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title: "3 Fragen an Ania Szczepańska"
date: 2026-07-06
last_modified: 2026-07-13T12:26:47+02:00
generated_at: 2026-07-22T04:47:35Z
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description: "Die Historikerin und Filmemacherin Ania Szczepańska wurde von der SCHIRN beauftragt, einen Film zu realisieren, der die Geschichte der Dondorf-Druckerei beleuchtet und darüber reflektiert, was der Einsatz von KI für die historische Forschung bedeutet. Erste Antworten darauf gibt es noch vor ihrem Artist Talk am 30. Juni hier im Interview mit Antonio Somaini, Adrian Chuttarsing & Prudence Castelot (Filmatters)."
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language: "de"
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# 3 Fragen an Ania Szczepańska

# 3 Fragen an Ania Szczepańska - mit Adrian Chuttarsing &amp; Prudence Castelot (Filmatters)

![Junge Frau mit langen, dunklen Haaren, floralem Oberteil und leichtem Lächeln, verschränkten Armen. Schwarz-weiß-Bild.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/916aa93c-7bac-4558-90c0-51d9b8a9a3af.jpg)

![Schwarz-weiß-Porträt einer selbstbewussten Frau mit kurzen Haaren, die lässig an einem Fenster lehnt.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/high-contrast_Ania-Szczepanska-09.2025_©Pawel-Sobczyk.jpeg)

![Ein junger Mann im schwarzen T-Shirt lächelt freundlich vor einer weißen Wand.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/b6f04bc8-a7f2-4a5d-8239-0c75f2108093.jpg)

1 min Lesezeit

Die Historikerin und Filmemacherin Ania Szczepańska wurde von der SCHIRN mit der Realisierung eines Films beauftragt, der die komplexe Geschichte der Dondorf-Druckerei beleuchtet und zugleich darüber reflektiert, was der Einsatz von KI für die historische Forschung bedeutet.

Im Gespräch mit Antonio Somaini, Adrien Chuttarsing &amp; Prudence Castelot (Filmatters) vertieft sie diese Frage und reflektiert die Implikationen ihres Vorgehens.

**Als ich zum ersten Mal die Dondorf-Druckerei entdeckte – den temporären Ausstellungsort der SCHIRN, an dem** „**THE WORLD THROUGH AI**“ **zu sehen ist –, war ich von ihrer vielschichtigen und turbulenten Geschichte sofort fasziniert. [Die Druckerei wurde 1889/1890 von der jüdischen Familie Dondorf gegründet und 1928 an die Union-Druckerei verkauft,](https://www.schirn.de/schirnmag/die-dondorf-druckerei-gestern-heute-morgen/) eine mit der SPD verknüpfte Druckerei, die die sozialdemokratische Zeitung Volksstimme herausgab. Während der Nazizeit diente das Gebäude einige Jahre lang als Druckort für die NS-Zeitung Frankfurter Volksblatt. Die Volksstimme wurde nach dem Krieg wieder aufgelegt, bis das Gebäude 1959 in die Universität Frankfurt eingegliedert wurde und die Institute für Kunstpädagogik und Musikpädagogik beherbergte.

Als Kurator der Ausstellung beschloss ich, Ania Szczepańska, eine in Paris lebende Historikerin und Filmemacherin, mit einer neuen Arbeit zu beauftragen, die sich mit der Geschichte des Gebäudes befasst und gleichzeitig über die mit KI verbundenen Chancen und Gefahren für Historiker\*innen reflektiert. Für die KI-bezogenen Teile ihres Films arbeitete Ania mit Prudence Castelot und Adrien Chuttarsing zusammen, den Gründer\*innen des Labors für Schnittstellen- und angewandte Forschung „Filmatters“.**
**Als Medientheoretiker reizte mich besonders die Tatsache, dass das Gebäude einst eine Druckerei beherbergte, wo Texte und Bilder industriell verarbeitet und vervielfältigt wurden, um sie in der Gesellschaft zu verbreiten und so Überzeugungen und Meinungen zu prägen. Mit anderen Worten: Für mich war die Dondorf-Druckerei eine riesige Text- und Bildverarbeitungsmaschine, die für politische Zwecke eingesetzt wurde. Welche historischen Aspekte des Gebäudes und der Familie, auf die es zurückgeht, hat euch am meisten interessiert?**

Ania Szczepańska

Als ich im Juni 2025 die Ausstellung „THE WORLD THROUGH AI“ im Jeu de Paume in Paris besuchte, war ich gerade dabei, meinen Dokumentarfilm „Sous la terre“ \[Unearthed\] fertigzustellen, der sich mit den 1967 in Auschwitz-Birkenau durchgeführten archäologischen Ausgrabungen und den 16.470 Alltagsgegenständen befasste, die von polnischen Archäolog\*innen entdeckt worden waren. Ich war intensiv mit der Frage nach der Materialität von Geschichte beschäftigt, den Spuren, die uns überliefert wurden, und natürlich mit dem Gefühl des Verlusts, mit dem sich alle konfrontiert sehen, die eine Verbindung zur Vergangenheit herstellen wollen – insbesondere Historiker\*innen.

„THE WORLD THROUGH AI“ forderte meine gewohnten Denkweisen heraus, indem es eine ganze Reihe unterschiedlicher und widersprüchlicher Emotionen hervorrief, die, so glaube ich, viele von uns gegenüber KI empfinden: einerseits eine Art intellektuelle Faszination, andererseits die Angst, dass die massive Verfälschung von Archiven, die durch KI möglich wird, unser Verhältnis zu Geschichte und Erinnerung destabilisieren könnte. Im Fall von Holocaust-Archiven war die Möglichkeit, Archivmaterial zu verändern (durch Kolorierung, Hochskalierung sowie Bild- und Videogenerierung), besonders beängstigend, da sie schwindelerregende ethische Fragen aufwarf. Die Institutionen, die sich mit diesen Themen befassen, sind sich dessen mittlerweile durchaus bewusst und haben auch schon in mehreren Berichten auf diese Problematik aufmerksam gemacht, beispielsweise in der „Hessenschau“ im Januar 2026.

Für die Ausstellung in der SCHIRN hast du mich gebeten, einen Film zu drehen, der die gegenwärtige Beziehung zwischen einer Historikerin/Filmemacherin und KI untersucht. Dein Vorschlag war eine Arbeit, die auf meinen Forschungen zu Bildern als sowohl historische Quellen als auch Wirkfaktoren aufbaut, ohne formale oder thematische Einschränkungen.
Die carte blanche, die du mir gegeben hast, war äußerst anregend, da ich dadurch aufgefordert war, die Spannungen zwischen KI und zeitgenössischer Geschichtsschreibung neu zu betrachten und mich damit auseinanderzusetzen, wie diese verschiedenen Technologien unser Verhältnis zur Vergangenheit verändern. Als wir das Projekt gemeinsam besprachen, wurde uns schnell klar, dass wir den spezifischen historischen Kontext in Deutschland unbedingt mit einbeziehen mussten. Die Geschichte des Ortes, den ich im Herbst 2025 besuchte, hat mich unmittelbar angesprochen. Er steht für das industrielle Erbe eines prosperierenden 19. Jahrhunderts, für das wirtschaftliche und kulturelle Goldene Zeitalter einer jungen, aufstrebenden deutschen Nation, die im Namen eines aufklärerischen Ideals, das zum sozialen Kitt geworden war, imstande war, gesellschaftliche Minderheiten, insbesondere die jüdische, in ihre Mitte aufzunehmen. Als jemand, die zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaustgedenken in Europa gearbeitet hat, fand ich es faszinierend, dass dieses für das deutsche Judentum so spezifische Modell ausgelöscht werden konnte, obwohl es gerade auf diesem Ideal der Integration beruhte.

In Frankfurt verbrachte ich zunächst einige Zeit am Institut für Stadtgeschichte, um zu verstehen, was sich aus dieser Zeit noch in den Dokumenten sowie in den Foto- und Filmarchiven erhalten hatte. Das Schicksal der deutsch-jüdischen Familie Dondorf war für diesen Film sofort von Bedeutung, da es genau diesen Aufstieg und dann die tragische Zerstörung repräsentierte, diesen radikalen Bruch, dessen Erbe das Europa der Nachkriegszeit ist. Mein Interesse galt dem Schicksal zweier der vier Dondorf-Schwestern: Clara, die den Holocaust überlebt hatte, und Helene, die am 19. Oktober 1941 zusammen mit ihrem Sohn Richard deportiert worden war und am 22. Januar 1942 im Ghetto von Łódź verstarb. Ich folgte ihren Spuren durch die Archive und durch die Stadt Frankfurt.

![Industriegebäude mit hohem Schornstein, vorn eine Halle, im Hintergrund moderne Architektur und kahle Äste.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/VERSION_260506.STILLS_0000.jpg)

Ania Szczepańska, Reinscribing the Dondorf, 2026

© Courtesy of the artist

![Zwei Personen beobachten eine historische Projektion von Menschen in einer Druckerei.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/Schirn_Presse_Ania-Szczepanska_Reinscribing-the-Dondorf_2026_c_Norbert-Miguletz-1.jpg)

The World Through AI, 2026, installation view, Ania Szczepańska, Reinscribing the Dondorf, 2026

© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2026, photo: Norbert Miguletz

**Wie seid ihr mit den vielfältigen Herausforderungen bei der Arbeit an diesem neuen Projekt umgegangen, aus dem der Film „Reinscribing the Dondorf“ (2026) hervorgegangen ist?**

Ania Szczepańska

Ich begann zunächst mit den klassischen Methoden der Geschichtswissenschaft: einer bibliographischen, analytischen und kritischen Sichtung der verschiedenen Forschungsfelder, auf die ich bei meinen Nachforschungen zu Leben und Wirken der Familie Dondorf in den Beständen des Frankfurter Stadtarchivs und der Archive ihres Wohnortes gestoßen war. Diese deutsche Industriellenfamilie stand in einem komplexen Verhältnis zu ihrer jüdischen Identität; sie waren hin- und hergerissen zwischen traditioneller Verbundenheit und dem starken Wunsch, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. In der Zeit nach dem Krieg und dem Holocaust stand die Frage der finanziellen und moralischen Wiedergutmachung im Mittelpunkt.

Die von Adrien Chuttarsing und Prudence Castelot geschaffene Schnittstelle ermöglichte es mir, diese Quellen auf eine andere Art und Weise zu erschließen, dabei bisweilen die Zusammenhänge zwischen den Dokumenten und den gesammelten Archivmaterialien neu zu überdenken und mich gleichzeitig von den durch die Algorithmen vorgeschlagenen Verbindungen überraschen zu lassen. Dieser Prozess des Hinterfragens inspirierte die ästhetische Form und die poetische Sprache des Films. Ein weiteres prägendes Erlebnis meiner Recherchen war die Begegnung mit dem Cäcilienchor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch seinen Gesang das Andenken jener Mitglieder der Familie Dondorf zu bewahren, die dem Chor angehört hatten, bis sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ausgeschlossen wurden. Der Chor war federführend bei der Initiative zur Anbringung von „Stolpersteinen“ für die Familie im Frankfurter Straßenbild. Ihr Engagement hat mich tief bewegt, ebenso wie die Art und Weise, in der Musik als zeitgenössisches Echo dieser alten Wunden dienen kann, in einem Akt von „Tikkun Olam“ – einem hebräischen Begriff, der so viel wie „die Welt reparieren“ oder „die Welt heilen“ bedeutet, von Wiederherstellung. Es waren ihre Handlungen, die den Titel des Films inspirierten: „Reinscribing the Dondorf“.

Aus filmischer Sicht war es mir wichtig, einen Dialog zwischen ihrer Welt – festgehalten mit den Mitteln des klassischen Dokumentarfilms – und den ästhetischen Welten von KI-Modellen herzustellen. Anders ausgedrückt: Ich suchte nach narrativen und ästhetischen Mitteln, den Dokumentarfilm näher an die Welten der KI heranzuführen, seien es die der analytischen KI (die von Prudence Castelot und Adrien Chuttarsing entwickelte CLIP-Schnittstelle, die ich im Film „Konstellation“ nenne) oder die der generativen KI (die verschiedenen bildgenerierenden oder bildmodifizierenden Systeme, die ich im Film „die Bestien“ nenne), welche mir auf Grundlage meiner Prompts vorgeschlagen wurden. Es ging also darum, mir diese Werkzeuge durch meine Forschung und künstlerische Praxis wieder anzueignen und zu beobachten, wie sie meine Arbeitsmethoden und mein Empfinden erweitern oder mit ihnen in Spannung treten.
Es war mir wichtig, meine Beziehung zu Abwesenheit deutlicher zu artikulieren – die Abwesenheit von Bildern, Archiven, Spuren, die KI-Systeme meist zu füllen versuchen. Anstatt „Einschränkungen“ aufzuerlegen – was eine Phase der Arbeit war –, erschien es mir interessanter, mich im Gespräch mit euch, Adrien und Prudence, aber auch mit dem gesamten Filmteam, insbesondere mit der Cutterin Annabelle Abdul, mit diesen von verschiedenen KI-Modellen generierten Bildern auseinanderzusetzen und zu erklären, warum diese gefälschten Archive unsere Beziehung zur Vergangenheit bedrohen und gleichzeitig die Arbeit von Archivinstitutionen plündern und ausbeuten.

In einer zweiten Phase versuchte ich, diese Werkzeuge zu integrieren und mir zu eigen zu machen, nicht nur, um unser Ausdrucksspektrum zu erweitern, sondern auch, um wirksamere Gegenkräfte gegen die Fälschung oder Ersetzung historischer Spuren zu finden.

![Frauenchor bei einer Aufführung, singend vor rotem Hintergrund, mit Notenblättern in der Hand.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/VERSION_260506.STILLS_0004.jpg)

Ania Szczepańska, Reinscribing the Dondorf, 2026, Filmstill Cäcilienchor Frankfurt

© Courtesy of the artist

**Welche Erkenntnisse ziehst du, Ania, als Historikerin und Filmemacherin, die zuvor noch nie mit und an KI gearbeitet hat, aus diesem Projekt? Inwiefern hat es deine Sicht auf die Beziehungen zwischen KI und Archiven geprägt – zwischen den materiellen Spuren, die in traditionellen Archiven aufbewahrt werden, und ihren vektoriellen Darstellungen im Latent Space? Und wie stehst du zu der Tatsache, dass KI die Möglichkeit bietet, „fehlende Bilder“ zu generieren oder bestehende zu modifizieren, indem man sie koloriert, hochauflöst oder Standbilder in Bewegung versetzt?**

Ania Szczepańska

Wie wohl viele andere auch habe ich erst spät bemerkt, dass ich KI-Tools nutze, ohne mir dessen überhaupt bewusst zu sein – beispielsweise weil sie bereits in Bildbearbeitungs- und Archivierungsprozesse integriert sind. Als Kind der 1980er-Jahre gehöre ich einer Generation an, die bereits mehrere technologische Revolutionen erlebt hat, angefangen mit dem digitalen Wandel, der nach und nach unser Verhältnis zu Archiven, zur Bewahrung von historischen Zeugnissen und deren Verbreitung und Vermittlung transformiert hat, während er zunehmend die zeitlichen Abläufe in der Forschung verändert und den Zugang zu Quellen beschleunigt hat.

Dieses Projekt hat mir ermöglicht, die von mir beobachteten Zusammenhänge zwischen KI, Geschichte und Erinnerung zu präzisieren und zu vertiefen. Die neuen Möglichkeiten der Sammlungserschließung erwiesen sich oft als überaus anregend. Sie brachten mich dazu, die Identität und Einzigartigkeit einzelner Archive sowie deren Bedeutung in Bezug auf verwandte Bestände zu überdenken, die ich spontan nicht miteinander in Verbindung gebracht hätte. Die generativen KI-Tools wiederum zwangen mich dazu, mich mit dem auseinanderzusetzen, was ich als „größte Versuchung“ bezeichnen würde: jenem skopischen Impuls, der darin besteht, das zu sehen oder sich vorstellen zu wollen, was nicht mehr ist – seit jeher auch ein zentraler Aspekt der Filmkunst –, aber auch die visuelle Darstellung von unverwirklichten historischen Potenzialitäten. Der größte Gewinn war ein besseres Verständnis der Logik hinter diesen generativen Prozessen. Außerdem habe ich begriffen, wie diese generierten Bilder Archivbilder auf fast unmerkliche Weise verändern, da diese Ersetzung durch eine mitunter unsichtbare Verschiebung erfolgt. Wie beispielsweise in der Szene, in der die KI vorschlägt, eine Arbeiterin aus einer Frankfurter Druckerei, die in einem Originalarchiv gefunden wurde, in einen Arbeiter umzuwandeln, da es statistisch gesehen in den Fabriken jener Zeit mehr männliche als weibliche Arbeitskräfte gab. Diese fast unmerkliche Verschiebung in unserem Bewusstsein – nennen wir es eine „sanfte Manipulation“, die jedoch langfristig enorme Konsequenzen hat – schockierte mich sehr und brachte mich dazu, der Sache weiter nachzugehen.

Aber mich inspirierten auch andere kreative Anwendungen von generativer KI. Fasziniert hat mich auch die Klangarbeit, die ich gemeinsam mit der Toningenieurin Plume Languille durchgeführt habe, sowie die Neuinterpretation der Brahms-Motette „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen?“ (1877), gesungen vom Cäcilienchor in Frankfurt am Main, von 1933 mit Stimmproben des heutigen Chors. Da wir eine Aufnahme des Stücks hatten, das der Chor bei einer früheren Gedenkfeier gesungen hatte, konnten wir die von der KI anhand von Stimmproben erzeugte Version mit der „menschlichen“ Interpretation der Mottete vergleichen. Kurz gesagt: Mit diesem Film habe ich versucht, die generative KI, die ich „die Bestie“ nenne, zu zähmen, anstatt mich von ihr beherrschen und einschüchtern zu lassen.

![Schwarz-weiß-Porträt einer selbstbewussten Frau mit kurzen Haaren, die lässig an einem Fenster lehnt.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/high-contrast_Ania-Szczepanska-09.2025_©Pawel-Sobczyk.jpeg)

Ania Szczepanska

©Paweł Sobczyk

![Ein junger Mann im schwarzen T-Shirt lächelt freundlich vor einer weißen Wand.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/b6f04bc8-a7f2-4a5d-8239-0c75f2108093.jpg)

Adrien Chuttarsing

![Junge Frau mit langen, dunklen Haaren, floralem Oberteil und leichtem Lächeln, verschränkten Armen. Schwarz-weiß-Bild.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/916aa93c-7bac-4558-90c0-51d9b8a9a3af.jpg)

Prudence Castelot

![Schwarz-weiß-Porträt eines lächelnden Mannes in Anzug und Krawatte vor unscharfem Hintergrund.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/Schirn_Presse_Portraet_Antonio_Somaini-1.jpg)

Antonio Somaini

### Weiterlesen auf dem SCHIRN MAG

- [![Nachdenkliche Person mit langen, lockigen Haaren, die sanftes Licht an einer Wand betrachtet.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Florid_Day_still2.jpg)

Tipp

### Bonds – die Graduiertenausstellung der Städelschule 2026](https://www.schirn.de/schirnmag/bonds-die-graduiertenausstellung-der-staedelschule-2026/)
- [![Ein brennender Rahmen steht in einem verkohlten Wald, umgeben von rauchigen Bäumen und einem trüben Himmel.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/Schirn_Presse_WTAI_Gregory-Chatonsky_La-Quatrieme-Memoire_2025_©-Gregory-Chatonsky.jpg)

Kontext

### Wie viel KI bist du?](https://www.schirn.de/schirnmag/wie-viel-ki-bist-du/)
- [![Paar steht freundlich nebeneinander mit verschränkten Armen vor einer hellen, schwarz-weißen Kinoleinwand.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/Schirn_Presse_Portraet_Lacurie_Sauvage_c_Occitane_Lacurie-e1782287404395.jpg)

Kontext

### 3 Fragen an Occitane Lacurie und Barnabé Sauvage](https://www.schirn.de/schirnmag/3-fragen-an-occitane-lacurie-und-barnabe-sauvage/)
- [![Eine Person geht einen neutralen Korridor entlang, wo eine beleuchtete Wandöffnung eine Szene zeigt.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/Schirn_Presse_WTAI_Installationsansicht_c_Norbert-Miguletz_2.jpg)

Kontext

### Der Film zur Ausstellung: The World Through AI](https://www.schirn.de/schirnmag/der-film-zur-ausstellung-the-world-through-ai/)
- [![Frau mit kurzem, blondem Haar lächelt leicht und steht mit verschränkten Armen neben einem Fenster im Raum.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/05/Schirn_Presse_Portraet_Ania-Szczepanska-©-Pawel-Sobczyk.jpg)

Kontext

### 3 Fragen an Ania Szczepańska](https://www.schirn.de/schirnmag/3-fragen-an-ania-szczepanska/)
- [![Eine Frau in schwarzer Jacke sitzt lächelnd auf einer Treppe in einem hellen Raum mit Holzverkleidung.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/05/Hito-Steyerl-©-Leon-Kahane.jpg)

Kontext

### 3 Fragen an Hito Steyerl](https://www.schirn.de/schirnmag/3-fragen-an-hito-steyerl/)
- [![Junge Frau in schwarzem Hoodie und Hose sitzt auf einer Bank im Freien, umgeben von Bäumen und grünem Hintergrund.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/07/535A0070_web.jpg)

069

### Musikerin Bekkaa: „Ich möchte mich nicht für eine einzige Sache entscheiden“](https://www.schirn.de/schirnmag/musikerin-bekkaa-ich-moechte-mich-nicht-fuer-eine-einzige-sache-entscheiden/)
- [![Wollkunstwerk, das eine abstrahierte menschliche Figur mit buntem Kopf und Händen in einem Netz zeigt.](https://schirn.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/gb26_gabriele_stoetzer_die_unbotmaessige_frau.jpg)

Tipp

### „Dabei sein und nicht schweigen“](https://www.schirn.de/schirnmag/dabei-sein-und-nicht-schweigen/)