konzentrierten Einzelausstellung einen bislang wenig diskutierten Aspekt im Œuvre des Katalanen: Mirós Vorliebe für große Formate und seine Faszination für die Wand. Sie stellt den Ausgangspunkt seiner Malerei dar – als Objekt, das abgebildet wird und das zugleich die physische und haptische Qualität seiner Werke bestimmt. Miró löste sich von einer einfachen Wiedergabe der Wirklichkeit und setzte die Bildfläche mit der Wand gleich. Er ergründete die Struktur der Oberfläche und versuchte, den Bildraum zu entgrenzen. Sein besonderes Verhältnis zur Wand erklärt die Sorgfalt, mit der er seine Materialien und Bildgründe während seines gesamten Schaffensprozesses auswählte und vorbereitete. Er verlieh seinen Gemälden die Haptik und Textur von Wandoberflächen. Mit weißgrundierten Leinwänden, roher Jute, Faserplatten, Sandpapier oder Teerpappe ließ der Künstler einmalige Bildwelten von herausragender Materialität entstehen. Die Ausstellung in der Schirn umfasst ein halbes Jahrhundert Malerei, ausgehend von Mirós emblematischem Gemälde Der Bauernhof / La Ferme (1921/22) über seine geschätzten Traumbilder der 1920er-Jahre, das Schlüsselwerk Malerei (Die Magie der Farbe) / Peinture (La Magie de la couleur) (aus dem Jahr 1930, seine auf unkonventionellen Malgründen gearbeiteten Werke und Friese der 1940er- und 1950er-Jahre bis hin zu den späten Arbeiten wie die monumentalen und außergewöhnlichen Triptychen Blau I–III / Bleu I–III (1961) und Malerei I–III / Peinture I–III (27. Juli 1973). Mit rund 50 Kunstwerken aus bedeutenden Museen und öffentlichen Sammlungen weltweit, u. a. aus dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, der National Gallery of Art, Washington D.C., dem Museo Reina Sofi?a, Madrid, und dem Centre Pompidou, Paris, sowie wichtigen Privatsammlungen, eröffnet die Ausstellung der Schirn dem Publikum einen neuen Blick auf Mirós Kunst.

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30 JAHRE SCHIRN

25.02.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt wurde am 28. Februar 1986 feierlich eröffnet. Seitdem hat sie auf rund 2000 m² bislang über 220 Ausstellungen präsentiert, die von mehr als 8 Millionen Besuchern gesehen wurden. Die Schirn ist nicht nur eine der angesehensten und profiliertesten Kunstinstitutionen Europas, sondern auch eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Frankfurt – ein Ort der Begegnungen, an dem interessierte Bürger, Förderer und Partner, junge oder etablierte Künstler, engagierte Freunde sowie Menschen aus aller Welt zusammenkommen. Als ersten Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2016 präsentiert die Schirn die Ausstellung „Joan Miró. Wandbilder, Weltenbilder“. Das große Schirn-Sommerfest wird ebenso im Zeichen des 30-Jahre-Jubiläums stehen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM FEBRUAR MIT LIZ MAGIC LASER

19.02.2016 | In der Februar-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 24. Februar 2016, um 19.30 Uhr den Film „The Thought Leader“ (2015, 9 Min.) der in New York geborenen Künstlerin Liz Magic Laser (*1981). In ihren Filmen untersucht und kritisiert Laser die Körpersprache US-amerikanischer Präsidenten genauso wie jene von Referenten der populären, globalen Konferenz-Reihe TED (Technology, Entertainment, Design). TED ist zugleich eine Onlineplattform, auf der u. a. Reden gehalten werden, mit dem Ziel, Innovationen in den Bereichen Technologie, Entertainment, Design, Business, Kultur, Kunst und Wissenschaft zu fördern. In „The Thought Leader“ hält der zehnjährige Schauspieler Alex Ammerman auf einer fiktiven TED-Konferenz einen Monolog, den die Künstlerin den „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski aus dem Jahr 1864 entnommen hat. Im Anschluss an ein Gespräch mit dem Kurator Matthias Ulrich zeigt Laser ihren Lieblingsfilm „A Touch of Sky“ (2013, 125 Min.) des chinesischen Regisseur Jia Zhangke. Der Film zeichnet anhand von vier Geschichten ein Porträt des heutigen Chinas als eines ökonomischen Giganten, der langsam von Gewalt zersetzt wird.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN MÄRZ 2016

11.02.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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VALENTINSTAG IN DER SCHIRN – A COLD NIGHT OF WARM HUMAN LOVE

04.02.2016 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt lädt am Valentinstag, Sonntag, dem 14. Februar 2016, ab 20 Uhr Singles und Verliebte zu einem Happening ins Schirn Café ein. Unter dem Motto „A Cold Night of Warm Human Love“ führt die Hamburger Travestie-Ikone und „Grande Dame des deutschen Sex“ (DER SPIEGEL) Lilo Wanders durch den Abend. Der von ihr moderierte Lover’s Talk regt zum Kennenlernen und Flirten an und wird durch eine Lesung von Gedichten der britischen Künstlerin Heather Phillipson ergänzt. Abgerundet wird der Abend mit romantischen Lovesongs von DJ Jackmode. Anlass der Veranstaltung ist die aktuelle Ausstellung „Heather Phillipson. EAT HERE“, die noch bis zum 14. Februar 2016 zu sehen ist. Eigens für die Schirn hat Heather Phillipson eine multimediale Installation entwickelt, die sich mit dem Herzen – als Motiv, Metapher und biologischem Imperativ – beschäftigt. Sie hat die öffentlich zugängliche Rotunde in einen surrealen, alle Sinne ansprechenden Raum verwandelt, der an ein überbordendes, mit visuellen und akustischen Effekten aufgeladenes Gebäude erinnert. Im Zentrum der Installation steht ihre Videoarbeit „COMMISERATIONS!“ (2015, 15 Min.), in der unter anderem klischeehafte Bilder des Herzens gezeigt werden, das als Symbol und vermeintlicher Ort menschlicher Gefühle gilt.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2016 - PROGRAMM FÜR JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ

20.01.2016 | Seit nunmehr drei Jahren ist die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler. Nach dem Motto „Double Feature“ präsentieren sie ihre aktuelle Produktion, gefolgt von ihrem jeweiligen Lieblingsfilm. Im Gespräch mit den Schirn-Kuratoren, Katharina Dohm und Matthias Ulrich, geben die Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. Im jeweils für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal wird die Reihe 2016 am 27. Januar mit Phil Collins, am 24. Februar mit Liz Magic Laser und am 23. März mit Annika Larsson fortgesetzt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM FEBRUAR 2016

11.01.2016 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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SEIT EINEM JAHR GEÖFFNET - BEREITS ÜBER 10.000 KINDER IN DER MINISCHIRN

15.12.2015 | Seit dem ersten Öffnungstag der MINISCHIRN am 16. Dezember 2014 haben bereits über 10.000 Kinder den kreativen Spiel- und Lernparcours der Schirn Kunsthalle Frankfurt besucht. Zum einen wird die MINISCHIRN stark von Kita- und Grundschulgruppen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet frequentiert. Zum anderen gehen viele Kinder selbstbestimmt in der MINISCHIRN auf Entdeckungstour, während ihre Eltern konzentriert und entspannt die laufenden Ausstellungen besuchen. Für diese Kinder ist der Eintritt frei. Angeleitet von geschultem pädagogischem Vermittlungspersonal bietet die MINISCHIRN eine anregende Umgebung, in der sich die Kinder bewusst ohne ihre Eltern oder andere erwachsene Begleitpersonen bewegen können. „Über 10.000 Kinder seit Eröffnung der MINISCHIRN sind der beste Beweis, dass das Konzept funktioniert. Ich freue mich sehr, dass so viele Kinder die MINISCHIRN im ersten Jahr ihres Bestehens für sich entdeckt haben. Besonders beliebt ist sie auch bei Familien. Die Kinder lernen spielerisch Grundlagen der ästhetischen Bildung, während die Erwachsenen einem ungestörten Kunstgenuss nachgehen. Die MINISCHIRN ist zweifelsohne ein Bildungsangebot für die ganze Familie. Und das Schöne: Sie wirkt für Kinder über ihren Besuch hinaus. Viele gehen hinterher mit ihren Eltern in aktuelle Ausstellungen, um Kunst hautnah zu erleben. Komplexe kunstästhetische Fragestellungen werden somit erlebnisfähig und eigene kindliche Lernprozesse unterstützt. Eltern wie Kinder verlassen die Schirn mit erweiterten Kenntnissen und neuen Erfahrungen“, so Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM DEZEMBER MIT MELANIE GILLIGAN

11.12.2015 | In der Dezember-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 16. Dezember 2015, um 19.30 Uhr den Film „Popular Unrest“ (2010, 67 Min.) der in Toronto geborenen Künstlerin Melanie Gilligan (*1979). Düstere und verstörende Szenen bilden das Gerüst ihrer Filme. Gilligans Bildsprache setzt sich aus gefundenem und gedrehtem, aus animiertem und theatralisch inszeniertem Material zusammen. Ihre Arbeit dreht sich um Machtstrukturen, die in Form von technologischer, medizinischer oder politischer Innovationen eingeführt, körperlich eingeübt und manifestiert werden. Ähnlich einer TV-Serie bietet eine zumeist episodenhafte Struktur die Möglichkeit unterschiedlicher Perspektiven sowie deren Fortsetzung und Transformation. „Popular Unrest“, bestehend aus fünf Epiosden, spielt in einer nicht bestimmten Zukunft, in der sämtliche Tauschgeschäfte sowie soziale Interaktionen von einem „The Spirit“ genannten System beaufsichtigt werden. Diese scheinbar perfekte Ordnung wird durch eine Reihe unerklärbarer Morde ins Wanken gebracht. Nach einem Gespräch zwischen Kurator Matthias Ulrich und der Künstlerin zeigt Gilligan ihren Lieblingsfilm „Possession“ (1981, 119 Min.) des polnischen Regisseurs Andrzej Zu?awski. Der Film spielt im geteilten Berlin der Achtzigerjahre, die Handlung kreist um die zerrüttete Ehe der Protagonisten Mark und Anna, die in einen Strudel der Gewalt geraten. Die in New York und London lebende Melanie Gilligan stellte bereits im MoMA PS1, im mumok in Wien, in der Chisenhale Gallery und der Tate Modern aus.

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STURM-SALON MIT SOUMAYA PHÉLINE

04.12.2015 | Im Rahmen der großen Ausstellung „STURM-Frauen. Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910-1932“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt in Kooperation mit Mint Berlin am Donnerstag, dem 10. Dezember 2015 zum zweiten STURM-SALON, diesmal mit der belgischen Elektromusikerin Soumaya Phéline. Die STURM-FRAUEN-Ausstellung in der Schirn ist an dem Abend bis 22 Uhr zum regulären Eintrittspreis geöffnet. Mit mehr als 280 Kunstwerken präsentiert sie die wichtigsten Kunstströmungen der Avantgarde im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Passend dazu hat die Schirn einen STURM-SALON entwickelt, der die Pioniere der internationalen weiblichen Elektroszene nach Frankfurt bringt. Neben der Clubmusik wird das junge Team um Badias Catering originelle Snacks und Drinks servieren. Der letzte Termin der Serie STURM-SALON findet am Donnerstag, dem 7. Januar 2016, ab 20 Uhr mit der in Athen geborenen Hara Katsiki statt.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JANUAR 2016

02.12.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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MINT STÜRMT DIE SCHIRN: RROXYMORE, SOUMAYA PHÉLINE & HARA KATSIKI IM STURM-SALON

23.11.2015 | Im Rahmen der großen Ausstellung „STURM-Frauen. Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910-1932“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt in Kooperation mit Mint Berlin am Donnerstag, dem 26. November, ab 20 Uhr zum STURM-SALON. An insgesamt drei Abenden im Winter werden weibliche DJs der House- und Technoszene das Schirn Café zum Club machen. Die Südfranzösin rRoxymore wird die dreiteilige Partyreihe eröffnen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM NOVEMBER MIT Amilie Pitoiset

20.11.2015 | In der November-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 25. November 2015, um 19.30 Uhr den Kurzfilm „The Third Party“ (2014, 5 Min.) der französischen Künstlerin Émilie Pitoiset. In ihren raumgreifenden Installationen und Videoarbeiten beschäftigt sich Pitoiset (*1980 in Noisy Le Grand, Frankreich) mit den Möglichkeiten, Narrationen zu konstruieren, die sich zwischen Fiktion und Dokumentation bewegen. Hierbei werden die Grenzen der Wahrnehmung jedes Einzelnen auf die Probe gestellt. Dem Bedürfnis, zwischen Wahrheit und Illusion unterscheiden zu können, wird nicht entsprochen. In „The Third Party“ bewegen, tanzen und schreiten maskierte Menschen im Takt der Musik durch Büroflure, als handele es sich um einen unergründlichen Ritus einer Geheimgesellschaft. Im Anschluss zeigt die Künstlerin ihren Lieblingsfilm „Holy Motors“ (2012, 115 Min.) des Franzosen Leos Carax. Denis Lavant spielt in der Hauptrolle einen Mann, dem es nur mühsam gelingt, zwischen verschiedenen parallelen Leben hin- und herzuspringen. Pitoiset hat bereits in Gruppenausstellungen im Centre Pompidou Paris (2006), im Forum d’art contemporain in Luxembourg (2011), im Palais de Tokyo Paris (2013) und auch im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden (2011) ausgestellt.

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PRESS RELEASE: HEATHER PHILLIPSON. EAT HERE

19.11.2015 | Ab dem 20. November 2015 wird mit einer Installation in der frei zugänglichen Rotunde der Schirn Kunsthalle Frankfurt die britische Künstlerin Heather Phillipson erstmals in Deutschland präsentiert. Das multimediale Werk widmet sich dem Herzen – als Motiv, Metapher und vor allem als biologischem Imperativ.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM DEZEMBER 2015

06.11.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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NEUE WEBSITE DER SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

27.10.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert auf www.schirn.de ab sofort eine neue Website. Neben einem grundlegend veränderten Design liegt dem neuen Webauftritt ein wegweisendes Konzept zugrunde: dem Besucher eine digitale Begleitung zu bieten – vor, während und nach dem Ausstellungsbesuch. Damit reagiert die Schirn innovativ auf das anspruchsvolle und sich verändernde Nutzungsverhalten seiner Besucher.

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NEUE WEBSITE DER SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

27.10.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert auf www.schirn.de ab sofort eine neue Website. Neben einem grundlegend veränderten Design liegt dem neuen Webauftritt ein wegweisendes Konzept zugrunde: dem Besucher eine digitale Begleitung zu bieten – vor, während und nach dem Ausstellungsbesuch. Damit reagiert die Schirn innovativ auf das anspruchsvolle und sich verändernde Nutzungsverhalten seiner Besucher. Die neue Website wurde ausgehend von den Bedürfnissen aller Besuchergruppen der Schirn entwickelt. Sie stellt umfangreiche Informationen über die Ausstellungen sowie das gesamte Schirn-Programm mit den vielfältigen Bildungs- und Vermittlungsangeboten in den Mittelpunkt. Ein intelligentes technisches Set-Up ermöglicht es, dass den Usern entsprechend dem jeweilig verwendeten Device, dem Wochentag und der Uhrzeit des Zugriffs sowie ihrem jeweiligen Standort individuell angepasste sowie ausdifferenzierte Inhalte und Informationen der Schirn angezeigt werden. In wenigen Monaten hat die Schirn gemeinsam mit der Frankfurter Digitalagentur Henne / Ordnung diese neue Website konzipiert und umgesetzt. Sie zeichnet sich durch eine schlanke Hauptnavigation, eine klare, dynamische Bildsprache, eine duale an der Mittelachse orientierte Aufteilung der Text-, Bild- und Videoinhalte sowie eine semantische Suche aus und führt die Corporate Identity der Schirn konsequent fort. Die Seite ist responsiv, das heißt sie ist auf allen gängigen Bildschirmgrößen – von Smartphone über Tablet bis Desktop-PC – ohne Einschränkungen darstellbar. Neben der Schirn Website wurde auch das Schirn Magazin www.schirnmag.de visuell grundlegend verändert. Um den Magazincharakter zu stärken, wurde eine andere Typografie gewählt als für die neue Website. Die Text-, Bild- und Videoelemente erhalten mehr Raum, können größer als zuvor dargestellt werden und unterstützen so die Lesbarkeit.

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PRESSEINFORMATION: STURM-FRAUEN KÜNSTLERINNEN DER AVANTGARDE IN BERLIN 1910-1932

23.10.2015 | DER STURM war ein Signal zum Aufbruch in die Moderne. Ursprünglich 1910 als Zeitschrift zur Förderung der expressionistischen Kunst gegründet, wurde der Name STURM schnell zum Markenzeichen: Der Herausgeber Herwarth Walden gründete neben der Zeitschrift 1912 die STURM-Galerie in Berlin. Zahlreiche, auch internationale Künstlerinnen wurden dort erstmals in Deutschland präsentiert. DER STURM war Programm, richtete sich gegen gedankliche Schranken, alles Etablierte und gegen die Bürgerlichkeit des Wilhelminismus, und er propagierte eine Freiheit der Künste und Stile. Als Netzwerk aus Freunden mit ähnlichen Interessen fand im STURM ein intensiver und lebendiger Austausch über die Gedanken, Theorien und Konzepte der Avantgarde statt. Die zusätzlich veranstalteten STURM-Abende, die neu gegründete STURM-Akademie, die STURM-Bühne und -Buchhandlung sowie zeitweilig Bälle und ein eigenes Kabarett boten den STURM-Künstlerinnen zahlreiche Plattformen und machten die vielfältigen künstlerischen Richtungen und Tendenzen im Berlin der 1910er- bis 1930er-Jahre einem großen Publikum zugänglich. Diesen STURM-Frauen widmet die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 30. Oktober 2015 eine große umfassende Themenausstellung. Mit rund 280 Kunstwerken werden erstmalig insgesamt 18 STURM-Künstlerinnen des Expressionismus, des Kubismus, des Futurismus, des Konstruktivismus und der Neuen Sachlichkeit umfassend vorgestellt. Das Ergebnis ist ein etwas anderer Überblick über die wichtigsten Kunstströmungen der Avantgarde im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Zu den bekanntesten Künstlerinnen zählen Sonia Delaunay, Alexandra Exter, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Hinzu kommen weitere Künstlerinnen, die heute in der Öffentlichkeit wenig präsent oder weitestgehend unbekannt sind, wie Marthe Donas, Jacoba van Heemskerck, Hilla von Rebay, Lavinia Schulz oder Maria Uhden.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2015 - PROGRAMM FÜR OKTOBER, NOVEMBER, DEZEMBER

21.10.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ nationale und internationale Filmkünstlerinnen und -künstler. Künstler, die in der Szene bereits bekannt sind, aber auch Neuentdeckungen stellen ihre eigene aktuelle Produktion vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Im jeweils für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal der Schirn geht es am 28. Oktober mit Samson Kambalu, am 25. November mit Émilie Pitoiset und 16. Dezember 2015 mit Melanie Gilligan weiter.

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EIN STURM FEGT DURCH DIE SCHIRN: HERBSTFERIENPROGRAMM UND ZWÖLFTE KINDERKUNSTNACHT

19.10.2015 | In den Herbstferien bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt ein besonderes Programm für seine jüngsten Besucherinnen und Besucher. Von Dienstag, dem 20. Oktober bis Freitag, dem 23. Oktober 2015 können Kinder von sechs bis acht Jahren die MINISCHIRN, den permanenten Spiel- und Lernparcours entdecken und im Anschluss ihre ästhetischen Eindrücke in der Ausstellung „Daniel Richter. Hello, I love you“ kreativ und experimentell vertiefen. Folgende MINISCHIRN-Workshops mit Ausstellungsbesuch werden angeboten:

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PRESSEINFORMATION: DANIEL RICHTER. HELLO, I LOVE YOU

28.09.2015 | Ab 9. Oktober 2015 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt in einer fokussierten Einzelpräsentation eine neue Serie des deutschen Malers Daniel Richter. Die rund 25 Gemälde, die in der Schirn zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden, stellen eine Zäsur im Werk des Künstlers dar. Daniel Richter (* 1962) ist einer der prägenden Künstler seiner Generation, dessen malerisches Werk seit den späten 1990er-Jahren in zahlreichen Ausstellungen gefeiert wurde. Mit seinen neuen Arbeiten bricht Richter mit dem, was in seiner Malerei bislang vertraut erschien. In den letzten zwei Jahren hat er sich mit der ihn herausfordernden Frage beschäftigt: „Wie lässt sich ein Bild formal reduzieren und doch gleichzeitig inhaltlich aufladen?“ Auf der Suche nach Antworten und Lösungen entwickelte Richter eine neue Bildsprache, die sich der gewohnten Motivik und Malweise, den bekannten Farben und Themen entzieht. Seine Kunstwerke zeichnen sich durch eine bemerkenswerte stilistische Vielschichtigkeit und Wandlungsfähigkeit aus: Den Mitte der 1990er-Jahre entstandenen abstrakt-ornamentalen Gemälden setzte er um das Jahr 2000 großformatige, stärker figurative und narrative Bilder einer gesellschaftspolitischen Wirklichkeit entgegen. Durch das Kreuzen kunsthistorischer, massenmedialer und popkultureller Versatzstücke schuf er eigenwillige Welten. 2015 sind die Bildmittel reduziert, die Malweise ist vereinfacht, die eingespielten Bildthemen sind verschwunden, und das Bild ist auf seinen abstrakten Urzustand zurückgeführt. Die Gemälde der neuen Serie suchen eine ungewohnte Konfrontation. Der Künstler lässt auf formaler und inhaltlicher Ebene grobe, vereinfachte Farb- und Bedeutungsmassen aufeinanderstoßen. Richters Malen gegen die eigene Routine hat faszinierende Arbeiten hervorgebracht, die nicht nur einen Wandel, sondern auch eine bemerkenswerte Weiterentwicklung im Œuvre des Künstlers sichtbar machen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN – IM SEPTEMBER MIT TAI SHANI

25.09.2015 | In der September-Ausgabe der Reihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 30. September 2015, um 19.30 Uhr die englische Film- und Performance- Künstlerin Tai Shani (*1976 in London). Shani erzählt in ihren Videoarbeiten Geschichten, in denen sie genreübergreifend immer wieder das Selbst umkreist und es mit filmischen, literarischen und szenischen Adaptionen erweitert, befragt und kritisiert. Das Theater mit seinen Rollen, Kostümen und Bühnenbildern dient ihr als Vorlage für einen spezifischen Umgang mit Film, Performance und Musik. Die Filmemacherin lässt diese künstlerischen Ausdrucksformen ineinanderfließen, wobei jede dennoch singulär zum Ausdruck kommt. Häufig positioniert sie in ihren Werken archetypische und pseudohistorische Charaktere vor zumeist neobarocken Bildern.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM OKTOBER 2015

09.09.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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SCHIRN AT NIGHT MIT DOUG AITKEN

01.09.2015 | Der US-amerikanische Multimedia-Künstler Doug Aitken inszeniert anlässlich seiner Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die SCHIRN AT NIGHT am Samstag, dem 12. September, ab 20 Uhr. Der 1968 in Redondo Beach, Kalifornien, geborene Aitken verbindet in seinen vielfach ausgezeichneten Arbeiten dynamisch Film und Musik, Architektur, Performance und Skulptur. Ganz im Zeichen seiner Kunst hat Doug Aitken für den Abend ein Programm zusammengestellt, das er selbst kreativ leitet.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM AUGUST MIT RILEY HARMON

21.08.2015 | In der August-Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 26. August 2015, um 19.30 Uhr den jungen US-amerikanischen Videokünstler Riley Harmon (*1987 in Oklahoma), der mit seinen filmischen Arbeiten Fragen nach der eigenen Identität und Identifikation, nach Realität und Simulation aufgreift. Dabei nimmt er unter anderem Bezug auf Hollywood-Filme, bearbeitet und verändert diese oder knüpft an Arbeiten anderer Künstler an. So nutzte Riley beispielsweise für „Quad“ (2011) die gleichnamige Performance von Samuel Beckett, deren Choreografie er adaptiert und mit selbst designtem Sound versehen hat. Für sein Projekt „Passengers“ (2010 bis heute) ersetzt er darüber hinaus in Autofahr-Szenen aus klassischen Hollywood-Produktionen einen der Protagonisten durch sich selbst. Riley wird zum schweigenden Gegenpart seines vermeintlichen Gegenübers. Dieses Spiel aus Realität, Fiktion und filmischer Montage beherrscht viele seiner Arbeiten, etwa seine jüngste Produktion „A Method for Blue Logic“ (2014, ca. 15 Min.), die er in der Schirn zeigen wird. Darin verschwimmen die Grenzen zwischen Dreharbeiten und Film, zwischen Schauspielern, Performern und realen Charakteren, zwischen Schein und Wirklichkeit. Nach einem Gespräch zwischen Kurator Matthias Ulrich und dem Künstler wird Rileys Lieblingsfilm „The Itch Scratch Itch Cycle“ (1976, 8 Min.) präsentiert. Im Film des mexikanischen Philosophen, Schriftstellers und Regisseurs Manuel De Landa geht es um Eifersucht in all ihren tragikomischen Facetten.

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MUSEUMSUFERFEST 2015 IN DER SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

13.08.2015 | Zum diesjährigen Museumsuferfest von Freitag, dem 28. August bis Sonntag, dem 30. August 2015 bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt durchgängig öffentliche Führungen durch die Ausstellung DOUG AITKEN an. Am Sonntag, dem 30. August wird es vor allem für Kinder bunt zugehen: In der Kinderstunde, um 11 Uhr, lernen Kinder von vier bis sechs Jahren im Beisein der Eltern die Ausstellung kennen. In altersgerechter Weise werden die dargestellten Arbeiten angeschaut und besprochen. Im Anschluss daran wird im Schirn Studio spielerisch experimentiert.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM SEPTEMBER 2015

06.08.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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Plätze für die Sommerakademie von Schirn, Städel und Liebieghaus zu vergeben

27.07.2015 | Berufsorientierung im Museum für Schülerinnen und Schüler von 14 bis 19 Jahren Anmeldung zur Sommerakademie bis zum 24. August 2015 unter www.sommerakademie-am-main.de. Zum neunten Mal veranstalten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die Sommerakademie – ein einzigartiges museumspädagogisches Projekt zur Berufsorientierung. Noch bis zum 24. August 2015 können Plätze unter www.sommerakademie-am-main.de gesichert werden. Das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt der drei Häuser bietet in diesem Jahr vom 31. August bis 4. September ein ebenso intensives wie kreatives Fortbildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 19 Jahren und unterstützt sie somit in der spannenden und herausfordernden Phase der Berufsorientierung. Die jährlich stattfindende Sommerakademie bietet seit 2007 anhand von unterschiedlichen aufeinander aufbauenden Modulen und Workshops eine Plattform, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Erkennung und Entwicklung ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken fördert und ihnen durch praxisorientierte Veranstaltungen die Wahl einer passenden Ausbildung oder eines passenden Studiums erleichtert.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2015 - PROGRAMM FÜR JULI, AUGUST, SEPTEMBER

22.07.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ nationale und internationale Filmkünstlerinnen und -künstler. Künstler, die in der Szene bereits bekannt sind, aber auch Neuentdeckungen stellen ihre eigene aktuelle Produktion vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Im jeweils für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal der Schirn geht es am 29. Juli mit Gabriel Lester, am 26. August mit Riley Harmon und 30. September 2015 mit Tai Shani weiter.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM AUGUST 2015

14.07.2015 | VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN AUGUST 2015 FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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Kreativer Sommer: Das Ferienangebot von Schirn, Städel und Liebieghaus

14.07.2015 | Mit einem spannenden Programm in den Sommerferien bieten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung von Dienstag, dem 28. Juli bis Sonntag, dem 6. September 2015 zahlreiche Gelegenheiten, die Kunst für sich zu entdecken. In vielseitigen Ferienprojekten werden Kinder und Jugendliche gezielt und abwechslungsreich an Themen aus Kunst und Kultur herangeführt. In der MINISCHIRN ebenso wie in den Ausstellungen von Schirn, Städel und Liebieghaus können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich gleichzeitig auf spielerische Weise mit verschiedenen künstlerischen Positionen auseinandersetzen.

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PRESSEINFORMATION: DOUG AITKEN

08.07.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet ab dem 9. Juli ihre gesamte Ausstellungsfläche im Innen- und Außenraum dem eindrucksvollen Werk des US-amerikanischen Multimedia-Künstlers Doug Aitken. Es ist nicht nur die bislang umfassendste Einzelpräsentation von Aitken in Deutschland und darüber hinaus, sondern auch eine raum- und grenzüberschreitende Ausstellung: In der Schirn wird sich Aitkens kaleidoskopisches Universum auf mehr als 1400 m² Ausstellungsfläche entfalten, wesentliche Etappen seines bisherigen kreativen Schaffens werden so im Überblick sichtbar. In atmosphärischen Räumen werden die Kunstwerke „SONG 1“ (2012/2015), „Black Mirror“ (2011), „migration (empire)“ (2008) und „diamond sea“ (1997) mit korrespondierenden Skulpturen, wie beispielsweise „Sunset (black and white)“ (2011) und „Listening“ (2011), gezeigt. Die Arbeit „Sonic Fountain II“ (2013/2015) wird die öffentliche und frei zugängliche Rotunde im Außenraum der Schirn in einen akustisch-sphärischen Ort verwandeln. Der 1968 in Redondo Beach, Kalifornien, geborene Aitken verbindet in seinen vielfach ausgezeichneten Arbeiten dynamisch Film und Musik, Architektur, Performance und Skulptur. Seit mehr als 20 Jahren schafft er dadurch Kunstwerke von faszinierender audiovisueller Intensität und suggestiv-verführerischer Kraft. Nicht ohne Grund gehört Aitken zu einer einflussreichen Generation von Künstlern, welche die Inszenierung des Mediums Film nachhaltig bereichert haben: Seine Arbeiten zeugen von einer eingehenden Beobachtung der Wirklichkeit und sind Ausdruck einer philosophischen Betrachtung der gegenwärtigen Welt. Er nimmt den Betrachter seiner Film- und Soundarbeiten mit auf eine synästhetische Reise um die Welt und zu sich selbst, stellt existenzielle Fragen des Lebens, liefert jedoch keine einfachen Antworten. Stattdessen bringt er eine fast naive Begeisterung für das Menschsein und das gemeinschaftliche Zusammenwirken zum Ausdruck. Aitkens Themenwelt kreist fortwährend um die menschliche Zivilisation: die Entfremdung des Einzelnen und die Vereinzelung in der Masse, der Umgang des Menschen mit Natur und Technik sowie die Auswirkungen dieser Faktoren auf das Zusammenleben, auf die menschlichen Beziehungen an sich.

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SCHIRN-SOMMERFEST MIT DOUG AITKEN

02.07.2015 | Zur Eröffnung der Ausstellung „Doug Aitken“ feiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 8. Juli, ab 19 Uhr ihr jährlich stattfindendes, öffentliches SOMMERFEST. Als besonderer Live-Act wird das Electro-Jazz-Duo Burnt Friedman & Jaki Liebezeit Tracks aus ihrer jüngsten, fünften Platte der Alben-Serie „Secret Rhythms“ spielen. Jaki Liebezeit war Mitbegründer und von 1968 bis 1978 Drummer der legendären Krautrock-Band CAN. Er inspirierte Größen der Musikgeschichte wie David Bowie und Brian Eno.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM JUNI MIT HANNA HILDEBRAND

17.06.2015 | In der Juni-Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 24. Juni 2015, um 19.30 Uhr wieder eine Filmpremiere: „Helianthus Coco“ (2015, ca. 15 Min.) der 1978 in Italien geborenen Künstlerin Hanna Hildebrand. Der Titel spielt auf die aus der Sonnenblume (Helianthus) gewonnenen Inhaltsstoffe an, die in der Seifen- und Lebensmittelproduktion verwendet werden. In Hildebrands Filmen entwickeln sich Alltagssituationen zu fabelgleichen Geschichten und so handelt ihr neuer Film nur vordergründig von den Ingredienzen für Kosmetika oder Lebensmittel, die wir tagtäglich nutzen. Stattdessen sieht der Betrachter etwa die jeweiligen Situationen und Orte, in denen beispielsweise die Seife zur Hand genommen wird. „Ich beobachte meine Umwelt ganz genau und irgendwann sehe ich in ganz banalen, alltäglichen Dingen das Besondere", erklärt Hildebrand ihre Arbeitsweise. Ähnlich wie in einem Rollenspiel fungieren die Protagonisten als das künstlerische Material, mit dem Hildebrand Gegebenheiten und Momente schafft, um die Schichten des menschlichen oder sozialen Verhaltens freizulegen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JULI 2015

10.06.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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VORTRAG VON HISTORIKER ULRICH LINSE IN DER AUSTELLUNG „KÜNSTLER UND PROPHETEN“

28.05.2015 | Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872?1972“ beleuchtet der Historiker Ulrich Linse am Mittwoch, dem 03. Juni 2015, um 19.00 Uhr unter dem Titel „Propheten und Künstler am Weimarer Bauhaus“ die Berührungspunkte und Querverbindungen der Propheten des frühen 20. Jahrhunderts mit den am Weimarer Bauhaus tätigen Künstlern. Auch in einem „Labor der Moderne“ wie dem Bauhaus gab es in der ersten Hälfte der 1920er-Jahre den in der Ausstellung thematisierten Zusammenhang von selbsternannten Propheten und Künstlern, so Linse.

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VORFÜHRUNG DES DOKUMENTARFILMS "HUNDERTWASSERS REGENTAGE" VON PETER SCHAMONI

21.05.2015 | Im Rahmen der Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872?1972“ zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Donnerstag, dem 28. Mai 2015, um 19.00 Uhr Peter Schamonis Dokumentarfilm „Hundertwassers Regentag“ (1972, 41 Min.).

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2015 - PROGRAMM FÜR MAI UND JUNI

20.05.2015 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ nationale und internationale Filmkünstlerinnen und -künstler. Künstler, die in der Szene bereits bekannt sind, aber auch Neuentdeckungen stellen ihre eigene aktuelle Produktion vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Im jeweils für diesen Anlass temporär eingerichteten Kinosaal der Schirn geht es am 27. Mai mit Agnieszka Polska und am 24. Juni 2015 mit Hanna Hildebrand weiter.

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EXPERTENFÜHRUNG MIT KUNSTHISTORIKER KLAUS HERDING IN DER AUSSTELLUNG "POESIE DER GROSSSTADT. DIE AFFICHISTEN"

13.05.2015 | Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ bietet der Frankfurter Kunsthistoriker Prof. Dr. Klaus Herding am Dienstag, dem 19. Mai 2015 um 19 Uhr, eine Expertenführung zur Kunst des Plakatabrisses an.

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FIDUS ALS PROPAGANDIST - EIN VORTRAG VON KULTURHISTORIKER JANOS FRECOT

07.05.2015 | Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872?1972“ setzt sich der Kulturhistoriker Janos Frecot am Dienstag, dem 12. Mai 2015, um 19.00 Uhr in seinem Vortrag „Fidus als Propagandist“ insbesondere mit der Person Hugo Höppener, genannt Fidus, auseinander. Der in der Ausstellung vertretene Künstler Fidus bewegte sich lange Zeit im engen Kreis Karl Wilhelm Diefenbachs, dem wohl ersten Künstlerpropheten Deutschlands, und arbeitete maßgeblich an dessen großem Schattenfries „Per aspera ad astra“ mit, das in großen Teilen in der Schirn präsentiert wird. Frecot spricht über Fidus als Gebrauchsgrafiker mit Blick auf dessen Plakatkunst und Buchillustrationen, ebenso wie über seine Funktion als Propagandist der damaligen Lebensreformbewegung, um abschließend auf Fidus‘ Talent als Vermarkter seiner eigenen Person einzugehen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM JUNI 2015

06.05.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM APRIL MIT LORETTA FAHRENHOLZ

22.04.2015 | In der April-Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 29. April 2015, um 19.30 Uhr die Videoarbeit „My Throat, My Air“ (2013, 16 Min.) der Leipziger Künstlerin Loretta Fahrenholz. In einer ganz normalen kleinbürgerlichen Wohnung in der Nähe der Alpen spielt Loretta Fahrenholz Film „My Throat, My Air“. Das Interieur, die Einrichtung, Dekoration und Accessoires sind so geläufig, dass der Betrachter sie direkt dekodieren kann. Der ehemalige Fassbinder Schauspieler Ulli Lommel, seine Partnerin Tea Brown und deren Kinder spielen in ihrer Wohnung Szenen aus einem alltäglichen Familienleben.

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STIMMENFANG. SELBSTVERHÖHR MIT FREMDEN FEDERN - VORTRAGSPERFORMANCE MIT DEM AUTOR MICHAEL LENTZ

09.04.2015 | Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ führt der Schriftsteller Michael Lentz am Dienstag, dem 14. April 2015, um 19.30 Uhr unter dem Titel „Stimmenfang. Selbstverhöhr mit fremden Federn“ eine akademisch-theatrale Vortragsperformance auf. Michael Lentz zählt zu den versiertesten Kennern der Lautpoesie nach 1945.

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ELFTE GROSSE KINDERKUNSTNACHT IN DER SCHIRN MIT WORKSHOPS UND DISCO

07.04.2015 | Mit der elften Kinderkunstnacht, am Samstag, dem 18. April 2015 von 16 bis 21 Uhr, lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt ihre kleinen und großen Gäste in gleich zwei Ausstellungen ein. Mit „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ begeben sich die jungen Besucher auf eine spannende Zeitreise in das Paris der Nachkriegszeit und lernen die Kunst des Plakatabrisses kennen. Diese im Französischen „affiche lacérée“ oder „décollage“ genannte Kunstform artikulierte in den 1950er- und 1960er-Jahren einen völlig neuen Werkbegriff, der davon ausgeht, dass „die Kunst von allen gemacht sei. Nicht von einem.“ Inspiriert durch die Ausstellung können Kinder ab vier Jahren in Workshops mit Collage- und Décollagetechniken experimentieren und ihre eigenen Kunstwerke herstellen. Im Rahmen der Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872–1972“ wandeln die Kinder auf den Spuren früher Künstler-Propheten wie Karl Wilhelm Diefenbach, Gusto Gräser oder Johannes Baader. Von diesen Eindrücken ausgehend können in verschiedenen Workshops unter anderem einfache Musikinstrumente, wie beispielsweise Schellenbänder, Trommeln und Flöten produziert, Kopfverzierungen entworfen oder in Anlehnung an Jörg Immendorffs „Ich-Stab“ individuelle Stäbe gestaltet werden. Dabei kommen vor allem Materialien aus dem Alltag der Kinder zum Einsatz. Darüber hinaus werden kleine Kaleidoskope gefertigt und mit Papierfetzen beklebt. Im Geist des Urban Gardening wird zudem die Möglichkeit geboten, eigenständig kleine „Saatkugeln“ zu formen.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM MAI 2015

31.03.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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KONZERT-PERFORMANCE MIT BRITTA THIE ZUR NACHT DER MUSEEN

25.03.2015 | Zur Nacht der Museen präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine Konzert-Performance der Künstlerin Britta Thie. Am 25. April, jeweils um 20 Uhr und um 21 Uhr wird die Berlinerin auf großer multimedialer Bühne zusammen mit Dan Bodan Lieder aus seinem aktuellen Album „Soft“ einspielen.

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PRESSEINFORMATION: ALICJA KWADE. DIE BEWEGTE LEERE DES MOMENTS

16.03.2015 | Vom 26. März bis 14. Juni 2015 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die von der Berliner Künstlerin Alicja Kwade eigens für die Rotunde entwickelte Installation „Die bewegte Leere des Moments“. Diese lässt Raum für subjektive Wahrnehmung und Assoziation. Eine Bedrohung ist beinahe körperlich spürbar. Oder ist es vielmehr ein Gefühl der Unsicherheit, der Verwirrung, das einen beschleicht? An der Deckenmitte der öffentlich zugänglichen Rotunde ist ein Motor mit einem Kreisgewinde befestigt. An einer Kette hängt ein Stein mit ca. 30 cm Durchmesser, der bis zur oberen, zweiten Etage reicht. Gegenüber ist auf Höhe der unteren, ersten Etage der Rotunde eine großflächige, beidseitige analoge Uhr mit ca. 50 cm Durchmesser angebracht. Beide Objekte rotieren um die Mittelachse des zylinderförmigen Raumes und spiegeln sich unentwegt in der mit Spiegelfolie verkleideten Fensterfront der Architektur. Indem die Objekte unendliche Bahnen in immer gleicher Geschwindigkeit ziehen, entstehen verschiedene sinnliche Reize: Man hört das gleichförmige Ticken der Uhr, die anhaltende Bewegung löst ein beständiges Zischen aus.

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ERST DAS BLEI DANN DIE BLASE - EINE LESUNG MIT FRANZ MON IN DER AUSSTELLUNG "POESIE DER GROSSSTADT. DIE AFFICHISTEN"

12.03.2015 | Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ liest der Frankfurter Künstler und Schriftsteller Franz Mon am Dienstag, dem 17. März 2015, um 19.30 Uhr unter dem Titel „Erst das Blei dann die Blase“ poetische Texte aus den 1960er-Jahren. Ergänzend werden Teile seines Hörspiels „Bloomsday 1964“ aufgeführt.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN - IM MÄRZ MIT HEATHER PHILLIPSON

11.03.2015 | Die Britin Heather Phillipson wird im November 2015 mit einer Einzelpräsentation in der Schirn Kunsthalle Frankfurt erstmals in Deutschland gezeigt. Bereits am Mittwoch, den 18. März 2015, gibt die Künstlerin und Schriftstellerin in der Veranstaltungsreihe „Double Feature“ mit ihrer Videoarbeit „A Is to D What E Is to H“ (2011, 12 Min.) einen Vorgeschmack ihres Könnens. Seit zwei Jahren ist die Schirn ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler. Einmal im Monat präsentieren sie nach dem Motto „Double Feature“ ihre aktuelle Produktion, gefolgt von einem Lieblingsfilm ihrer Wahl. Im Gespräch mit den Kuratoren der Reihe geben sie einen tieferen Einblick in ihr Oeuvre, insbesondere in ihr filmisches Interesse. Diese Arbeiten werden in einem von dem Frankfurter Künstler Michael Riedel eigens für die Reihe entworfenen Kinosaal in der Schirn vorgeführt.

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SCHIRN AT NIGHT ZU "POESIE DER GROSSSTADT"

09.03.2015 | Ausgehend von der aktuellen Ausstellung POESIE DER GROSSSTADT. DIE AFFICHISTEN hält zur ersten SCHIRN AT NIGHT 2015, am 21. März, ab 20 Uhr das urbane Lebensgefühl Frankfurts Einzug in die Schirn: die Rap-Größen und Großstadtpoeten ?ELO & ABDI werden mit ihrem authentischen Slang und einzigartigen Flow das Bild ihrer Stadt zeichnen. Der „Glatzkopf“ ?elo und der „Vielbappler“ Abdi machten 2011 mit „Mietwagentape“ deutschlandweit auf sich aufmerksam, unterzeichneten beim Label Azzlackz des Rappers Haftbefehl und veröffentlichten ein Jahr später ihr Debüt-Album „Hinterhofjargon“ (2012).

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM APRIL 2015

04.03.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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DOUBLE FEATURE MIT MARINE HUGONNIER

20.02.2015 | In der Februar-Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Double Feature“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Mittwoch, dem 25. Februar 2015, um 19.30 Uhr die Videoarbeit „Apicula Enigma“ (2013, 26 Min.) der französischen Künstlerin Marine Hugonnier. Apicula Enigma, „Das Geheimnis der Bienen“, ist eine Tierdokumentation anderer Art, die in die Koschuta Bergregion zwischen Österreich und Slowenien führt: Der Bienenstock wird zur Black Box und die Welt als großes Ganzes gezeigt. Dem Betrachter wird das Filmset nicht vorenthalten, sondern im Gegenteil mit dem Objekt des Films, den Bienen, offensichtlich in Beziehung gesetzt. Hugonnier thematisiert hierdurch sowohl die Instrumentalisierung von Tieren als auch die Vergleichbarkeit eines Bienenstaates mit der politischen Ordnung einer Gesellschaft.

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PRESSEINFORMATION: KÜNSTLER UND PROPHETEN. EINE GEHEIME GESCHICHTE DER MODERNE

16.02.2015 | In der groß angelegten Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872–1972“ untersucht die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 6. März 2015 ein weitreichendes, aber in großen Teilen unbekanntes Kapitel der europäischen, insbesondere der deutschen Kunstgeschichte. Mit über 400 Exponaten – darunter Gemälde, Zeichnungen, Lithografien sowie umfangreiches und seltenes Dokumentationsmaterial – deckt sie verblüffende Kausalitäten zwischen Künstlern der Moderne und selbsternannten „Propheten“ auf. Dabei bettet die Ausstellung die Künstler und die Propheten in einen weitreichenden, 100 Jahre umfassenden sozialhistorischen Kontext ein. Mit einzigartigen und selten gezeigten Leihgaben unter anderem von František Kupka, Egon Schiele, Johannes Baader, Heinrich Vogeler, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Friedensreich Hundertwasser, Joseph Beuys oder Jörg Immendorff aus der Nationalgalerie in Prag, dem Leopold Museum, Wien, dem Pariser Centre Pompidou, der Hundertwasser Stiftung, Wien, sowie dem Kunsthaus Zürich, den Staatlichen Museen zu Berlin wie auch zahlreichen privaten Sammlungen und Stiftungen ist die Schirn-Präsentation ein Höhepunkt des Ausstellungsfrühjahrs 2015.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM MÄRZ 2015

05.02.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, MINISCHIRN, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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FREIES WIFI IN DER SCHIRN UND IM STÄDEL

02.02.2015 | Mit Beginn des neuen Ausstellungsjahres 2015 bieten die Schirn Kunsthalle Frankfurt und das Städel Museum kostenfreies WiFi an. In beiden Kunstinstitutionen können die Besucher ab dem 5. Februar 2015 einen flächendeckenden Internetzugang nutzen. Damit sind die Schirn und das Städel die zwei ersten Ausstellungshäuser dieser Größe bundesweit, die kostenfrei und uneingeschränkt im gesamten Ausstellungsbereich WiFi anbieten. Nutzer haben somit während ihres Besuchs die Möglichkeit, online zu kommunizieren, sich über Inhalte und Themen der Ausstellungen zu informieren und sich beispielsweise über soziale Medien auszutauschen, aber auch besondere Erlebnisse festzuhalten sowie direkt und schnell zu teilen. Durch das kostenlose WiFi können zudem digitale Vermittlungsangebote wie in beiden Häusern erfolgreich eingesetzte Digitorials oder Apps und Audioguides zu Ausstellungen beziehungsweise zur Sammlung vor Ort heruntergeladen und auf den eigenen Geräten verwendet werden. Außerdem stehen Artikel und Videos auf dem Schirn- Magazin, dem Städel-Blog und den YouTube-Kanälen beider Institutionen auch während des Besuchs online problemlos für eine Nutzung zur Verfügung. Das Schirn-WiFi ist mit dem Start der Ausstellung „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ ab dem 5. Februar 2015 verfügbar. Auch das WiFi im Städel ist ab dem 5. Februar 2015 nutzbar.

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FREIES WIFI IN DER SCHIRN UND IM STÄDEL

02.02.2015 | Mit Beginn des neuen Ausstellungsjahres 2015 bieten die Schirn Kunsthalle Frankfurt und das Städel Museum kostenfreies WiFi an. In beiden Kunstinstitutionen können die Besucher ab dem 5. Februar 2015 einen flächendeckenden Internetzugang nutzen. Damit sind die Schirn und das Städel die zwei ersten Ausstellungshäuser dieser Größe bundesweit, die kostenfrei und uneingeschränkt im gesamten Ausstellungsbereich WiFi anbieten. Nutzer haben somit während ihres Besuchs die Möglichkeit, online zu kommunizieren, sich über Inhalte und Themen der Ausstellungen zu informieren und sich beispielsweise über soziale Medien auszutauschen, aber auch besondere Erlebnisse festzuhalten sowie direkt und schnell zu teilen. Durch das kostenlose WiFi können zudem digitale Vermittlungsangebote wie in beiden Häusern erfolgreich eingesetzte Digitorials oder Apps und Audioguides zu Ausstellungen beziehungsweise zur Sammlung vor Ort heruntergeladen und auf den eigenen Geräten verwendet werden. Außerdem stehen Artikel und Videos auf dem Schirn-Magazin, dem Städel-Blog und den YouTube-Kanälen beider Institutionen auch während des Besuchs online problemlos für eine Nutzung zur Verfügung. Das Schirn-WiFi ist mit dem Start der Ausstellung „Poesie der Großstadt. Die Affichisten“ ab dem 5. Februar 2015 verfügbar. Auch das WiFi im Städel ist ab dem 5. Februar 2015 nutzbar.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2015 - PROGRAMM FÜR JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ

22.01.2015 | „Double Feature“, die beliebte monatliche Filmreihe der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wird auch 2015 mit nationalen und internationalen Filmkünstlerinnen und -künstlern fortgesetzt. Künstler, die dem Publikum bereits bekannt sind, aber auch Neuentdeckungen der Szene stellen ihre eigene aktuelle Produktion vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Weiter geht es im jeweils für diesen Anlass eingerichteten Kinosaal der Schirn am 28. Januar mit Luke Fowler, am 25. Februar mit Marine Hugonnier und am 18. März 2015 mit Heather Phillipson.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM FEBRUAR 2015

08.01.2015 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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PRESSEINFORMATION: POESIE DER GROSSSTADT. DIE AFFICHISTEN

06.01.2015 | Ob frühe Pop-Künstler, Wegbereiter der Street-Art oder Vermittler einer „natürlichen Poesie“ der Wirklichkeit: In den 1950er-Jahren traten die Affichisten mit einem völlig neuen Begriff des Tafelbildes hervor. Auf Streifzügen durch Paris und Rom sammelten sie Teile der in den Straßen der Stadt allgegenwärtigen, oft verwitterten und zerfetzten, sich in Schichten überlagernden Plakatwände und erhoben die urbane Alltagswelt selbst zum Gemälde. Ihr ebenso subversiver wie poetischer Zugriff auf die Wirklichkeit machte sie zu Pionieren eines „Neuen Realismus“. Mit der ersten umfassenden Überblicksausstellung seit über 20 Jahren ist die radikale Kunst der Affichisten wieder in Deutschland zu sehen. In 150 Exponaten stellt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die Kunst des Plakatabrisses in ihrer ganzen Bandbreite vor, von kleinen Fragmenten zu überwältigenden Großformaten, von abstrakten Farbformationen bis hin zu Ikonen der Popkultur – ergänzt durch fotografische, filmische und poetische Experimente der beteiligten Künstler: Raymond Hains, Jacques Villeglé, François Dufrêne sowie Mimmo Rotella und Wolf Vostell.

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AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2015

01.01.2015 | Ob frühe Pop-Künstler, Wegbereiter der Street-Art oder Vermittler einer „natürlichen Poesie“ der Wirklichkeit: In den 1950er Jahren traten die „Affichisten“ mit einem völlig neuen Begriff des Tafelbildes hervor. Auf Streifzügen durch das Paris der Nachkriegszeit sammelten sie Teile der in den Straßen der Stadt allgegenwärtigen, oft verwitterten und zerfetzten, sich in Schichten überlagernden Plakatwände und erhoben die urbane Alltagswelt selbst zum Gemälde. Ihr ebenso subversiver wie poetischer Zugriff auf die Wirklichkeit machte sie zu Pionieren eines „Neuen Realismus“. Die Schirn würdigt die Kunstströmung der Affichisten mit einer umfassenden Ausstellung und beleuchtet ihren besonderen Stellenwert innerhalb der Avantgarde der 1950er- und 1960er-Jahre. In 150 Exponaten wird die Kunst des Plakatabrisses in ihrer ganzen Bandbreite vorgestellt, von kleinen Fragmenten zu überwältigenden Großformaten, von abstrakten Farbformationen bis hin zu popkulturellen Ikonen – ergänzt durch fotografische, filmische und poetische Experimente der beteiligten Künstler: François Dufrêne, Raymond Hains, Jacques Villeglé sowie Mimmo Rotella und Wolf Vostell.

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SCHIRN AT NIGHT ZUR AUSSTELLUNG GERMAN POP

02.12.2014 | Deutsche Pop Art, German Kartoffelsuppe, Rum-Cola und House-Musik sind die Zutaten für die letzte SCHIRN AT NIGHT in diesem Jahr. Am 6. Dezember 2014, ab 20 Uhr lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt zur beliebten nächtlichen Party mit Kunst, Musik und Drinks. Anlass ist die aktuelle Ausstellung „German Pop“, die deutsche Pop Art der 1960er- und frühen 1970er-Jahre präsentiert. Die Besucher dürfen sich in der Ausstellung auf Begegnungen mit Werken von34 Künstlerinnen und Künstlern freuen. Kunstvermittler stehen wie gewohnt Rede und Antwort, wenn es darum geht, die Kunstwerke von Hermann Albert, Thomas Bayrle, Christa Dichgans, Konrad Lueg, Sigmar Polke oder Gerhard Richter kennenzulernen. Nach dem Kunstgenuss bieten die Frankfurter DJ-Größen Max Best und Michael Satter – bekannt aus der Freitagsküche und dem Club Robert Johnson – feinsten House. An der Pop-up-Bar gibt es die Afri-Cola mit Schuss und für den kleinen Hunger zwischendurch die typische German Kartoffelsuppe. Neben Musik und Drinks erwarten die Gäste Filmvorführungen, u.a. die deutsche Kultkomödie „Zur Sache, Schätzchen“ mit Uschi Glas (1968), die das Lebensgefühl der Jugend in den 1960er-Jahren wieder aufleben lässt.


DIE MINISCHIRN - EIN PERMANENTER SPIEL- UND LERNPARCOURS FÜR KINDER IN DER SCHIRN

01.12.2014 | In der Schirn Kunsthalle Frankfurt gibt es seit Dezember 2014 einen kreativen Erlebnis- und Erfahrungsraum für Kinder ab drei Jahren bis ins Grundschulalter: die MINISCHIRN. Mit dieser innovativen Dauerinstallation zu den Themenfeldern Farbe, Form und Struktur bietet die Frankfurter Kulturinstitution ihren jüngsten Besuchern einen außergewöhnlichen Spiel- und Lernparcours. Im ersten halben Jahr seit ihrer Eröffnung zog die MINISCHIRN bereits über 5000 Kinder an. Zum einen ist der Parcours stark von Kita-, und Grundschulgruppen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet frequentiert. Zum anderen gehen viele Kinder selbstbestimmt auf Entdeckungstour in der MINISCHIRN während ihre Eltern konzentriert und entspannt die laufenden Ausstellungen besuchen. Für diese Kinder ist der Eintritt frei. Unter der Aufsicht von geschultem pädagogischem Vermittlungspersonal bietet die MINISCHIRN eine anregende Umgebung, in der sich die Kinder bewusst ohne ihre Eltern oder erwachsene Begleitpersonen selbstbestimmt bewegen können. Mit dem Konzept der MINISCHIRN unterstreicht die Kunsthalle ihre Vorreiterrolle in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit für Kinder und Jugendliche und präsentiert sich als lebendige Kulturinstitution für ein breitgefächertes Publikum.

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PÄDAGOGISCHES KONZEPT, ARCHITEKTUR UND ZIELGRUPPEN DER MINISCHIRN

01.12.2014 | Als künstlerisch gestalteter Erfahrungsraum bietet die MINISCHIRN den jüngsten Besuchern einen sicheren Ort, an dem sie ihrem kindlichen Bewegungsdrang und ihrer Entdeckerlust freien Lauf lassen können und der die eingeschränkten sensuellen und motorischen Erlebnismöglichkeiten innerhalb üblicher Ausstellungsprojekte der bildenden Kunst ausgleicht.

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MUSIKALISCHER VORTRAG ZUR AUSSTELLUNG "GERMAN POP" MIT KLAUS WALTER

17.11.2014 | Klaus Walter, Autor, Radio-DJ und Journalist, untersucht in seinem Musik- und Videovortrag im Rahmenprogramm der Schirn-Ausstellung „German Pop“ am Donnerstag, dem 20. November 2014, um 19 Uhr, die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen deutscher Pop Art und Pop Musik. Gibt es eine genuin deutsche Pop-Musik? Wie arbeitet sich der deutsche Pop an angloamerikanischen Vorbildern ab? Walter geht auf Spurensuche vom Star-Club zum Salon des Amateurs, von Gerhard Richter zu den Goldenen Zitronen, vom Kapitalistischen Realismus zu Ata (Tak). Mit seiner Radiosendung „Der Ball ist rund“ für den HR erlangte er Anfang der 1980er Jahre Berühmtheit – die Sendung wurde von den Lesern der Fachzeitschriften „Spex“ und „Intro“ mehrfach zur besten Radiosendung Deutschlands gewählt und erst 2008 eingestellt. Heute publiziert er vorrangig zum Thema Populärkultur und arbeitet für verschiedene Zeitungen und Magazine.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM DEZEMBER 2014

10.11.2014 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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PRESSEINFORMATION: GERMAN POP

27.10.2014 | Der Herbst steht im Zeichen der Pop Art. In einer großen Überblicksausstellung präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 6. November 2014 erstmals ein breites Panorama der Pop Art in ihrer spezifisch deutschen Variante – ein bisher kaum beachtetes kunsthistorisches Phänomen. Pop, der in Großbritannien und den USA seinen Anfang nahm und sich dort rasch als gattungsübergreifende Universalkultur etablierte, erfuhr in den 1960er-Jahren in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland eine originelle künstlerische Ausprägung. Die in Westdeutschland lebenden Künstlerinnen und Künstler wie Thomas Bayrle, Christa Dichgans, K. H. Hödicke, Konrad Klapheck, Ferdinand Kriwet, Uwe Lausen, Sigmar Polke oder Gerhard Richter setzten sich – im Gegensatz zu den angloamerikanischen Künstlerkollegen mit ihrem oft plakativen und glamourösen Vokabular – in ihren Arbeiten mit den weniger grandiosen Banalitäten des deutschen Alltagslebens auseinander, ironisieren die kleinbürgerlichen Geschmacksideale und die beklemmende und trügerische Gemütlichkeit der 1960er-Jahre. Auf die Phase des Wirtschaftswunders folgte eine der politischen Aufarbeitung der damals jüngsten deutschen Vergangenheit. In der Bildenden Kunst suchte man nicht nur nach einem neuen Kunstbegriff und einer neuen Identität, hier fanden auch Prozesse der Demokratisierung statt.


DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2014 - PROGRAMM FÜR OKTOBER, NOVEMBER, DEZEMBER

22.10.2014 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ nationale und internationale Filmkünstlerinnen und -künstler. Sie stellen dem Publikum ihren aktuellsten Film vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Die Reihe wird fortgesetzt am 29. Oktober mit Mohamed Bourouissa, am 26. November mit Bjørn Melhus und am 17. Dezember 2014 mit Jeremy Shaw.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM NOVEMBER 2014

09.10.2014 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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PRESSEINFORMATION: HELENE SCHJERFBECK

18.09.2014 | In einer umfangreichen Einzelpräsentation widmet sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 2. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 der wichtigsten Künstlerin der finnischen Moderne: Helene Schjerfbeck (1862–1946). Mehr als 85 Gemälde und Arbeiten auf Papier geben einen vollständigen Einblick in die kühne Bilderwelt der in Helsinki geborenen Malerin und Zeichnerin. Die in Deutschland für viele noch zu entdeckende, aber in Skandinavien, besonders in Finnland – dem Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2014 – hoch geschätzte und als nationale Ikone gefeierte Schjerfbeck hat in über 60 Jahren ein umfangreiches, eindrückliches Werk geschaffen, in dessen Mittelpunkt die menschliche Figur steht: Bildnisse junger Frauen mit modischen Accessoires, Männerakte, Protagonisten in Historienbildern und vor allem sie selbst in zahlreichen Selbstporträts. Anfänglich dem naturalistischen Realismus zugewandt, entwickelte sich Helene Schjerfbeck zu einer modernen, avantgardistischen Künstlerin mit einer reduzierten Formensprache und Farbpalette. Trotz einer deutlichen Tendenz zur Abstraktion blieb sie vornehmlich der figürlichen Malerei verbunden. Schjerfbecks gesamtes Œuvre ist durch die Wiederholung von Motiven sowie das Arbeiten nach Bildvorlagen gekennzeichnet, die sie zu hybriden Bildfiguren zusammensetzt. Diese Prinzipien werden sowohl in ihren eindringlichen Selbstporträts als auch in zahlreichen Werken sichtbar, in denen sie Motive von bedeutenden alten Meistern wie etwa Hans Holbein d. J. und El Greco oder von Zeitgenossen wie Constantin Guys aufgreift. Zudem schuf sie außergewöhnliche Frauenbildnisse, die auch ihr gesteigertes Interesse an der Mode der Zeit verdeutlichen – ein Aspekt, der in der kunsthistorischen Forschung bislang wenig beachtet wurde und nun erstmals in der Schirn-Ausstellung näher beleuchtet wird. Schjerfbeck reizte die Porträtmalerei, jedoch nicht in ihrem ursprünglichen Sinn. Vielmehr kehrte die Künstlerin die klassische Funktion des Porträts um, indem sie mit ihren Bildnissen eben nicht die Individualität der oder des Dargestellten abbildete. Vielmehr spiegeln die Porträts durch stete Neuinterpretation Schjerfsbecks individuelle Bildidee wider. Die von der Schirn in Kooperation mit dem Ateneum Art Museum, Finnish National Gallery organisierte Ausstellung versammelt herausragende Leihgaben aus dem Ateneum und öffentlichen Sammlungen sowie selten zugängliche, eindrucksvolle Kunstwerke aus Privatsammlungen.

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PRESSEINFORMATION: ANDREAS SCHULZE. ERBSENSTRASSEN

17.09.2014 | Andreas Schulze zählt zu den interessantesten deutschen Malern seiner Generation. Mit seinen unverwechselbaren Rauminstallationen und großformatigen, farbintensiven Gemälden schafft er künstliche und mit scheinbar banalen Alltagsgegenständen gefüllte Welten. Tische, Stühle, Ohrensessel; Topfpflanzen, Porzellan, bunte Decken; Fachwerkhausgebälk, Knöpfe und Erbsen – das sind neben amorphen und spiralförmigen Gebilden die Protagonisten in seinen menschenleeren, unwirklichen Bildern. Eigens für die Schirn-Rotunde hat der 1955 geborene Künstler nun eine großformatige und raumgreifende neue Wandmalerei entwickelt. Ab dem 18. September erstrecken sich Schulzes „Erbsenstrassen“ auf insgesamt 400 m2 über beide Etagen des Hauses. Die titelgebenden Erbsen, die immer wieder die Bilder des Malers bevölkern, stilisiert Schulze für seine neueste Arbeit zu fluoreszierenden Kreisflächen. Die rund zweitausend verarbeiteten Erbsen vermitteln in ihrer Monumentalität und Komplexität den Eindruck einer aus der Vogelperspektive wahrgenommenen Straßenlandschaft. Dieser Eindruck wird bei Dunkelheit noch verstärkt, wenn die Erbsen zu leuchten beginnen – die „Erbsenstrassen“ erscheinen dem Betrachter dann wie nächtliche Satellitenbilder einer urbanen Infrastruktur. Auf einem lila- anthrazit-weißfarbigen Hintergrund aufgebracht, scheinen die Erbsen wie mäanderndes Wasser von einem Stockwerk in das nächste zu fließen. Der Rundbau erscheint als idealer Ort für Schulze, der in seinem Œuvre oftmals mit Betrachtungen von Innen und Außen spielt und häufig mit Fensterdurchblicken und Interieurs arbeitet. Schulze hat sich seit den frühen 1980er-Jahren mit seiner unangepassten und vielfältigen Malweise national und international etabliert und wird von Kritikern wie Künstlern für seine hintersinnigen und manchmal skurrilen Arbeiten hoch geschätzt. Seine Bilder zeichnen sich nicht nur durch ihre surreale und ironische Eigentümlichkeit, sondern auch durch ihre enorme Größe und motivische Wiederholungen aus. Neben großformatigen Malereien, schafft er ganze Interieurs und kombiniert gattungsübergreifend Skulptur mit Malerei.

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NEUES DIGITALES VERMITTLUNGSANGEBOT: MIT DEM DIGITORIAL VORBEREITET IN DIE AUSSTELLUNG

16.09.2014 | (Frankfurt am Main, 16. September 2014) Mit dem Digitorial starten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung ein völlig neues digitales Vermittlungsangebot: Auf einer responsiven Website werden wissenswerte Hintergründe, kunst- und kulturhistorischer Kontext sowie wesentliche Ausstellungsinhalte mit einem innovativen Storytelling für Besucher, die sich inhaltlich auf den Besuch vorbereiten wollen, leicht zugänglich aufbereitet. Das kostenlose digitale Format in deutscher und englischer Sprache ermöglicht es dem Publikum, sich bereits vor dem Besuch auf die Themen der Ausstellung einzustimmen. Hierfür präsentiert das Digitorial aufschlussreiche Informationen, übergreifende Zusammenhänge und Hintergrundgeschichten in neuartiger Visualität gebündelt auf einer Website. Die multimediale Verschränkung von Bild, Ton und Text schafft eine multiple Vernetzung der Inhalte und öffnet völlig neue Wege der Darstellung, Erzählung und Vermittlung von Kunst – ob zu Hause, im Café oder auf dem Weg zur Ausstellung. Das erste Digitorial ist anlässlich der Ausstellung „Helene Schjerfbeck“ entstanden, die ab dem 2. Oktober 2014 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt gezeigt wird. Das Digitorial ist ab sofort unentgeltlich von der Website www.schirn.de/schjerfbeck abrufbar.

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM DER SCHIRN IM OKTOBER 2014

10.09.2014 | FÜHRUNGEN, VORTRÄGE, VERANSTALTUNGEN FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN, SONDERVERANSTALTUNGEN

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SOMMERAKADEMIE 2014

12.08.2014 | Zum achten Mal veranstalten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die Sommerakademie – ein einzigartiges museumspädagogisches Projekt zur Berufsorientierung. Noch bis zum 26. August können die letzten Plätze unter www.sommerakademie-am-main.de gesichert werden. Das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt der drei Häuser bietet in diesem Jahr vom 1. bis 5. September ein ebenso intensives wie kreatives Fortbildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 19 Jahren und unterstützt sie somit in der spannenden und herausfordernden Phase der Berufsorientierung. Die jährlich stattfindende Sommerakademie bietet seit 2007 anhand von unterschiedlichen aufeinander aufbauenden Modulen und Workshops eine Plattform, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Erkennung und Entwicklung ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken fördert und ihnen durch praxisorientierte Veranstaltungen die Wahl einer passenden Ausbildung oder eines passenden Studiums erleichtert. Neu in diesem Jahr ist der Coaching- Schwerpunkt im Bereich Digitale Medien. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler erfahren aus erster Hand, wie sich Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram & Co. im beruflichen Umfeld nutzen lassen und lernen, wie die Nutzung von Web 2.0-Applikationen die Außenwahrnehmung von Kulturinstitutionen beeinflussen kann. Mit dem Hashtag #sommerakademie2014 können die Teilnehmer die Diskussion fortführen sowie das Erlernte und Erlebte der Sommerakademie im Social Web teilen.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2014 - PROGRAMM FÜR JULI, AUGUST, SEPTEMBER

24.07.2014 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ 12 nationale und internationale Filmkünstlerinnen und -künstler. Sie stellen dem Publikum eine Auswahl aus ihrem filmischen Œuvre vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Die Reihe wird fortgesetzt am 30. Juli mit Bertille Bak, am 27. August mit Dani Gal und am 24. September 2014 mit Nevin Alada.

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PRESSEINFORMATION: PAPARAZZI! FOTOGRAFEN, STARS UND KÃœNSTLER

26.06.2014 | Mit „Paparazzi! Fotografen, Stars und Künstler“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 27. Juni 2014 die bislang umfassendste Ausstellung zum globalen Phänomen und der Ästhetik der Paparazzi-Fotografie in Deutschland. Rund 500 Arbeiten und Dokumente spüren der ungebrochenen Faszination für Starfotografie nach und spiegeln zugleich ihren Einfluss auf die Bildende Kunst und die Modefotografie wider. Gezeigt werden „Ikonen“ der Paparazzi-Fotografie, die sich fest in das Bildgedächtnis eingebrannt haben, darunter Jackie Kennedy-Onassis beim scheinbar ungezwungenen Spaziergang durch Manhattan, Lady Di auf der Flucht vor dem Blitzlichtgewitter oder die jüngeren „Lieblinge“ der Paparazzi wie Paris Hilton oder Britney Spears. Neben Arbeiten der berühmtesten Vertreter der Paparazzi-Fotografie wie Ron Galella, Pascal Rostain und Bruno Mouron oder Tazio Secchiaroli zeigt die Überblicksausstellung künstlerische Positionen u. a. von Cindy Sherman, Gerhard Richter, Andy Warhol, Barbara Kruger, Paul McCarthy und Richard Avedon, die in kritischer Auseinandersetzung die spezifischen Charakteristika der Paparazzi-Ästhetik ausgelotet und ergründet haben. Konzipiert und organisiert vom Centre Pompidou-Metz erzählt die Ausstellung anhand von Fotografien, Videos, Gemälden, Skulpturen, Arbeitsgegenständen, Dokumenten u. v. m. Geschichten aus über 50 Jahren Paparazzi-Fotografie und nimmt den Paparazzo dabei selbst ins Visier. Die in drei Kapitel gegliederte Präsentation legt den Fokus auf eine zu gleichen Teilen bewunderte wie gefürchtete Berufsgruppe, die durch das zumeist heimliche Verfolgen und Belauern berühmter Persönlichkeiten ihre Existenz sichert und die Boulevardmedien zu einem der umsatzstärksten Bereiche im Pressesektor gemacht haben – immer auf der Suche und mit dem Ziel, Ungeahntes, vermeintlich Vertrauliches und Privates exklusiv zu veröffentlichen. Dabei offenbart die Ausstellung auch die komplexen Beziehungen und Abhängigkeiten, die sich mitunter zwischen Star und Fotograf entwickeln.

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GROSSER POETRY SLAM IN DER SCHIRN

07.06.2014 | Im Rahmen der Ausstellung „Unendlicher Spaß“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Freitag, dem 11. Juli, um 20 Uhr, einen hochkarätig besetzten Poetry Slam mit Teilnehmern aus ganz Deutschland. Moderiert und mitorganisiert wird der Dichterwettstreit von Lars Ruppel aus Berlin, dem Frankfurter Publikum auch bekannt durch den von ihm ins Leben gerufenen Food Slam in der Freitagsküche. Ruppel, der zu den erfolgreichsten Poetry Slamern Deutschlands zählt und nach eigenen Aussagen „wirklich nichts anderes kann“, hat für den Poetry Slam in der Schirn eine erstklassige Besetzung zusammengeführt. Der ehemalige Deutsche Meister Nektarios Vlachopolous aus Heidelberg trifft auf die Darmstädterin Jule Weber, die im Jugendwettbewerb bereits Deutsche Meisterin war. Felix Lobrecht aus Marburg steht ebenso wie der Frankfurter Jey Jey Glünderlin, die Mannheimerin Sylvie Le Bonheur, Pauline Füg aus Hannover oder Florian Cieslik auf der Bühne. Die Teilnehmer treten gegeneinander an mit Gedichten rund um die Spaßgesellschaft, vom „Für-jeden-da- sein“, „Immer-gut-aussehen“, vom Erfüllen von Vorgaben und dem Verpassen von Glück verheißenden Deadlines. Der Poetry Slam bietet eine aktuelle Momentaufnahme des Vorhabens junger Dichter und Denker, die oft unerträgliche Einfachheit des modernen Seins in Texten festzuhalten. Nach dem Wettstreit bestimmt das Publikum den Gewinner. Musikalisch begleitet wird der Poetry Slam mit Elektroswing von DJ Der Jo.

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PRESSEINFORMATION: DANIELE BUETTI. IT'S ALL IN THE MIND

07.05.2014 | Hypnose als künstlerische Aktion: Daniele Buetti (*1955) lädt die Besucher der Schirn Kunsthalle Frankfurt zur gemeinschaftlichen Meditationshypnose. Eigens für die öffentlich zugängliche Rotunde der Schirn hat der renommierte Schweizer Gegenwartskünstler erstmals eine Soundinstallation entwickelt: „It’s all in the mind“. Sie basiert auf einer Audioerfahrung (23 Minuten), in die das Publikum mittels Hypnose unmittelbar eingebunden wird. Im Zentrum der Installation steht eine sogenannte „Farbreinigung“, eine geführte Meditation, die auf Dr. Arno Müller, Professor a.D. für Psychologie an der Fachhochschule Frankfurt, zurückgeht. In der Rotunde der Schirn werden die Besucher, die entspannt auf Kissen liegen können, aufgefordert, sich die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett zu vergegenwärtigen. Jede Farbe fungiert in dieser Zeremonie als Stellvertreter oder Ding. Das Bewusstmachen der Farben soll von belastenden Gefühlen und negativen Denkmustern befreien. Entscheidend ist die Wirkung, die der hypnotische Sprechakt des Professors – emphatisch und eindrücklich – im Körper der Zuhörer verursacht. Die „Farbreinigung“ soll jedem Einzelnen helfen, seine geistigen und seelischen Ressourcen im Zentrum der Schirn-Rotunde wieder aufzuladen. Indem Daniele Buetti die Hypnose in den öffentlichen Raum und in den Kontext eines Kunstwerks überführt, bricht er mit der Intimität, einer Grundvoraussetzung von Hypnosesitzungen. Der Künstler thematisiert zugleich die Faszination, die von hypnotischen Zuständen, bewusstseinserweiternden Riten, Esoterik und Spiritualität ausgeht. In Zeiten, in denen sich die Jugend auf sogenannten Holi-Festivals trifft, um Farbexplosionen zu feiern, weitet Daniele Buetti die Frage, wie Farben wirken und was sie bewirken können, künstlerisch aus. Die Besucher und Passanten nehmen nicht nur teil, sondern sind maßgeblicher Bestandteil der Kunstaktion, in der die hypnotische Erfahrung, die Besinnung auf das Innere und die Veränderung der menschlichen Psyche im Vordergrund stehen. Der Raum der Rotunde ist von allen sichtbaren Farben befreit. Ganz im Sinne des Titels vollziehen sich Farbsuggestion und „Farbreinigung“ in den Gedanken der Besucher. Die Grenzen zwischen Happening und ernsthafter Wissenschaft verschwimmen. Seine Installation okkupiert die schutzlose und unbeseelt wirkende Rotunde der Schirn und führt ihr eine neue Bedeutung zu, sie wird zum Ort der Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst.

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PRESSEINFORMATION: UNENDLICHER SPASS

05.05.2014 | Immer schneller, höher, weiter – so lautet das Credo einer grenzenlosen Gesellschaft. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bewegt sich der Mensch zwischen Euphorie und Depression, ist konfrontiert mit verheißungsvollen Möglichkeiten einer globalen und virtuellen Welt und der Herausforderung, das eigene Leben ständig zu verbessern, zu optimieren und effizienter zu gestalten. Diesem Phänomen widmet die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 5. Juni bis 7. September 2014 eine umfassende Ausstellung. Die Präsentation skizziert mit Arbeiten von 18 zeitgenössischen Künstlern, darunter Maurizio Cattelan, Peter Coffin, Judith Hopf, Andrea Fraser, Claire Fontaine, Alicja Kwade, Ryan Trecartin oder Daniel Richter, ein Bild einer Gegenwart, in deren Zentrum das Individuum selbst steht. Die gezeigten Werke möchten nicht den Inhalt des titelgebenden Jahrhundertromans von David Foster Wallace „Unendlicher Spaß“ („Infinite Jest“) visualisieren. Vielmehr betrachtet die Ausstellung die unterschiedlichen Anforderungen, die heute an das Ich gestellt werden und in denen sich die Widerstände und Widersprüche einer solchen, gerne als alternativlos bezeichneten Wirklichkeit bemerkbar machen.

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Das Geniale am Sommer: Ferienprogramm in Schirn, Städel und Liebieghaus

01.05.2014 | Mit einem umfangreichen Ferienprogramm bieten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 28. Juli bis 5. September 2014 auch in diesem Sommer wieder zahlreiche Gelegenheiten, Kunst für sich zu entdecken. In vielseitigen Ferienprojekten werden Kinder und Jugendliche ab vier Jahren gezielt und abwechslungsreich an Themen aus Kunst und Kultur herangeführt. Sie können in den Ausstellungen von Schirn, Städel und Liebieghaus ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich gleichzeitig auf spielerische Weise mit verschiedenen künstlerischen Positionen auseinandersetzen. Die Sommerferienkurse aller drei Institutionen werden unterstützt von der Fraport AG.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2014 - PROGRAMM FÜR APRIL, MAI, JUNI

23.04.2014 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ wieder 12 nationale und internationale Filmkünstlerinnen und –künstler. Sie stellen dem Publikum eine Auswahl aus ihrem filmischen OEuvre vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm: Die Reihe wird fortgesetzt am 30. April mit Ed Atkins, am 28. Mai mit James Richards und am 25. Juni 2014 mit Ulla von Brandenburg.

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PRESSEINFORMATION: TOBIAS REHBERGER. HOME AND AWAY AND OUTSIDE

10.02.2014 | Mit der großen Überblicksausstellung „Tobias Rehberger. Home and Away and Outside“ widmet sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt einem der einflussreichsten deutschen Künstler seiner Generation. Tobias Rehberger (*1966), der in Frankfurt am Main lebt und arbeitet, ist international für sein ebenso pointiertes wie pointenreiches Werk bekannt. Zahlreiche Preise und Ausstellungen ehren den Künstler, dessen vielschichtiges Œuvre eine herausragende Position in der aktuellen Kunstproduktion einnimmt. Die Schirn präsentiert vom 21. Februar bis 11. Mai 2014 anhand einer Auswahl von mehr als 60 Arbeiten die erste umfassende Ausstellung des Künstlers in Frankfurt am Main. In enger Zusammenarbeit mit Tobias Rehberger wird auf über 700 m2 Ausstellungsfläche die mediale, thematische und kontextuelle Vielschichtigkeit von Rehbergers Werk sowie seine künstlerische Entwicklung nachgezeichnet. Eigens für die Präsentation hat Tobias Rehberger eine aufwendige Ausstellungsarchitektur konzipiert, in welche die Exponate aus den letzten 20 Jahren seines Schaffens eingebunden werden. Den Anfang macht eine Weiterführung seiner preisgekrönten Arbeit Was du liebst, bringt dich auch zum Weinen (2009) für die 53. Biennale in Venedig. Für die Schirn wird ein ganzer Saal mit einer durch optisches Flimmern an die Op-Art erinnernde Installation ausgestattet, für die Rehberger eine vor allem im Ersten Weltkrieg für Schiffe eingesetzte Camouflagetechnik, das sogenannte „Dazzle Painting“, verwendet. Im krassen Gegensatz dazu besteht der zweite Teil der Präsentation aus einer völlig in weiß gehaltenen architektonischen Landschaft, welche die Grenzen zwischen Podest und Sockel, Sitzmöglichkeit und Lauffläche auflöst und sich über die gesamte Fläche der westlichen Galerie erstreckt. Für den dritten Teil der Ausstellung entwickelt Rehberger eine neue großformatige Skulptur, die in der frei zugänglichen Schirn-Rotunde platziert wird. Die thematisch dreigeteilte Ausstellung zeigt die Vielfalt von Rehbergers Werk mit herausragenden Arbeiten von den vermeintlichen Designzitaten seiner Kamerun- und documenta-Stühle (1994) über die Vasen, die auf der ursprünglich neunteiligen Serie one (1995) aufbauen, bis hin zu der Werkgruppe Fragments of their pleasant spaces (in my fashionable version) (1994/1996/2009), die auf eine geteilte Autorenschaft zurückgeht – ein Thema mit dem sich Rehberger in seinem Œuvre immer wieder beschäftigt.

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DOUBLE FEATURE IN DER SCHIRN 2014 - PROGRAMM FÜR JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ

23.01.2014 | Auch 2014 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt in der monatlichen Filmreihe „Double Feature“ wieder 12 nationale und internationale Filmkünstlerinnen und –künstler. Sie stellen dem Publikum eine Auswahl aus ihrem filmischen Œuvre vor und zeigen im Anschluss ihren persönlichen Lieblingsfilm. Den Auftakt bilden Keren Cytter am 29. Januar, Mathilde ter Heijne am 26. Februar und Neil Beloufa am 26. März 2014.

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PRESSEINFORMATION: ESPRIT MONTMARTRE. DIE BOHÈME IN PARIS UM 1900

08.01.2014 | Nicht ohne Grund schrieb ein zeitgenössischer Kritiker in den 1890er-Jahren über den Montmartre in Paris: „Das Viertel ähnelt einem riesigen Atelier.“ Bedeutende Künstler wie Edgar Degas, Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec oder Vincent van Gogh lebten und wirkten in dem Viertel. In einem bislang ungeahnten Realismus entwarfen sie einprägsame Bilder einer Zeit, die schonungslos die Kehrseiten der schillernden Belle Époque vor Augen führten. Mit diesen bis heute einzigartigen Arbeiten prägten sie die Kunstgeschichte des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts maßgeblich. Ab 7. Februar 2014 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt nun erstmals mit über 200 Werken eine Gruppenausstellung, in deren Zentrum das Stadtviertel Montmartre mit seinen Geschichten und Protagonisten steht. Verschiedene Phänomene werden in inhaltlich gegliederten Sektionen untersucht: „Der Montmartre – ein dörfliches Paris“ präsentiert stimmungsvolle Ansichten der Topografie des Ortes. Die Ausstellung zeigt die „Cafés, Absinthtrinker und Varietés“ und beschreibt die Darstellung von „Modellen, Tänzerinnen und Prostituierten“. Auch der „Traumwelt Zirkus“ ist eine Sektion gewidmet. „Montmartre als Ort der Außenseiter und sozialer Veränderungen“ stellt die Bevölkerung des Stadtteils vor, die Arbeiter, Bettler, Clochards und Wäscherinnen, aber auch jene, die in dieser politisch wie gesellschaftlich aufwühlenden Zeit demonstrierten. „Das Netzwerk der Künstler und Kunsthändler“ verdeutlicht den gemeinsamen künstlerischen Austausch und das Erblühen des Handels im Viertel. Mit dem „Plakat als neue Kunstform“ und den Illustrationen in Zeitschriften befasst sich die letzte Sektion.

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AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2014

01.01.2014 | Das Viertel ähnelt einem riesigen Atelier“, schrieb ein zeitgenössischer Kritiker in den 1890er-Jahren über den Montmartre in Paris. Als Gegenwelt zum mondänen Paris der Belle Époque hatte sich der am damaligen Stadtrand gelegene Montmartre-Hügel ein ländliches, ursprüngliches Flair bewahrt, das neben Dichtern und Komponisten wie Erik Satie und Jacques Offenbach viele bedeutende Maler, darunter Vincent van Gogh, Pablo Picasso oder Henri de Toulouse-Lautrec anzog. Dieses andere Paris fand als Mikrokosmos für ein künstlerisches Selbstbild mit Henry Murgers Roman Scènes de la vie de bohème (1847–1849) einen zunächst literarischen Ausdruck, faszinierte aber bald weitere Künstlerinnen und Künstler, die sich bewusst für ein Leben als ärmliche Bohemiens am Rande der Gesellschaft entschieden und dieses neue Selbstverständnis als freiwillig-unfreiwillige Außenseiter auch in ihrer Kunst besonders realistisch und eindrücklich spiegelten. Die besondere Atmosphäre des Viertels mit seinen Geschichten und Protagonisten wie Tänzerinnen, Prostituierten, Absinthtrinkern und Lebenskünstlern wird in der Ausstellung einprägsam erlebbar. Die Schau präsentiert mehr als 200 Kunstwerke von Pierre Bonnard, Ramon Casas, Edgar Degas, Kees van Dongen, Vincent van Gogh, Max Jacob, Marie Laurencin, Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec oder Suzanne Valadon sowie historische Fotografien und zahlreiche Plakate und Grafiken von der Geburtsstunde der Bohème in Paris um 1900.

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PRESSEINFORMATION: RONI HORN. PORTRAIT OF AN IMAGE

18.11.2013 | Gemeinsam mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert die US-amerikanische Künstlerin Roni Horn (*1955) eine erweiterte Form ihrer 2005 konzipierten fotografischen Arbeit „Portrait of an Image (with Isabelle Huppert)“: 16 ausgewählte Motive des seriell angelegten Werkes sind als irritierende Interventionen im Frankfurter Stadtraum verteilt, während die gesamte, 100-teilige Porträtserie in den Rotundenumgängen der Schirn gezeigt wird. Die Inszenierung im öffentlichen Raum ist innerhalb des künstlerischen Œuvres Roni Horns in dieser Form bisher einmalig. Die zweiteilige Serie „Portrait of an Image (with Isabelle Huppert)“ – je 50 Fotografien in Sequenzen à fünf Motive – basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen Horn und der französischen Film- und Theaterschauspielerin Isabelle Huppert. Gemeinsam wählten sie frühere Rollen Hupperts aus, die dann für die Kamera von der Schauspielerin wieder aufgeführt wurden. Für diese fotografischen Aufnahmen vergegenwärtigte sich Huppert ihr Repertoire, ohne Drehbücher oder die Filme selbst zu Hilfe zu nehmen, allein anhand ihrer Erinnerung.

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PRESSEINFORMATION: PHILIP GUSTON. DAS GROSSE SPÄTWERK

21.10.2013 | Das mutige und außergewöhnliche Werk des US-amerikanischen Malers Philip Guston (1913–1980) war eines der meistdiskutierten seiner Zeit. Guston brachte als Erster die Figur in die amerikanische Nachkriegsmalerei, leistete durch die Verbindung von „hoher Kunst“ und Bildern der Populärkultur Bahnbrechendes und wird heute als Vorreiter der postmodernen figürlichen Malerei gefeiert. Anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 6. November 2013 bis 2. Feburar 2014 das Spätwerk von Philip Guston und damit einen Meilenstein der amerikanischen Malerei. Mit einer Auswahl von 70 Gemälden und Zeichnungen vereint die Ausstellung bedeutende Leihgaben aus dem Museum of Modern Art, New York, dem Centre Pompidou, Paris, oder dem Stedelijk Museum, Amsterdam. Im Laufe der 1950er-Jahre fasste der Autodidakt Guston in der New Yorker Kunstszene Fuß und wurde zu einem der wichtigsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus mit Jackson Pollock, Willem de Kooning oder Mark Rothko. Ende der 1960er-Jahre begann eine intensive Phase des Zeichnens. Diese gipfelte schließlich innerhalb seiner Malerei zu einem Bruch mit dem „Reinheitsgebot“ der Abstraktion: Guston führte derbe Figuren und Figurenfragmente in seine Werke ein; rauchend, trinkend, nicht selten auch malend bevölkern sie die in den Farben Pink, Rot, Schwarz und Blau gehaltenen Leinwände. Große Köpfe, behaarte Beine, klobige Schuhe und allerlei Architekturfragmente wie Mauern, Türen und Glühbirnen gehören zu Gustons Motiven, die an Comics der 1920er-Jahre erinnern. Seine Bilder werden häufig als Vorläufer des „Bad Painting“ verstanden. Die großformatigen Werke begegnen dem Betrachter mit unvermittelter Vehemenz. Der formalen Schwere, inhaltlichen Offenheit und scheinbaren Verrätselung liegen eine tiefgründige Sensibilität und weitreichende inhaltliche wie malerische Überlegungen des Künstlers zugrunde. Die erste Ausstellung dieser mit anarchischem Sinn für Humor und für das Groteske ausgestatteten Gemälde geriet 1970 zum New Yorker Kunstskandal. Den „Verrat“ an der Abstraktion verübelten ihm viele Kritiker. Bis heute übt Gustons rätselhaftes Spätwerk in seiner Intensität und verstörenden Kraft großen Einfluss auf viele jüngere Künstler aus.

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PRESSEINFOMATION: GÉRICAULT. BILDER AUF LEBEN UND TOD

25.09.2013 | Vom 18. Oktober 2013 bis zum 26. Januar 2014 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt die erste Einzelausstellung zu Théodore Géricault (1791–1824) in Deutschland. Der früh verstorbene Maler ist einer der Großmeister der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts und gilt als Wegbereiter der französischen Romantik. Géricaults Bilder transportieren eine geradezu überschäumende Lebenskraft, die immer mit einem Fuß am Abgrund steht. Anhand von rund 130 Leihgaben unter anderem aus Paris, Lyon, Montpellier, Gent, Brüssel, London, New York und Los Angeles rückt das groß angelegte Frankfurter Ausstellungsprojekt zwei der zentralen Themenkomplexe des französischen Künstlers in den Mittelpunkt: Das physische Leiden des modernen Menschen, wie es am eindrucksvollsten in den Bildern von abgeschnittenen Köpfen und Gliedmaßen als das Ineinander von Leben und Tod zum Ausdruck kommt, und seine psychische Qual, die u. a. meisterhaft in Géricaults Porträts von Geisteskranken veranschaulicht wird. In einer konzentrierten Übersicht werden diese beiden Werkkomplexe in den Zusammenhang des Œuvres, aber auch der Kunst seiner Zeit gestellt, um so die ästhetischen, ideengeschichtlichen und medizinhistorischen Voraussetzungen Géricaults neu zu beleuchten und die wechselseitigen Beziehungen von Kunst und Wissenschaft aufzuzeigen. 62 Werke Géricaults treten dabei in einen intensiven Dialog mit Arbeiten von Francisco de Goya, Eugène Delacroix oder Adolph Menzel. Die von Gregor Wedekind kuratierte Ausstellung präsentiert Géricaults neuartigen, beobachtenden Blick auf das Schicksal des modernen Menschen und vermittelt einen Eindruck von dem radikalen Realismus des Künstlers, der ihm eine Schlüsselstellung in der europäischen Kunstgeschichte sichert. Angesiedelt zwischen der unsentimentalen Perspektive der Wissenschaft und der romantischen Vorliebe für das Abgründige stellen Géricaults zutiefst menschliche Bilder das traditionelle Verständnis von Realismus und Romantik als zwei einander ausschließender Epochenstile infrage. Eine Besonderheit markiert die Präsentation von vier der fünf berühmten Monomanen Géricaults in Frankfurt. Dies war bislang nur ein einziges Mal möglich, 1991 bei der großen französischen Géricault-Retrospektive im Grand Palais in Paris. Die Stelle des nicht ausleihbaren, fünften Werks nimmt ein eigens für die aktuelle Ausstellung geschaffenes Gemälde der südafrikanischen, in Amsterdam lebenden Künstlerin Marlene Dumas (*1953) ein. Dieses setzt auf ebenso eindringliche wie überraschende Weise einen zeitgenössischen Kontrapunkt zu Géricaults Meisterwerken.

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PRESSEINFORMATION: BRASILIANA. INSTALLATIONEN VON 1960 BIS HEUTE

05.09.2013 | Anlässlich des Ehrengastauftritts von Brasilien auf der Frankfurter Buchmesse zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine große Ausstellung zur künstlerischen Installation in Brasilien. Acht raumgreifende Arbeiten verwandeln die Schirn vom 2. Oktober 2013 bis zum 5. Januar 2014 in einen Parcours intensiv erlebbarer, sensueller Räume und Installationen, in die der Betrachter partizipatorisch unmittelbar eingebunden wird. Anhand von Installationen der späten 1960er-Jahre bis hin zu jüngsten künstlerischen Positionen demonstriert die Ausstellung das spezifisch brasiliansiche Moment einer „Kunst der Erfahrung“. Die Ausstellung vereint heute als klassisch geltende Positionen von Hélio Oiticica und Neville D’Almeida, Lygia Clark, Tunga sowie Cildo Meireles mit Arbeiten der jüngeren Generation von Ernesto Neto, Maria Nepomuceno, Henrique Oliveira sowie Dias & Riedweg und schreibt somit die Geschichte der künstlerischen Installation Brasiliens bis in die Gegenwart fort.

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PRESSINFORMATION: STREET-ART BRAZIL

06.08.2013 | Im Rahmen des Ehrengastauftritts von Brasilien bei der Frankfurter Buchmesse 2013 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt erstmals in Deutschland die Vielfalt der brasilianischen Graffitikunst. In Brasiliens Metropolen findet sich eine der weltweit lebendigsten und künstlerisch interessantesten Szenen in diesem Bereich. Diese bunte, dynamische und einzigartige Bewegung unterscheidet sich sowohl inhaltlich als auch ästhetisch wesentlich von der amerikanischen und europäischen Street-Art-Szene. Nicht nur das spezifische politisch-soziale Klima in einem von tiefgreifenden Umbrüchen gekennzeichneten Land, sondern auch eine ungeheure Vielfalt von Techniken und Stilen lassen die brasilianische Street-Art aus der globalisierten Graffitikultur hervortreten. Elf Künstler und Künstlergruppen aus São Paulo und anderen Metropolen Brasiliens sind eingeladen, ihre Bilder ausgehend vom Gebäude der Schirn im gesamten Frankfurter Stadtraum zu realisieren und damit den alltäglichen Blick auf die Stadt zu verändern. Gezeigt werden figurative und abstrakte, heitere und gesellschaftskritische Bilder – von überdimensionalen Wandgemälden bis zu unscheinbaren ephemeren Zeichen. Bespielt werden unter anderem Frankfurter Bankentürme, Brückenpfeiler am Mainufer, die Bodenfläche der Frankfurter Hauptwache, die Matthäuskirche und das ehemalige Polizeipräsidium der Stadt. Ein zusätzliches Highlight ist ein bemalter U-Bahn-Zug – diese als „Wholetrain“ bekannte Form des Graffitis ist eine Königsdisziplin der Szene. Eine eigens zur Ausstellung entwickelte und mit zahlreichen Hintergrundinformationen und Künstlervideos bestückte App navigiert die Besucher auf ihrem Spaziergang durch die Frankfurter Innenstadt.

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PRESSEINFORMATION: PHILIP-LORCA DICORCIA. PHOTOGRAPHS 1975-2012

03.06.2013 | Erstmals in Europa wird die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 20. Juni 2013 das Œuvre des US-amerikanischen Fotografen Philip-Lorca diCorcia (*1951) in einer Überblicksausstellung präsentieren. DiCorcia gehört zu den bedeutendsten und einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. Seine Bilder schweben zwischen alltäglichen Momenten und detailreich inszenierten Arrangements. Die realitätsnahe Wiedergabe und der scheinbar dokumentarische Blick werden in den Arbeiten des in New York lebenden Künstlers von einer höchst aufwendigen Bildregie unterwandert. Die Frage nach der Möglichkeit der Abbildung von Realität ist eines der Hauptthemen diCorcias und verbindet die überwiegend in Serien entstandenen Fotografien miteinander. So nahm er für Hustlers (1990–1992) männliche Prostituierte in minutiös inszenierten Settings auf, während er in seiner wohl bekanntesten Serie Heads (2000–2001) Passanten völlig ahnungslos in einer Alltagssekunde festhielt. Neben den Werkgruppen Streetwork (1993–1999), Lucky 13 (2004) und A Storybook Life (1975–1999) wird die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipierte Ausstellung in der Schirn auch erstmals Arbeiten des momentan in Entstehung begriffenen Projekts East of Eden (2008?) der Öffentlichkeit präsentieren.

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PRESSEINFORMATION: GLAM! THE PERFORMANCE OF STYLE

28.05.2013 | Die Glam-Ästhetik der frühen 1970er-Jahre hatte als visuell überbordende Ausdrucksform einen weit über die Kunstszene hinausreichenden stilprägenden Einfluss. Nach den groß angelegten Ausstellungsprojekten „Summer of Love“ (2005) und „Op Art“ (2007), die sich mit den genreübergreifenden Entwicklungen der Kunst und Kultur der 1960er-Jahre auseinandergesetzt haben, widmet sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 14. Juni bis 22. September 2013 mit „Glam! The Performance of Style“ nun einer weiteren, höchst vitalen Periode der Kulturgeschichte. Glam bezeichnet den extravaganten Stil, den Musiker wie David Bowie und Marc Bolan im Großbritannien der frühen 1970er-Jahre populär machten und der mit seiner respektlosen Verbindung von Hoch- und Subkultur sowie der Infragestellung gesellschaftlich tradierter Begriffe wie Identität und Geschlecht zum weltweiten Phänomen wurde. Ihren Ursprung hatte die Bewegung ebenso in den Konzepten Andy Warhols wie in der britischen Kunsthochschulszene, wo der Maler und Grafiker Richard Hamilton mit der These, dass alle Kunst gleichberechtigt sei, starken Einfluss auf seinen Schüler Bryan Ferry ausübte. Dieser sollte als Kopf der Band Roxy Music zum Inbegriff des absoluten Kunstprodukts des Glam werden, indem er Avantgarde, Pop-Art, Art Déco, Camp-, Trash- und Kitschelemente sowie klassischen Hollywood-Chic zu einer ultraartifiziellen Ästhetik verband. In einer aufwändigen Inszenierung, die mit Glitzervorhängen, Scheinwerfern und Bühnenelementen die Schirn-Galerieräume zur Plattform der Selbstdarstellung macht, zeigt die Ausstellung erstmals den vielfältigen Einfluss der Glam-Ära auf Film, Fotografie, Mode, Grafikdesign, Performance- und Installationskunst, Malerei und Bildhauerei. Neben rund 100 Werken von u. a. Guy Bourdin, Gilbert & George, Peter Hujar, Ray Johnson, Allen Jones, Jürgen Klauke, Ed Paschke, Sigmar Polke, Cindy Sherman und Ulay runden Fotografien von Mick Rock und Karl Stoecker, Originalkostüme und umfangreiches Dokumentationsmaterial die Ausstellung ab. In der Rotunde der Schirn werden während der Laufzeit Andy Warhols schwebende und reflektierende Silver Clouds (1966) als neu produzierte Dauerinstallation zu sehen sein.


PRESSEINFORMATION: LETZTE BILDER. VON MANET BIS KIPPENBERGER

27.02.2013 | In einer aufwendigen, rund 100 Werke umfassenden Themenausstellung zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 28. Februar bis 2. Juni 2013 „Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger“. Herausragende Werke und Werkgruppen aus der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart demonstrieren eindrücklich die abschließende Zuspitzung oder gar überraschende Wende eines künstlerischen Lebenswerks. Gezeigt werden Arbeiten von insgesamt 14 Künstlern, darunter etwa Claude Monet und Henri Matisse, die im hohen Alter ein inzwischen anerkanntes Spätwerk hervorbrachten, oder Martin Kippenberger und Bas Jan Ader, die jung verstorben ein unerwartetes oder nahezu unbekanntes „letztes Bild“ hinterließen. In sieben aufeinanderfolgenden Räumen werden thematisch gerahmte Gegenüberstellungen inszeniert, die Werke von Willem de Kooning, Alexej von Jawlensky, Georgia O’Keeffe und Andy Warhol bis hin zu Francis Picabia oder Ad Reinhardt versammeln und damit einen zuweilen überraschenden Blick auch auf das Gesamtwerk der ausgewählten Künstler ermöglichen.

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PRESSEINFORMATION: YOKO ONO – HALF-A-WIND SHOW. EINE RETROSPEKTIVE

25.01.2013 | Yoko Ono ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Zum 80. Geburtstag der am 18. Februar 1933 in Tokio geborenen Ono zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine umfassende Retrospektive, die eine charakteristische Auswahl aus den 60 Jahren ihres Schaffens präsentiert. Vom 15. Februar bis 12. Mai 2013 bietet die Frankfurter Ausstellung einen nahezu vollständigen Überblick über den vielfältigen Kosmos dieser außerordentlichen Künstlerin, die als Wegbereiterin der frühen Konzept-, Film- und Performancekunst, aber auch als zentrale Gestalt der Musik, der Friedensbewegung und des Feminismus gilt und bis heute eine bedeutende Position im aktuellen Kunstgeschehen einnimmt. Rund 200 Objekte, Filme, raumfüllende Installationen, Fotos, Zeichnungen und Textarbeiten sowie ein eigener Musikraum beleuchten innerhalb der Ausstellung die mediale Vielfalt in Onos Werk sowie die zentralen Themen ihres Œuvres. Besondere Aufmerksamkeit legt die Retrospektive auf Yoko Onos Arbeiten aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Zu sehen sind u. a. richtungsweisende Werke wie die 1961 und 1962 erstmals ausgestellten Instructions for Paintings, die Performance Cut Piece (1964/65) oder das 1964 erschienene Buch Grapefruit, das Onos maßgebliche Bedeutung für die Avantgarde-Szene in Japan und den USA sowie für die Fluxus-Bewegung um George Maciunas festigte. Auch mehrere große Installationen und aktuelle Arbeiten der weltberühmten Künstlerpersönlichkeit werden in der Ausstellung präsentiert. Die Installation und Performance Moving Mountains ist von Yoko Ono speziell für die Frankfurter Ausstellung entwickelt worden.

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AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2013

01.01.2013 | Yoko Ono ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Zum 80. Geburtstag der am 18. Februar 1933 in Tokio geborenen Künstlerin zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine umfassende Retrospektive, die eine charakteristische Auswahl der letzten 60 Jahre ihres Schaffens präsentiert. Rund 100 Objekte, Filme, Installationen, Fotos, Zeichnungen und Textarbeiten sowie ein eigener Musikraum beleuchten die mediale Vielfalt in Onos Werk sowie die zentralen Themen ihres Œuvres und bieten einen nahezu vollständigen Überblick über den vielfältigen Kosmos dieser außerordentlichen Künstlerin. Bekannt wurde Yoko Ono mit ihren richtungsweisenden Arbeiten in den frühen 1960er-Jahren, die zuerst in New York und später in Japan gezeigt wurden, darunter die 1961 und 1962 ausgestellten Instructions for Paintings, die Performance Cut Piece (1964/65) sowie das 1964 erschienene Buch Grapefruit, das diese Entwicklung festigte. Besondere Aufmerksamkeit legt die Retrospektive auf Yoko Onos Werke aus den 1960er- und 70er-Jahren, ihren maßgeblichen Einfluss auf die Fluxus-Bewegung, Konzept- und Performancekunst, Environments, Film und Musik, ihren Einsatz für den Frieden sowie ihr stetiges Engagement, diesen bahnbrechenden Ideen den Weg zu bereiten. Auch mehrere große Installationen und aktuelle Arbeiten der weltberühmten Künstlerpersönlichkeit werden in der Ausstellung zu sehen sein. Eine neue Arbeit – die Installation und Performance Moving Mountains – ist von Yoko Ono speziell für die Ausstellung in der Schirn Kunsthalle entwickelt worden.

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PRESSEINFORMATION: PRIVAT

31.10.2012 | Anhand zahlreicher zeitgenössischer Kunstwerke geht die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 1. November 2012 bis 3. Februar 2013 dem Thema der schwindenden Privatsphäre und der Öffentlichkeit des Intimen nach. Privat – das ist heute fast schon ein Wort aus der Vergangen-heit. Kaum noch zutreffend in Zeiten, da alles auf Facebook gepostet wird, vom Lieblingskochrezept bis zum aktuellen Beziehungsstatus. Exhibitionismus, Selbstenthüllung, Erzähllust, Zeigefreude und Voyeurismus sind soziale Strategien unserer Zeit, in der längst ein Strukturwandel der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die umfassende Gruppenausstellung „Privat“ unternimmt anhand von rund 30 künstlerischen Positionen eindrückliche Exkursionen an die fragilen Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem. Fotografien, Polaroids, Handyfotos, Objekte, Installationen und Filme spiegeln häusliche Szenen und persönliche Geheimnisse. Vertrautes und Intimes wird ins Bild gesetzt. Stan Brakhage präsentiert seinem Publikum 1959 filmisch die Geburt seines ersten Kindes, Ryan McGinley fängt mit seinen fotografische Kompositionen von Freunden und Bekannten scheinbar authentische Augenblicke ein. Michael Wolf unterstreicht die digitale Verfügbarkeit von Bildern, indem er Google-Street-View-Ansichten abfotografiert, und Tracy Emin stellt ihr benutztes Bett mitten in den Ausstellungsraum. Weitere künstlerische Auseinandersetzungen mit der radikalen Auflösung der Privatsphäre und dem Weg in die Post-Privacy kommen von Ai Weiwei, Merry Alpern, Michel Auder, Mike Bouchet, Leo Gabin, Nan Goldin, Dash Snow, Mark Wallinger, Andy Warhol und vielen anderen zeitgenössischen Künstlern.

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PRESSEINFORMATION: GUSTAVE CAILLEBOTTE. EIN IMPRESSIONIST UND DIE FOTOGRAFIE

11.09.2012 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem französischen Impressionisten Gustave Caillebotte vom 18. Oktober 2012 bis 20. Januar 2013 eine umfassende Werkschau mit rund 50 Gemälden und Zeichnungen. Die Ausstellung wird durch über 150 überragende fotografische Positionen des ausgehenden 19. sowie beginnenden 20. Jahrhunderts ergänzt und manifestiert so Caillebottes Vorreiterrolle in der Entstehung eines neuen Sehens. Während in Deutschland die Auseinandersetzung mit Caillebotte gerade erst ihren Anfang nimmt, hat dieser herausragende Künstler in Frankreich, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten seinen gebührenden Platz an der Seite großer Impressionisten wie Auguste Renoir, Édouard Manet oder Edgar Degas bereits eingenommen. Caillebottes Œuvre eröffnet neue, grundlegende und ergänzende Zugänge zur Malerei des Impressionismus: Seine radikalen, sehr modern und fotografisch anmutenden Darstellungen erschließen auf außergewöhnlich überzeugende Weise den engen Zusammenhang von Fotografie und Malerei. Viele Werke Caillebottes nehmen vor allem durch die besondere Perspek¬tive ihrer Bildausschnitte, doch auch anhand von Themen wie Bewegung und Abstraktion einen fotografischen Blick vorweg, der sich in diesem Medium erst später herausbildet.

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PRESSEINFORMATION: MICHAEL RIEDEL. KUNSTE ZUR TEXT

15.05.2012 | Aufnehmen – Labeln – Abspielen. Mit dem Aspekt der Reproduktion und Wiederholung beschäftigt sich der in Frankfurt lebende Künstler Michael Riedel seit seinen ersten Aktionen im Rahmen des legendären Ausstellungsraumes „Oskar-von-Miller-Straße 16“, den er 2000 initiierte und welcher in gleichnamiger Straße in Frankfurt ansässig war. Dort fanden Wiederholungen oder Kopien von Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Clubabenden sowie die bis heute inmitten von Kunst und Leben angesiedelte Freitagsküche statt. Riedel arbeitet mit aufgezeichneten Gesprächen, Filmen und Performances oder Ausstellungen anderer Künstler. Das System seines Schaffens beruht auf der Kombination dieser Elemente zu immer neuen Variationen und der Transformation eines Mediums in ein anderes. Sprachaufnahmen überträgt Riedel zum Beispiel durch Transkription in den Bereich des Visuellen, verfremdet und erweitert sie mithilfe technischer Möglichkeiten, um sie schließlich in neuer Lesart zu reproduzieren oder erneut abzuspielen. Unter dem Titel „Kunste zur Text“ präsentiert die Schirn Kunsthalle eine erste Retrospektive Michael Riedels.

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PRESSEINFORMATION: JEFF KOONS. THE PAINTER & THE SCULPTOR

25.04.2012 | Im Sommer widmen sich die Schirn Kunsthalle und die Liebieghaus Skulpturensammlung dem Werk des 1955 geborenen US-amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Bewusst trennen die parallel stattfindenden Ausstellungen zur Arbeit dieses seit den 1980er-Jahren richtungsweisenden Künstlers den skulpturalen und den malerischen Aspekt seines Œuvres und stellen diesen jeweils in einem gesonderten Kontext dar. So wird in der Schirn unter dem Titel „Jeff Koons. The Painter“ mit rund 40 Gemälden die strukturelle Entwicklung des Malers Jeff Koons im Vordergrund stehen. In seiner monumentalen Malerei, deren Motivik sich aus unterschiedlichsten Quellen der Hoch- und Populärkultur speist, führen sowohl hyperrealistische als auch gestische Züge zu einer hochkomplexen bildlichen und inhaltlichen Verdichtung. In der Ausstellung „Jeff Koons. The Sculptor“ im Liebieghaus hingegen werden insgesamt rund 50 weltberühmte sowie auch ganz neue Skulpturen von Jeff Koons in einen Dialog mit dem historischen Gebäude und der eine Zeitspanne von 5000 Jahren umfassenden Skulpturensammlung treten. Erstmals präsentiert wird in Frankfurt Jeff Koons’ neue Serie „Antiquity“, in der sich der Künstler mit der antiken Kunst und deren zentralem Motiv, dem Eros, auseinandersetzt.

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PRESSEINFORMATION: BETTINA POUSTTCHI. FRAMEWORK

22.03.2012 | Die Schirn Kunsthalle präsentiert die eigens für deren Außenbereich konzipierte neue Arbeit „Framework“ der deutsch-iranischen Künstlerin Bettina Pousttchi. Ähnlich wie bei der viel beach-teten Installation „Echo“ (2009/10) in Berlin, wo Pousttchi an der Fassade der Temporären Kunsthalle den kurz zuvor abgerissenen Palast der Republik in Form einer monumentalen Foto-installation auferstehen ließ, wird ihre Frankfurter Arbeit großflächig auf die Fassade des Hauses appliziert. Für „Framework“ entnimmt Pousttchi die Fachwerkelemente zweier Gebäude am Frankfurter Römer aus ihrem Zusammenhang der ursprünglichen Fassade und rekombiniert sie in jeweils 1x1 Meter messenden Modulen zu einem Ornament, das sich unendlich wiederholt und die Gesamtansicht der Schirn harmonisch rhythmisiert. Die großflächigen Fotoinstallationen der Künstlerin erweitern das traditionelle Verständnis von Fotografie, indem sie Architektur und Fotografie miteinander verbinden. Sie thematisieren die Frage nach dem Umgang mit dem urbanen Raum und der Erinnerung sowie nach der zeitlichen Dimension von Architektur.

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PRESSEINFORMATION: GEORGE CONDO. MENTAL STATES

13.01.2012 | Ironisch, provokant, witzig – seit seinen Anfängen im New Yorker East Village der frühen 1980er-Jahre hat der US-amerikanische Künstler George Condo ein unverwechselbares Œuvre geschaffen. Seine von beißendem Humor, surrealistisch anmutender Absurdität und überbordendem Pathos gekennzeichnete Malerei nimmt – von Velázquez über Picasso bis Gorky – immer wieder Bezug zu den Traditionen der amerikanischen und europäischen Kunstgeschichte der letzten 500 Jahre. In Zusammenarbeit mit der Londoner Hayward Gallery und kuratiert von deren Direktor Ralph Rugoff präsentiert die Schirn eine umfassende Retrospektive des Künstlers, dessen Stil sich als künstlicher Realismus beschreiben lässt. Seine Gemälde wie seine Skulpturen legen die anhaltende Auseinandersetzung mit der menschlichen Physiognomie und allzu menschlichen Geisteszuständen offen. Neben 66 bedeutenden Gemälden aus unterschiedlichen Schaffensperioden zeigt die Schirn in thematisch und stilistisch geordneten Gruppen zudem eine Auswahl von etwa zehn Skulpturen sowie neue Arbeiten George Condos.

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PRESSEINFORMATION: EDVARD MUNCH. DER MODERNE BLICK

06.01.2012 | Edvard Munch (1863–1944) wird für seine ausdrucksstarke symbolistische Malerei gefeiert und gilt als Bahnbrecher des Expressionismus. Die in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou in Paris entstandene Ausstellung in der Schirn bietet eine neue Sicht auf sein Schaffen: Edvard Munch war ganz und gar modern – so die These dieser rund 130 Werke umfassenden Schau. „Edvard Munch. Der moderne Blick“ stellt das wenig erforschte Spätwerk bis 1944 in den Vordergrund und beweist, dass Munch nicht nur ein Künstler des 19. Jahrhunderts, sondern ebenso des 20. Jahrhunderts war. Im Zentrum wird Munchs Auseinandersetzung mit modernen Aufnahmetechniken wie Fotografie und Film oder der intimen Theaterbühne stehen. Seine Werke lassen erkennen, in welchem Maß er spezifisch fotografische oder filmische Kompositions- und Erzählformen, Posen und selbst Effekte in seine Malerei übernimmt. In Ergänzung zu den rund 60 Gemälden und 20 Arbeiten auf Papier sind zwei Kapitel Munchs eigener fotografischer und filmischer Produktion gewidmet. Gezeigt werden 50 Fotografien in Originalabzügen sowie vier Filme Munchs. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung führt vor Augen, wie der Künstler ein und dasselbe Sujet in Zeichnungen, in der Fotografie, der Malerei, der Grafik und sogar der Bildhauerei verarbeitet hat. Die häufige Wiederaufnahme von Motiven ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis von Munchs Werk.

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AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2012

01.01.2012 | Edvard Munch wird für seine ausdrucksstarke symbolistische Malerei gefeiert und gilt als Bahnbrecher des Expressionismus. Die Ausstellung in der Schirn, organisiert vom Centre Pompidou – Musée national d’art moderne in Paris und in Kooperation mit dem Munch-Museum in Oslo entstanden, bietet eine neue Sicht auf sein Schaffen. Erstmals wird Munchs Auseinandersetzung mit modernen Aufnahmetechniken wie Fotografie und Film oder zeitgenössischen Bühnenbildern in den Fokus der Aufmerksamkeit gestellt. Seine Werke lassen erkennen, in welchem Maß er spezifisch fotografische oder filmische Bau- und Erzählformen, Posen und selbst Effekte in seine Malerei übernimmt. In Ergänzung zu den rund 60 Gemälden und 20 Arbeiten auf Papier ist ein Kapitel Munchs eigenen Versuchen in den Bereichen Fotografie und Film gewidmet. Gezeigt werden 50 Fotografien in zeitgenössischen Abzügen sowie vier Filme Munchs. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung beleuchtet, wie der norwegische Künstler ein und dasselbe Sujet in Zeichnungen, in der Fotografie, der Malerei, der Grafik und sogar der Bildhauerei verarbeitet hat. Die häufige Wiederaufnahme von Motiven ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis von Munchs Werk.

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PEACE

01.01.1970 | Tauben, Regenbogenfarben und mit Blumen geschmückte Gewehre: Die Darstellung von Frieden reduziert sich meist auf gängige Klischees und bekannte Symbolik. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt geht in einer diskursiven Gruppenausstellung einen anderen Weg und stellt vielmehr die Frage: Wie geht Frieden eigentlich? Ausgehend von der Tatsache, dass Frieden in Interaktion und Kommunikation zwischen Menschen und allen im Ökosystem existierenden Akteuren deutlich wird, richtet die Ausstellung den Blick auf Aspekte, die das (Zusammen-)Leben des Menschen seit jeher sichern und ermöglichen, etwa Wasser, Tiere, Pflanzen, Sprache oder Geschenkökonomie. Zahlreiche Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler, u. a. von Jan de Cock, Minerva Cuevas, Ed Fornieles, Michelle Houellebecq, Surasi Kusolwong, Isabel Lewis, Lee Mingwei, Katja Novitskova, Agnieszka Polska und Timur Si-Qin, bieten eine neue, zeitgenössische Perspektive auf dieses Thema. Dabei werden auch die aktuelle Umgestaltung des humanistischen Weltbildes und ihre Einflüsse auf Mensch-Natur-Zusammenhänge eine wesentliche Rolle spielen. Zur Ausstellung in der Schirn wird es zahlreiche Live-Events geben, wie etwa Poetry-Performances, Konzerte, Vorträge oder Kochsessions, an denen die Besucherinnen und Besucher teilnehmen können. Das Programm wird zusammen mit den beteiligten Künstlern entwickelt.

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ŠKODA unterstützt die Ausstellung „Daniel Richter. Hello, I Love You“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
01.01.1970 | ,ŠKODA AUTO D,eutschland, ,GmbH, ,Unternehmenskommunikation, Max,-,Planck,-,Str. 3,-,
, ,Tel.: +49 6150 133 120, Fax: +49 6150 133 129, Email: presse@skoda,-,auto.de, www.skoda,-,auto.de, ,Presseinformation,, ,Seite ,
, , ,von 2, ,ŠKODA ,untersttzt, ,die ,Ausstellung, , ,„,Daniel Richter. ,Hello, I Love You“ , ,in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, , , ,›, ,Kunsthalle prsentiert a,uergewhnliche Werke von Daniel Richter, ,›, ,Rund ,
, ,werden erstmals ,der ffentlichkeit, ,gezeigt, ,›, ,ŠKODA, ,AUTO Deutschland ,ist Corporate Partner, , ,Weiterstadt/,Frankfurt am Main,, ,
,–,Die Werke von Daniel Richter ,waren schon in Paris, New York oder Vancouver zu sehen. Vom 9. Oktober 2015 ,bis zum 17. Januar 2016 prsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt nun ,erstmals, ,
,Untersttzung von ,Corporate Partner, ,ŠKODA, ,AUTO DEUTSCHLAND, ,ist eine ,bemerkenswerte Ausstellung mit Kunstwerken, ,zu sehen,, die ,sowohl ,die ,st,ilistische Vielschichtigkeit als auch die, ,Wandlungs
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