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KONZERTABEND MIT LIEDERN AUS DER ZEIT COURBETS
DIENSTAG, 18. JANUAR 2011, 20 UHR
In der Ausstellung „Courbet. Ein Traum von der Moderne“ findet am 18. Januar 2011 ein Konzert mit französischen Chansons aus der Zeit Gustave Courbets statt. Obwohl seine musikalische Interessen kaum ein Thema für Kunsthistoriker sind, hatte Courbet eine sehr enge Beziehung zur Musik. Er porträtierte nicht nur verschiedene Musiker seiner Zeit, sondern war auch regelmäßiger Konzertbesucher. Seine engen Freunde Jules Champfleury und Alexandre Schanne spielten leidenschaftlich gerne Quartette von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Volkstümliche Bilder und folkloristische Lieder spielten eine ebenso große Rolle in dem Freundeskreis. Der Maler sang gerne mit und vor anderen; er betätigte sich sogar selbst als Dichter von Volksliedern.
Die Sängerin und Violonistin Ana-Maria Bell lädt mit ihrer Interpretation der französischen Chansons aus der Zeit Gustave Courbets dazu ein, diese Lieder neu zu entdecken. Am Klavier begleitet sie der Pianist Jacky Delance. Im Programm sind unter anderem Lieder wie das damals allgemein be-kannte „Le temps des cerises“ von Jean-Baptiste Clément (1836-1903), das berühmte Baude-lair’sche Gedicht „L’Albatros“ – vertont von Ana-Maria Bell – und Gustave Courbets Lied „Chez la mère Heuvrard“. PROGRAMM: Pierre Dupont (1821-1870): Les amis, La sérénade Gustave Courbet (1819-1877): Chez la mère Heuvrard Jean-Baptiste Clément (1836-1903): Le temps des cerises, Allons faire un tour à la banque, La se-maine sanglante Gustave Nadaud (1820-1893): Vieille histoire, Le soldat de Marsala, Chut, Champagne Charles Baudelaire (1821-1867): L’Albatros
ANA-MARIA BELL: Die franco-rumänische Sängerin, Violinistin und Komponistin tritt regelmäßig bei France 2, France 3, France Musique, France Inter, France Bleu auf. Ihre Sendung auf France Culture erhielt den Grand Prix de Radio Scam. 2007 nahm sie das Album „Retour aux Sources“ auf, das von der folkloristischen Musik Transsylvaniens beeinflusst ist. Ihr den Chansons der Zeit Gusta-ve Courbets gewidmetes Album „Allons faire un tour à la banque“ stellte sie erstmals 2009 im Audi-torium des Petit Palais in Paris vor.
JACKY DELANCE: Jazz und Java bestimmen die Karriere des Pianisten Jacky Delances und zei-gen die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Er begleitete bereits Künstler wie Renaud, Patrick Bruel, Richard Berliner, Liane Foly, Catherine Ringer, Jazz-Musiker wie Thoot Thilemans sowie lyri-sche Sänger wie Alain Vanzo. Daneben komponiert er unter anderem für France 2, Arte, M6 und TF1.
GEBÜHR 10 €, ermäßigt 8 €
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