OPEN AIR KINO WE NEVER SLEEP

19. – 21. AUGUST, 20 UHR

Das Open-Air-Kino­pro­gramm der SCHIRN auf dem Wiesenhüttenplatz steht ganz im Zeichen der kommen­den Spionage-Ausstel­lun­g WE NEVER SLEEP

Kühle Erfri­schun­gen und Snacks gibts ab 19 Uhr von YokYok

EINTRITT FREI
ORT Auf dem Wiesenhüttenplatz

Die Filme werden in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
In Kooperation mit dem Wiesenhüttenplatz e.V.

MITTWOCH

19. August, Ab 20 Uhr

Das Leben der Ande­ren (Florian Henckel von Donners­marck, 2006)

Das preisgekrönte Drama von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck widmet sich den systematischen Überwachungs- und Kontrollstrategien des DDR-Staates: Der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler wird beauftragt, den Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland zu beschatten. Die intimen Einblicke in den persönlichen Lebensbereich des Paares lassen ihn zunehmend die Distanz zu seinen Überwachungsopfern verlieren.

Spioninnen: Spionageabwehr à la française

Geneviève war eine der ersten Analystinnen der französischen Spionageabwehr DST. In den 1970er Jahren ist es ihre Aufgabe, alle sowjetischen Diplomaten auf französischem Hoheitsgebiet zu erfassen – unter ihnen ein KGB-Oberst, der in die Geschichte eingehen sollte.

Spioninnen: Im Dienste des KGB

Wenige Tage vor ihrer Hochzeit erfährt Ludmila von ihrem Verlobten, dass er für den KGB arbeitet und demnächst unter falscher Identität nach Argentinien gehen wird. Nach zweijähriger Ausbildung reist sie ihm nach Buenos Aires nach. Dort spürt das Agentenpaar ehemalige SS-Angehörige auf, die in der Region untergetaucht sind.

Das Leben der Ande­ren, Florian Henckel von Donners­marck, 2006

DONNERS­TAG

20. AUGUST, AB 20 UHR

Alpha­ville (Jean-Luc Godard, 1965) OmU

In Jean-Luc Godards Neo-Noir-Film begibt sich der Privatdetektiv Lemmy Caution auf die Suche nach dem vermissten Agenten Henry Dickson, der in der Stadt Alphaville verschwunden ist. Alphaville steht unter der Kontrolle eines Zentralcomputers, der dem Gesetz der Logik folgt und Gefühle und freie Gedanken der Bewohnerinnen und Bewohner unterdrückt. Godards dystopische Erzählung kombiniert Stereotypen aus dem Kriminal- und Agentenfilm mit Science-Fiction-Elementen und verweist kritisch auf die Gefahren staatlicher Überwachungsstrategien. 

Spioninnen: Die Lady und der Diktator

1989 greift die US-amerikanische Armee Panama an. Der panamaische Diktator Manuel Noriega setzt sich ab. Martha, Führungsoffizierin beim militärischen US-Nachrichtendienst DIA, wird nach Panama beordert, um den untergetauchten Diktator aufzuspüren. Das gelingt ihr schließlich mit Hilfe von Vicky, der Geliebten Noriegas.

Spioninnen: Verwandlungskünstlerin der CIA

Jonna Mendez und ihr Mann Tony gehören zu den Berühmtheiten der CIA. Als 1989 einer der besten CIA-V-Männer im KGB aufzufliegen droht, reist das Ehepaar Mendez nach Moskau, um die Ausschleusung des sowjetischen Doppelagenten und seiner Frau zu organisieren.

Alpha­ville, Jean-Luc Godard, 1965

FREITAG

21. August, AB 20 UHR

The Conver­sa­tion (Fran­cis Ford Coppola, 1974) OmU

Der Überwachungsexperte Harry Caul wird beauftragt, ein junges Paar zu observieren und dabei Zeuge eines Mordes. Francis Ford Coppolas Thriller schildert die moralische Entwicklung seiner Hauptfigur, die zunehmend an Schuldgefühle und paranoiden Zügen leidet. Die Verflechtung der filmischen Erzählung mit den heimlichen Tonmitschnitten der Überwachung wirft Fragen nach den Grenzen des öffentlichen und privaten Lebens auf.

Spioninnen: Das Mädchen und der Chefspion

Anfangs späht die Westdeutsche Gabriele Gast ihre Landsleute aus Liebe im Auftrag der Stasi aus. Später setzt sie diese Tätigkeit als Mitarbeiterin einer Geheimdienstbehörde der Bundesrepublik aus Überzeugung fort und schafft es, Tausende Unterlagen an die DDR zu schmuggeln.

Spioninnen: Ferien mit dem Mossad

Mitte der 1980er Jahre bietet Israel Äthiopien an, die diskriminierten Falascha-Juden aufzunehmen. Die äthiopische Regierung lehnt ab. Daraufhin entwickelt der israelische Geheimdienst Mossad einen Plan, die Falascha in geheimer Mission über das Rote Meer nach Israel zu bringen. Zur Tarnung betreiben die Agenten ein Tauchresort, das von Yola geleitet wird, einer Ex-Stewardess.

The Conver­sa­tion, Fran­cis Ford Coppola, 1974
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