Double Feature

Seit nunmehr drei Jahren ist die SCHIRN ein Forum für nationale und internationale Film- und Videokünstler. Im Gespräch mit den SCHIRN Kuratoren geben internationale Künstlerinnen und Künstler tieferen Einblick in ihre Arbeit und insbesondere in ihr filmisches Interesse. „Double Feature“ versteht sich als Plattform für ganz unterschiedliche Tendenzen und Ausdrucksformen der künstlerischen Filmproduktion sowie der Gegenüberstellung bekannter und weniger bekannter Positionen

FILMREIHE

Double Feature

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BIS ZUM NÄCHSTEN TERMIN

DATUM

Mit Paul Spengemann

FILMREIHE

Double Feature

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BIS ZUM NÄCHSTEN TERMIN

DATUM

Mit Lili Reynaud-Dewar

Double Feature versteht sich als Plattform für ganz unterschiedliche Tendenzen und Ausdrucksformen der künstlerischen Filmproduktion sowie der Gegenüberstellung bekannter und weniger bekannter Positionen.

PAUL SPENGEMANN

Die versteckten Zeichen eines Bildes, die mit der Bewegung einer Kamera und den Tönen einer Stimme oder eines Instruments hervorgeholt werden, bestimmen seine Abschlussarbeit an der HFBK Hamburg mit dem Titel „About Falling in Love and Even Little Rubber Ducks“ aus dem Jahr 2016. Paul Spengemann hat dem extrem spröden Innenleben seines Ateliers einen filmischen Atem eingehaucht, der es regelrecht zum Leben erweckt. Durch spektakuläre Kamerabewegungen und Tonspuren, die sowohl an klassische Filmgenres als auch an professionelle Werbefilme erinnern, wird das Atelier selbst zum Gegenstand der künstlerischen Arbeit

FILM STILL AUS „ABOUT FALLING IN LOVE AND EVEN LITTLE RUBBER DUCKS”, © PAUL SPENGEMANN, 2016

DEMNÄCHST: LILY REYNAUD-DEWAR

Das filmische Werk der Künstlerin Lili Reynaud-Dewar kreist beständig um die Begriffe der kulturellen, sozialen und emotionalen Identität. Geschichten, Mythen und Symbole sind ebenso Gegenstand ihrer Arbeiten wie Werkzeuge ihrer künstlerischen Spurensuche.

FILM STILL AUS “TEETH, GUMS, MACHINES, FUTURE, SOCIETY”, © LILI REYNAUD-DEWAR, 2016
FILM STILL AUS “TEETH, GUMS, MACHINES, FUTURE, SOCIETY”, © LILI REYNAUD-DEWAR, 2016

GERY GEORGIEVA

Grundlage für Gery Georgievas Filme ist die performative Selbstinszenierung. Oft verschränkt sie halluzinatorisch bestimmte Frauentypen - die Pop-Diva, die Künstlerin, das traditionsbewusste Mädchen vom Lande - , um Geschlechskonstruktionen, Geschmack und Identität zu hinterfragen.

FILM STILL AUS “ROSES”, © GERY GEORGIEVA, 2017
FILM STILL AUS “ROSES”, © GERY GEORGIEVA, 2017

HOLLY ZAUSNER

Die US-amerikanische Künstlerin Holly Zausner hat eine Figur als Alter Ego geschaffen, die sie in ihren Arbeiten begleitet. In ihrem Film „Unsettled Matter“ (2015) hat Zausner eine dystopische Ausgabe von Manhatten filmisch inszeniert und streift darin durch die ansonsten belebte Stadt.

FILM STILL AUS “UNSETTLED MATTER”, © HOLLY ZAUSNER, 2015
Luke Fowler, Künstler und Musiker

Zu den bisher Teilnehmenden gehörten etwa Ed Atkins, Nevin Aladag, Keren Cytter, Luke Fowler, Melanie Gilligan, Heather Phillipson und Anri Sala. Im Jahr Im Jahr 2017 erwarten das Publikum u. a. Beiträge von Eli Cortiñas, Beatrice Gibson, Pilvi Takala, Melanie Matranga, Monira Al-Qadiri, Bianca Baldi, Henning Fehr & Philipp Rühr, Ben Rivers, Tris Vonna Michell, Ani Schulze und John Skoog