In A Silent Way (Episode 2)

Eine Gruppenausstellung in mehreren Episoden

Intro

Zurückhaltend und bedacht greifen die Künstler*innen in bestehende Strukturen ein und erweitern diese durch ihre Arbeiten, sodass neue Erfahrungen der Umwelt entstehen. Die ortsspezifischen Installationen bilden künstlerische Resonanzkörper, die ihre Verortung in der Welt befragen und ihre Abhängigkeit von den natürlichen Prozessen thematisieren.

Herbst & Winter 2026 mit Denise Mawila, Paul Spengemann und Ian Waelder

Die Tage werden kürzer, der Wind zieht um die Häuser und die Nahrung für Tiere wird knapp: In der zweiten Episode von In A Silent Way wird der Skulpturengarten im Außengelände um Arbeiten von Denise Mawila, Paul Spengemann und Ian Waelder erweitert. Die Werke reagieren auf die veränderten Bedingungen in der dunklen, kargen Jahreszeit. Sobald die Sonne untergeht, treibt ein Geschöpf auf der Nordfassade sein Unwesen. An mehreren Stellen finden sich mit Vogelfutter gespickte Nasen, die mit der Zeit erodieren. Eine Installation aus Lametta erinnert an die Vergänglichkeit des Augenblicks. Ab Ende Oktober bespielen die Künstler*innen verschiedene Orte im Außengelände – mit einer Laserprojektion, die nur im Dunkeln zu sehen ist, ephemeren Fassadenskulpturen und einer Installation, die von der Witterung gezeichnet wird.[

  • Kurator*innen

    Matthias Ulrich
    Theresa Dettinger

  • Gefördert durch

    SCHIRN ZEITGENOSSEN