© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2005 Foto: Norbert Miguletz
© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2005 Foto: Norbert Miguletz
© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2005 Foto: Norbert Miguletz
© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2005 Foto: Norbert Miguletz
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© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2005 Foto: Norbert Miguletz
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RODIN BEUYS

Die Gegenüberstellung von Zeichnungen und Plastiken von Joseph Beuys und Auguste Rodin mag zunächst überraschend wirken. Tatsächlich jedoch schuf Beuys in der Zeit von 1947 bis 1964 Hunderte Arbeiten auf Papier, die formal Anklänge an die späten Zeichnungen und Aquarelle Auguste Rodins aufweisen. Obwohl Rodin im Gegensatz zu Beuys vom weiblichen Körper als Objekt der Begierde fasziniert war, galt die Frau beiden als Inbegriff elementarer transformativer Naturkräfte. Wie Rodin und später Wilhelm Lehmbruck greift Beuys in seinen dreidimensionalen Werken die Vorstellung vom Torso als autonomer Form und des Fragments als Verkörperung des Dauerhaften auf.

Anhand von über 100 Papierarbeiten und 50 Meisterwerken der Skulptur wird die Präsentation neben der Gegenüberstellung der Arbeiten von Rodin und Beuys auch Beuys’ intensive Auseinandersetzung mit Lehmbruck beleuchten.


KATALOG ZUR AUSSTELLUNG

Herausgegeben von Pamela Kort und Max Hollein. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Josephine Gabler, Claude Keisch, Dieter Koepplin, Pamela Kort, J. A. Schmoll gen. Eisenwerth und Hélène Pinet. Deutsch/englisch, 368 Seiten, 187 Farb- und 121 Schwarzweißabbildungen, Richter Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3-937572-34-1. 

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