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GROTESK!. 130 JAHRE KUNST DER FRECHHEIT
27. März - 9. Juni 2003

Die Ausstellung beleuchtet einen maßgeblichen Modus in der Kunst des 20. Jahrhunderts, der im Grotesk-Komischen wurzelt. Das Groteske definiert sich durch sein besonderes Verhältnis zu Grenzen: es überschreitet, sprengt und untergräbt sie. Als literarische und dramatische Gattung ist die Groteske längst anerkannt - sie hat auf Entwicklungen im internationalen Kunstgeschehen seit dem Zweiten Weltkrieg einen nachhaltigen Einfluss ausgeübt. Die Ausstellung fragt erstmals nach ihrer Bedeutung in der bildenden Kunst des deutschsprachigen Raums. „Grotesk!“ wird durch Gemälde von Arnold Böcklin eingeleitet, von denen sich Maler wie Lovis Corinth, Paul Klee, Max Klinger, Alfred Kubin und Emil Nolde inspirieren ließen. Darüber hinaus rückt die Ausstellung die bislang wenig beachtete Beziehung zwischen dem Aufkommen des Kabaretts und der bildenden Kunst in Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Blickfeld. Von der grotesk-komischen Ästhetik Karl Valentins und den Dadaisten spannt sich der Bogen über die Wiener Gruppe zu aktuellen künstlerischen Positionen wie jenen von Sigmar Polke, Thomas Schütte und John Bock.

Publikationen

GROTESK! 130 JAHRE KUNST DER FRECHHEIT

Die Publikation fragt nach der Bedeutung der Groteske in der bildenden Kunst des deutschsprachigen Raums.

Vorschau
GROTESK! 130 JAHRE KUNST DER FRECHHEIT
GROTESK! 130 JAHRE KUNST DER FRECHHEIT

GROTESK! 130 JAHRE KUNST DER FRECHHEIT

Herausgegeben von Pamela Kort. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Chris Dercon. Mit Essays von Hanne Bergius, Ralf Burmeister, Frances Connelly, Lisbeth Exner, Harald Falckenberg, Michael Farin, Peter Jelavich, Pamela Kort und Gregor Wedekind. Deutsch, ca. 304 Seiten, ca. 170 Farbabb., Prestel Verlag, München, Berlin, London, New York, ISBN 3-7913-2887-5 (Buchhandelsausgabe), ISBN 3-7913-6004-3 (Katalogausgabe).

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