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RENÉ MAGRITTE. LA PÉRIODE VACHE
30. Oktober - 4. Januar 2009

René Magritte gehört nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Viele der ebenso rätselhaften wie einprägsamen Bildfindungen des Surrealisten wurden millionenfach reproduziert und sind weit über die Kunstwelt hinaus zu bekannten Ikonen geworden. Eine faszinierende Episode in Magrittes Werk ist jedoch nahezu unbekannt geblieben: die so genannte Période vache.

1948 schafft Magritte für seine erste Einzelausstellung in Paris eine Gruppe von Gemälden und Gouachen, die sich deutlich von seinem übrigen Werk unterscheidet. In einem neuen, schnellen und aggressiven Malstil – inspiriert insbesondere von populären Bildquellen wie Karikaturen und Comics und durchsetzt mit Stilzitaten von Künstlern wie James Ensor oder Henri Matisse – entstehen innerhalb von wenigen Wochen etwa 30 völlig untypische Werke, die im damaligen Paris für Empörung sorgen. Magritte hat die Ausstellung gezielt als Provokation für das Pariser Publikum konzipiert. Mit seiner Hinwendung zu einem unerwartet kruden, spielerischen und bewusst „schlechten“ Malen reflektiert der Künstler sein eigenes Werk, aber auch die Malerei generell. In Retrospektiven zum Werk Magrittes meist nur vereinzelt gezeigt, werden die Arbeiten der Période vache in der Ausstellung in der Schirn erstmals außerhalb Frankreichs und Belgiens zusammengeführt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Kunst der letzten 30 Jahre wirft diese konzentrierte Präsentation ein neues, überraschendes Licht auf einen herausragenden Künstler.

Kuratorin: Esther Schlicht

Publikationen

RENÉ MAGRITTE 1948. LA PÉRIODE VACHE

René Magrittes als "periode vache" bezeichnete Werkgruppe von 1948 unterscheidet sich überdeutlich von seinem übrigen Œuvre.

35 €

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RENÉ MAGRITTE 1948. LA PÉRIODE VACHE
RENÉ MAGRITTE 1948. LA PÉRIODE VACHE

RENÉ MAGRITTE 1948. LA PÉRIODE VACHE

René Magrittes als periode vache bezeichnete Werkgruppe von 1948 unterscheidet sich überdeutlich von seinem übrigen Œuvre. In einem neuen, schnellen und aggressiven Malstil - inspiriert insbesondere von populären Bildquellen wie Karikaturen und Comics und durchsetzt mit Stilzitaten von Ensor oder Matisse - entstehen innerhalb von wenigen Wochen etwa 30 völlig untypische Bilder, die damals für Empörung sorgten. Magritte reflektiert damit sein eigenes Werk und die Malerei schlechthin.

Herausgegeben von Esther Schlicht und Max Hollein. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Michel Draguet, Robert Fleck, Florence Hespel und Esther Schlicht. Deutsch-englische Ausgabe, 176 Seiten, 90 farbige Abbildungen, Ludion, Antwerpen 2008, ISBN 978-90-5544-768-8

35 €

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