Body and Building

Diese performative Ausstellung ist eine körperliche Aneignung der SCHIRN.

Intro

An zwei Abenden und zwei Tagen werden die sonst verschlossenen Fenster der leeren Galerie des Gebäudes geöffnet. Der lichte, 140 Meter lange Raum wird in einmaliger Atmosphäre durch Live-Performances belebt, strukturiert, konfrontiert und in Beziehung gesetzt. Dabei entsteht ein Dialog von Kunst mit Architektur, eine Auseinandersetzung von menschlichem Körper mit der räumlichen Präsenz, die ihn umgibt.

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Kaum eine zeitgenössische Kunstform hat sich in den letzten Jahren so stark entwickelt wie die Performance. Sie überschreitet die Grenzen zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, verbindet Tanz, Musik, Theater und ermöglicht eine direkte und unmittelbare Begegnung mit ihrer Umwelt – mit den Besucher*innen genauso wie mit den Räumen. Türen, Treppen, Räume, Fenster, Durch-, Aus- und Einblicke, so werden Architekturen und Räume üblicherweise wahrgenommen. Die Performer*innen verhandeln mit dem Gebäude der SCHIRN: Die Bewegung der Körper erschließt und befragt die Architektur, erzählt von der Gewalt oder Kraft eines Raumes und von neuen Möglichkeiten, diesen zu erfahren, wahrzunehmen oder darin neue Raumkörper zu formen.

  • Teilnehmende

    Adrian Ruth Williams, Alicja Wysocka, Ana Prvački, Anna Witt, Annika Ström, Astrit Ismaili, Franz Erhard Walther, Irena Haiduk, Isaac Chong Wai, Lenio Kaklea, Lina Lapelytė, Maria Hassabi, Nazanin Noori, Norma Jeane, Andrea Fraser, Ei Arakawa-Nash, Jimmy Robert, Laura Yuile, Ligia Lewis, Lili Reynaud-Dewar, Meg Stuart, Michael Sailstorfer, Naufus Ramírez-Figueroa, Selma Selman, Clara Wörsdörfer, Ellen Blumenstein, Frederike Sperling, Lisa Beisswanger, Lisa Moravec

  • Kurator

    Matthias Ulrich

  • Kuratorische Assistenz

    Theresa Dettinger

  • Gefördert durch

    Verein der Freunde der SCHIRN Kunsthalle e.V.

  • Zusätzliche Unterstützung durch

    Dr. Hans Feith und Dr. Elisabeth Feith-Stiftung
    Königreich der Niederlande