03. März 2018

Disco, Punk, Hip-Hop, New Wave und Noise: Die Musikszene im New York der 70er und 80er Jahre inspirierte Jean-Michel Basquiat - und er selbst war Teil davon.

Von Antonia Lagemann (Text)

Während die Stars im Studio 54 mit Glitzer und Glamour zu Disco Musik tanzten, feierte die Underground Szene Lower Manhattans im Mudd Club zu den Klängen von Punk, Post-Punk und New Wave. So auch Jean-Michel Basquiat, der selbst regelmäßig im Mudd Club als DJ auflegte oder mit seiner Band Gray als Klarinettist auftrat.

Der SCHIRN Soundtrack fängt die Stimmung dieser Zeit ein. Er reicht von Disco und Hip Hop über Punk, Post-Punk und Pop bis hin zu Jazz und New Wave - Musik, die Anfang der 1980er in New York gehört und auch produziert wurde.

Songs von Grandmaster Flash, Billie Holiday und Sonic Youth

Interpreten wie Grandmaster Flash oder Esther Phillips transportieren das Lebensgefühl der Underground Szene Lower Manhattans in den frühen 80ern. Songs von Public Image Ltd. oder David Bowie inspirierten neben Jazz Klängen von Billie Holiday oder Duke Ellington auch Jean-Michel Basquiats Musik. Und in "Nevermind" von Sonic Youth fällt Basquiats Name gleich zu Beginn. Die Band aus New York kannte ihn persönlich. Lou Reed und John Cale wiederum besingen den Arbeitsethos ihres Entdeckers und Förderers Andy Warhol, mit dem Basquiat ebenfalls eng befreundet war und lange zusammenarbeitete.

DIGITORIAL ZUR AUSSTELLUNG

Das kosten­lose Digi­to­rial bietet schon vor Ihrem Besuch span­nende Einbli­cke und Hinter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Ausstel­lung "Basquiat. Boom for Real". Erfah­ren Sie mehr über diese bewe­gende Zeit.

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