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title: "Herbst-Highlight in der SCHIRN: Leonor Fini. Magisch Surreal"
date: 2026-07-29
last_modified: 2026-07-29T14:16:04+02:00
generated_at: 2026-07-29T16:09:29Z
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# Herbst-Highlight in der SCHIRN: Leonor Fini. Magisch Surreal

![Surreale Darstellung einer Frau im Wasser, umgeben von geheimnisvollen Objekten und einer dramatischen Landschaft.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2025/12/Schirn_Presse_Fini_Le_Bout_Du_Monde_1948.jpg)

Leonor Fini, Le Bout Du Monde (Das Ende der Welt), 1948, Öl auf Leinwand, 35 × 25 cm

Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn, 2026, Foto: Galerie Minsky, Paris

# Herbst-Highlight in der SCHIRN: Leonor Fini. Magisch Surreal

1 min Lesezeit

Save the date: Im Herbst wird es mit [Leonor Fini](https://www.schirn.de/ausstellung/leonor-fini/) magisch surreal in der SCHIRN. Ab dem 23. Oktober zeigt die erste große Retrospektive in Deutschland das faszinierende Œuvre der Künstlerin zwischen Traum und Mythos, Masken und Kostümen.

Die SCHIRN präsentiert vom 23. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027 die erste Retrospektive zu Leonor Fini (1907–1996) in Deutschland. Rund 100 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Kostüme, Masken und Bücher geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin. Beeinflusst von Renaissance, Symbolismus, deutscher Romantik und magischem Surrealismus entwickelte Fini eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Traum, Mythos, Fantasie und theaterhaften Inszenierungen.

Leonor Fini zählte zu den eigenständigsten Künstler\*innenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Geboren in Buenos Aires und aufgewachsen in Triest, blieb die Autodidaktin trotz ihrer Nähe zum Surrealismus zeitlebens künstlerisch unabhängig. In ihrem charakteristischen, altmeisterlichen Stil schuf sie traumartige Szenen mit Priesterinnen, Sphinxen und hybriden Wesen, die klassische Geschlechterrollen umkehren. Es entstanden kraftvolle Darstellungen von Frauen und androgynen Figuren, häufig als Neuinterpretationen historischer Vorbilder. Emanzipation, Genderfluidität, Eros, Okkultismus, Tod und Verwandlung durchziehen ihr Werk ebenso wie der spielerische Umgang mit Masken, Kostümen und Rollenbildern. Die Auseinandersetzung mit sich selbst als Frau und Künstlerin ist ein zentrales Thema ihres Werks. Von Beginn an inszenierte sich Fini selbstbewusst als libertinäre, glamouröse Ikone und verwischte bewusst die Grenzen zwischen künstlerischer Schöpfung und gelebter Existenz. Die Ausstellung zeichnet mit Werken aus rund sieben Jahrzehnten ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung nach.

![Schlafende Figur, umgeben von Efeu, beobachtet von einer mystischen Frau und einem kreatürlichen Wesen im Hintergrund.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Schirn_Presse_Fini_Stryges-Amaouri_1947_c_Enrico-Carpegna.jpg)

Leonor Fini, Stryges Amaouri, 1947, Öl auf Leinwand, 45,8 x 55 x 1,5 cm

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Enrico Carpegna

## Der Vorverkauf mit Early-Bird Tickets beginnt

Die SCHIRN bietet Frühbucher\*innen ab sofort ein Early-Bird-Ticket an. Das limitierte Kontingent ist für 10 € (statt regulär 15 €) online unter [schirn.de/shop](https://schirn.ticketfritz.de/Shop/Detail/70512/58182) oder an der Schirn Kasse erhältlich. Mit dem Ticket können beide Herbstausstellungen „[Leonor Fini. Magisch Surreal](https://www.schirn.de/ausstellung/anna-hulacova/)“ und [„Anna Hulačová. Abundantia](https://www.schirn.de/ausstellung/anna-hulacova/)“ (1. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027) besucht werden.

#### „Mit ihrer vielschichtigen und zutiefst originellen Handschrift hat Leonor Fini die europäische Kunstgeschichte nachhaltig geprägt. “

Sebastian Baden, Direktor der SCHIRN

![Das Gemälde zeigt eine geheimnisvolle Frau in schwarzem Kleid und einen nackten Mann mit rotem Umhang in einer architektonischen Kulisse.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Schirn_Presse_Fini_Im-Turm-Selbstportraet-mir-Constantin-Jalenski_1952_c_FAMM_Levett-Collection.jpg)

Leonor Fini, Im Turm (Selbstporträt mit Constantin Jalenski), 1952, Öl auf Leinwand, 90,8 x 64,8 cm

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026, FAMM (Femmes Artistes du Musée de Mougins) / The Levett Collection

![Zwei Frauen in bunten Gewändern sitzen sich gegenüber, verbunden durch eine feine Schnur, in einem minimalistischen Raum.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Schirn_Presse_Fini_Les-Fileuses_1954_c_Galerie-Minsky.jpg)

Leonor Fini, Les Fileuses, 1954, Öl auf Leinwand, 65 x 121 cm

Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Galerie Minsky, Paris

![Surrealistisches Bild mit Katzen und menschlichen Figuren in sanften Farben, schwebend in einem Regal angeordnet.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Schirn_Presse_Fini_Sonntag-Nachmittag_1980_c_Warren-H.-Lortie-Collection_Weinstein-Gallery.jpg)

Leonor Fini, Sonntag Nachmittag, 1980, Öl auf Leinwand, 129,5 x 97,2 cm

Warren H. Lortie Collection, Newport Beach © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Weinstein Gallery

![](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Fini_1946_Chtonian-Deity-watching-over-the-Sleep-of-a-Young-Man_LG-Weinstein-Gallery.jpg)