Alberto Giacometti, La main, 1947

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Zwei Künst­ler, zwei Gene­ra­tio­nen und eine denk­bar unter­schied­li­che Herkunft

GIACOMETTI-NAUMAN

Zwei Künstler, zwei Generationen und eine denkbar unterschiedliche Herkunft: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet den überraschenden und bislang weitgehend übersehenen Verbindungen im Werk von Alberto Giacometti (1901–1966) und Bruce Nauman (*1941) eine umfassende Ausstellung. Zeichnungen, Fotografien, Videos, Skulpturen und raumgreifende Installationen des US-amerikanischen Multimediakünstlers treten mit ausgewählten Skulpturen und Gemälden des Schweizer Bildhauers in einen spannungsvollen Dialog. Bei beiden Künstlern kreist das Œuvre vorrangig um das Bild des Menschen und die conditio humana; es sucht mit reduzierten Darstellungsmitteln, Grundfragen der Existenz zu ergründen. Die erschütternde Direktheit der Kunstwerke fordert den Betrachter nachhaltig. Ein prozessuales Denken verbindet Giacometti und Nauman ebenso wie ihre Themen, etwa die Darstellung der Leere, die Beziehung von Figur und Raum oder der fragmentierte Körper. In einem thematisch angelegten Parcours versammelt die Ausstellung etwa 80 Arbeiten, darunter zahlreiche Hauptwerke beider Künstler. Die Gegenüberstellung wagt eine Konfrontation mit offenem Ausgang: Giacometti wird als Wegbereiter zentraler Entwicklungen der Kunst nach 1960 erkennbar, gewinnt seine ursprüngliche Radikalität zurück, während bei Nauman die herausragende Bedeutung als Bildhauer deutlich und auf andere Weise historisch verständlich wird. Die Ausstellung belegt nicht Einflüsse oder übergeordnete Theorien, sondern erweitert vielmehr den Blick auf das Werk zweier herausragender Vertreter der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

GEFÖRDERT DURCH

ART MENTOR FOUN­DA­TION LUCERNE

SCHIRN FREUNDE