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Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt
Tel 069.29 98 82-0
Fax 069.29 98 82-240
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DIENSTAG, FREITAG–SONNTAG
10–19 UHR
MITTWOCH + DONNERSTAG
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Kulturmarke des Jahres 2008
Die Kunsthalle erhielt die Auszeichnung für die Kampagne zur Ausstellung „Impressionistinnen“. Der Kulturmarken-Award 2008, in dessen Rahmen auch die „Trendmarke des Jahres 2008“ und der „Kulturmanager des Jahres 2008“ prämiert werden, wird von der Agentur Causales und dem KulturSPIEGEL für Kulturinstitutionen und -projekte im deutsch-sprachigen Raum ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung, die bereits zum dritten Mal vergeben wurde, fördert die Agentur Causales innovative Marketingideen und professionelle Markenführung in der Kulturlandschaft.
„Mit unseren Ausstellungen“, so Inka Drögemüller, Leiterin des Marketing des SCHIRN, „wollen wir ein breites Publikum ansprechen. Die Ausstellung ‚Impressionistinnen‘ war mit 185.000 Besuchern die bislang erfolgreichste Ausstellung der SCHIRN unter Leitung von Max Hollein. Um das zu erreichen, haben wir Ausstellungsinhalte und Marketingkonzept in einer kreativen Weise miteinander verknüpft. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den Preis für die beste Kulturmarke 2008 erhalten haben, da er für uns auch eine Bestätigung unserer langjährig praktizierten Marketingstrategien und -konzepte darstellt.“

Die Jury
Die zehnköpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Kultur und Medien begründete ihre Entscheidung für die „Impressionistinnen-Kampagne“ der SCHIRN wie folgt: „Insgesamt haben die innovative Idee, die weibliche Seite des Impressionismus darzustellen, und die konsequente und kreative Umsetzung dieser Idee überzeugt. Die Umsetzung beinhaltete viele wirkungsvolle und stimmige Elemente und Maßnahmen, angefangen beim Corporate Design über die Teaserkampagne mit Slogans wie ‚Renoir, Renoir, Au revoir‘ als Reaktion auf das Ende der ‚Franzosen-Ausstellung‘ in Berlin bis hin zu vielen feinen, sehr gut ausgearbeiteten Details wie dem von Heike Makatsch besprochenen Audioguide, dem Versand eines fiktiven Briefs aus der Feder der Malerin Berthe Morisot im Rahmen des Direktmarketings, der Einladung zu einem Frauentag und anderen guten Ideen. Die Kampagne zeichnete sich außerdem durch eine ausführliche Situationsanalyse aus, durch eine klare Zielsetzung und Zielgruppenbestimmung, vielfältige und kreative sowie sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmte Maßnahmen, ein wirkungsvolles Ineinandergreifen von Strategie und operativen Maßnahmen, ausführliches und professionelles Controlling, effektive Kooperationen, tolles Merchandising, gute Anlehnung des Corporate Design der Ausstellung an das Corporate Design der Dachmarke sowie professionelles Direktmarketing und Eventmarketing.“
Mitglieder der Jury Mitglieder der Jury waren die leitende Redakteurin des KulturSPIEGEL Marianne Wellershoff, die Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der ZEIT Silvie Rundel und die Chefredakteurin von Marketeer & Pioneers Sabine Wegner. Darüber hinaus zählten zu den Juroren: Prof. Dr. Andrea Hausmann von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Henry C. Brinker, Leiter Marketing der Elbphilharmonie (Hamburg), Roland Bischof, Vorstandsmitglied im Fachverband für Sponsoring und Sonderwerbeformen e. V., und Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer der Europäischen Sponsoring-Börse (ESB), sowie der Grafikdesigner Alexander Branczyk (Xplicit Gesellschaft für Kommunikation), der Kulturwissenschaftler Dr. Thomas Düllo und der Geschäftsführer von Kulturmanagement Network Dirk Schütz.
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