Die Tage werden kürzer, der Wind zieht um die Häuser und die Nahrung für Tiere wird knapp: In der zweiten Episode von In A Silent Way wird der Skulpturengarten im Außengelände um Arbeiten von Denise Mawila, Paul Spengemann und Ian Waelder erweitert. Die Werke reagieren auf die veränderten Bedingungen in der dunklen, kargen Jahreszeit. Sobald die Sonne untergeht, treibt ein Geschöpf auf der Nordfassade sein Unwesen. An mehreren Stellen finden sich mit Vogelfutter gespickte Nasen, die mit der Zeit erodieren. Eine Installation aus Lametta erinnert an die Vergänglichkeit des Augenblicks. Ab Ende Oktober bespielen die Künstler*innen verschiedene Orte im Außengelände – mit einer Laserprojektion, die nur im Dunkeln zu sehen ist, ephemeren Fassadenskulpturen und einer Installation, die von der Witterung gezeichnet wird.