BIG O HANGOUTS

Wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt, laden wir ein zum BIG O HANGOUT. Auf den Treppen der SCHIRN wird gemeinsam in entspannter Atmosphäre der Live-Musik gelauscht, während Badias für Speisen und Getränke im Kiosk-Style sorgt.

Christian Marclay, Prêt-à-porter, 2010 © The artist, Photo: Paula Court

CHRISTIAN MARCLAY

Wie kaum ein anderer Künstler prägt Christian Marclay, ursprünglich vom Fluxus inspiriert, seit über 35 Jahren den Zwischenraum von bildender Kunst und Audio-Kultur, in dem er durch Performance, Collage, Skulptur, Fotografie und Video Sound und Musik in sichtbare, physische Formen überführt.

Die für BIG ORCHESTRA ausgewählte Arbeit „Prêt-à-Porter“ (2010) besteht aus einer Kollektion aus gefundenen Kleidungsstücken mit Musiknotenaufdrucken, die in einer Performance zum Leben erweckt werden. „Prêt-à-Porter“ wird von den Performern Gabriele Rendina Cattani und Thuy Tien Nguyen aufgeführt und musikalisch von der Violinistin Sabine Akiko Ahrendt und dem Saxophonspieler Leonhard Huhn interpretiert.

Lorenzo Dolce

LORENZO DOLCE

Lorenzo Dolce & Band. Future Music. Die vier Musiker rund um den Frankfurter Saxophonist Lorenzo Dolce werden mit dem neu geschaffenem Bandprojekt Energien im Publikum freisetzen. Das Virtuosentum wird hier klein geschrieben, das Zusammenspiel und das Funktionieren als pulsierende Einheit groß. Bassist Tim Roth (Contrast Trio), unterstützt vom Perkussionist Bendemeni Deulemkam, ersetzt das Schlagzeug mit analogen Drum Maschinen. Tomek Witiak (Das Grüne Hemd, Gastone) an der Gitarre wird mit jazzigen, afrolastigen Grooves und psychodelischen Effekten die Rhythmusgruppe unterstützen. 

Lorenzo Dolce bringt mit seiner Band beim BIG O HANGOUT modernen Jazzsound auf die Treppen der SCHIRN. Er ist Mitbegründer der preisgekrönten Konzertreihe „Jazz Montez“, mit dem er ein vielfältiges Programm von traditionellem bis zeitgenössischen Jazz in Frankfurt realisiert.

Rie Nakajima, Super Deluxe, 2014 © Haruko Nakajima

RIE NAKAJIMA UND ONYEE LO

Rie Nakajima arbeitet mit dem Klangpotential gefundener und gesammelter Alltagsgegenstände, die sie teilweise mit kinetischen und elektronischen Geräten modifiziert. In ihren Performances erarbeitet sie einen Klangteppich aus verschiedenen Rhythmen, die sich aus dem Zusammenspiel und Zusammentreffen der unterschiedlichen Objekte ergeben. Onyee Lo nutzt in ihren Auftritten Kochutensilien, um mit diesen gleichzeitig Essen zuzubereiten und Musik zu spielen.