RICHARD JACKSON. UNEXPECTED UNEXPLAINED UNACCEPTED

6. FEBRUAR – 3. MAI 2020

Wie kein anderer Künstler seiner Zeit hat sich Richard Jackson (*1939) der radikalen Erweiterung der Malerei verschrieben. Der US-amerikanische Künstler sprengt die formalen Grenzen des Malerischen und schafft Situationen, in denen er den Farbauftrag durch den Einsatz von Maschinen mit dem Prozesshaften verbindet. Jackson kombiniert kritische Kommentare zur Malerei mit sozialen Kontexten, paart sie mit provokativem Witz und Doppeldeutigkeiten sowie Referenzen auf ikonische Werke von Künstlern wie Marcel Duchamp, Robert Rauschenberg oder Jasper Johns.

Richard Jackson, The War Room, 2006-2007. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Installation view, Richard Jackson: Accidents in Abstract Painting, the Armory, Armory Center for the Arts, Pasadena, 2012. Foto: Joshua White

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt versammelt fünf charakteristische Rooms von Richard Jackson – Rauminstallationen, die auf dem Prinzip der automatisierten Malerei basieren.

In den Räumen werden comicartige Figuren, Tiere oder Gegenstände zu Akteuren eines einmaligen Prozesses, bei dem Luftkompressoren und Pumpen satte Farbe durch Schläuche und Trichter, durch Ohren, Münder und andere Körperöffnungen fließen lassen, um sie jeweils auf Boden, Wänden, Einrichtung und den Protagonisten selbst zu verteilen. Die thematischen Zimmer dokumentieren eine vom Künstler losgelöste Malerei, die ins Räumliche expandiert. Wenn das Publikum die Fläche betritt, ist schon alles vorüber. Es wird zum Ermittler des vorausgegangenen spektakulären Malakts und zum Voyeur skurriler Szenarien.

Richard Jackson, The Dining Room (Detail), 2006-2007, Courtesy the artist, Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, and Hauser & Wirth. Foto: Guillaume Grasset

Presseinformation zur Ausstellung "Richard Jackson"

15.01.2020 | Die Schirn Kunsthalle Frankfurt versammelt erstmals in einer Ausstellung fünf der insgesamt zwölf existierenden charakteristischen Rooms des Künstlers Richard Jackson – Rauminstallationen, die auf dem Prinzip der automatisierten Malerei basieren.

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Richard Jackson, The War Room, 2006-2007. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Installation view, Richard Jackson: Accidents in Abstract Painting, the Armory, Armory Center for the Arts, Pasadena, 2012. Foto: Joshua White

Richard Jackson, The War Room (Detail), 2006-2007. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Installation view, Richard Jackson: Accidents in Abstract Painting, the Armory, Armory Center for the Arts, Pasadena, 2012. Foto: Joshua White

Richard Jackson, The Delivery Room, 2007, Galerie Yvon Lambert, New York, 2006-2007

Richard Jackson, The Dining Room, 2006-2007, Courtesy the artist, Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, and Hauser & Wirth. Foto: Guillaume Grasset

Richard Jackson, The Dining Room (Detail), 2006-2007, Courtesy the artist, Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, and Hauser & Wirth. Foto: Guillaume Grasset

Richard Jackson, The Dining Room (Detail), 2006-2007, Courtesy the artist, Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, and Hauser & Wirth. Foto: Guillaume Grasset

Richard Jackson, Courtesy Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, © Richard Jackson, Foto: Marianne le Metayer

Matthias Ulrich, Kurator der Ausstellung, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2017, Foto: Gaby Gerster