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Ein Ringen um Existenz, ein Tanz zwischen Leben und Tod, Verwesung und Neuentstehung. Drei überlängte Gestalten füllen den Bildraum aus. Ihre Körper erscheinen zunächst menschlich, bei genauem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass manche Gliedmaßen fehlen, andere durch tierische oder maschinelle Elemente ersetzt wurden. Das Wechseln von Zuständen, die Verwandlung und das Uneindeutige greift Fini hier erneut auf und benennt das Werk entsprechend „Zweideutige Verwandlungen“. Hinzu kommt ein komplexer Farbauftrag, der zahlreiche dünne Schichten mit dick-pastosen Partien kombiniert und so dem Werk eine mineralische Anmutung verleiht. In Verbindung mit der Farbwahl aus Tönen im Spektrum von Grau-Beige bis hin zu Schwefelgelb und Orange lassen sich alchemistische Experimente und Hexerei assoziieren.
Tauchen Sie bis zum 21. Februar 2027 in die magische Welt von Leonor Fini ein und entdecken Sie in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT die erste große Retrospektive der visionären Künstlerin in Deutschland.