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Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
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„LIEBER MALER, MALE MIR ...“. RADIKALER REALISMUS NACH PICABIA
15. Januar - 6. April 2003
Seit Beginn der Avantgarde anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts wird die Gültigkeit bestimmter, auf dem Realismus gründenden Darstellungsweisen in der bildenden Kunst in Frage gestellt und deren kritische Möglichkeiten häufig in Zweifel gezogen. Die sporadische Wiederkehr realistischer Darstellungsweisen in der Malerei jedoch verfolgt das Projekt der Moderne bis heute. “Lieber Maler, male mir ...” versucht, eine kontinuierliche Praxis erkennbar zu machen, die verschiedene Formen realistischer Formensprachen als konzeptuelle Mittel einsetzt und sich des Figurativen in seinen vielfältigen Formen bedient. Beginnend mit Werken Francis Picabias aus den vierziger Jahren, wird diese vor allem europäische Linie fortgesetzt mit Bernard Buffets erratischen Porträts sowie mit Werken von Sigmar Polke, Alex Katz und Martin Kippenberger. Dem Œuvre Kippenbergers ist der spielerische Titel der Ausstellung entlehnt. Weitere in der Ausstellung vertretene Künstler sind Kai Althoff, Carole Benzaken, Glenn Brown, Brian, Calvin, John Currin, Peter Doig, Sophie von Hellermann, Alex Katz, Kurt Kauper, Enoc Perez, Elizabeth Peyton, Neo Rauch. In Kooperation mit dem Centre Pompidou, Paris, und der Kunsthalle Wien.










