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Geheimgesellschaften. WISSEN WAGEN WOLLEN SCHWEIGEN
23. Juni - 25. September 2011

Geheimgesellschaften mit ihren verborgenen Riten, ihrem geheimen Wissen und exklusiven Mitgliederkreis faszinieren die Menschen seit jeher. Sie reichen von harmlosen Bruderschaften bis zu mächtigen Verbänden mit eigennützigen finanziellen und politischen Absichten. Vor allem in Krisenzeiten liefern sie verstärkt Ersatzwerte für die herrschenden politischen, gesellschaftlichen und technologischen Ordnungen.


Die Ausstellung geht der Frage nach, inwieweit Geheimgesellschaften auch gewisse Mechanismen zeitgenössischer Kunst widerspiegeln. In der Kombination von Kunstwerken und historischen Objekten wie Büchern, Waffen oder Dokumenten von Scotland Yard folgt die Ausstellung durch einen labyrinthartigen Parcours dem Geheimen und offenbart skurrile und wunderliche Entdeckungen. Zum Mitgliederkreis der Ausstellung zählen mutmaßliche Künstler wie Enrico David, Gretchen Faust, Jenny Holzer, Joachim Koester, Terence Koh, Elad Lassry, Fabian Marti, Goldin+Senneby, Markus Schinwald, Ulla von Brandenburg, Carl Michael von Hausswolff und Michael Esposito, Cerith Wyn Evans und Lisa Yuskavage. Notwendigerweise wird es einen gewissen Grad an Verdunkelung geben, weil Wissen in Geheimgesell-schaften obskur bleiben muss, um zu überleben.

Kuratoren: Cristina Ricupero und Alexis Vaillant, Paris
Projektleitung: Matthias Ulrich, SCHIRN

AUDIO ESSAY "Nichts ist wahr": Eine Geschichte der Geheimgesellschaften, von Gary Lachman

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Publikationen

Geheimgesellschaften

Geheimgesellschaften – ein verblüffendes Thema im Kunstkontext. Die Publikation führt in das Thema ein und zeigt Zusammenhänge auf.

29,80 €

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Geheimgesellschaften
Geheimgesellschaften

Geheimgesellschaften

Geheimgesellschaften - seit Jahrhunderten ein faszinierendes und beängstigendes Schlagwort für komplex organisierte, konspirative Gruppierungen. Auf den ersten Blick scheinen Geheimgesellschaften ein eher verblüffendes Thema im Kunstkontext zu sein. Doch in der Tat spiegeln sie mit ihren verborgenen Riten, ihrem geheimen Wissen und exklusiven Mitgliederkreis gewisse Mechanismen zeitgenössischer Kunst wider, wie auch umgekehrt das Phänomen der Geheimgesellschaft und ihrer Riten immer wieder von Künstlern thematisiert werden. Allein die Vermutung, dass Geheimgesellschaften mit allen Bereichen der Gesellschaft in Berührung stehen und sie auf geheimnisvolle Weise beeinflussen könnten, ist Grund genug für eine künstlerische Auseinandersetzung. Die Publikation geht daher der Frage nach, welche Motivationen von der Kunstwelt mit diesen geheimen Bewegungen geteilt werden beziehungsweise welche Vorstellungen sich gegenseitig begründen.

Herausgegeben von Cristina Ricupero, Alexis Vaillant und Max Hollein. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Charlotte Laubard und Texten von Ina Blom, Michael Bracewell, Gary Lachmann, Cristina Ricupero, Alexis Vaillant und Jan Verwoert. Deutsche, Französisch, Englische Ausgabe, 256 Seiten, 160Abbildungen, Snoeck Verlagsgesellschaft mbH, Köln 2011, ISBN 978-3-940953-82-7

29,80 €

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