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AUF EIGENE GEFAHR
27. Juni - 7. September 2003

Das "kalkulierte" Risiko scheint heute einer der zentralen Erfahrungswerte der westlichen Gesellschaft zu sein, die Freizeitrituale wie Bungee-Jumping, Paragliding oder andere Extremsportarten pflegt. Vor dem Hintergrund dieser Risikokultur widmet sich "Auf eigene Gefahr" einer speziellen Form der Kunst seit den 90er Jahren, die sich mit der Rolle des zum Benutzer gewordenen Betrachters auseinander setzt. Künstler wie Carsten Höller, gelatin, Christoph Büchel, Jeppe Hein, Ana Maria Tavares und das Critical Art Ensemble schaffen Konstellationen, die für den Besucher attraktiv genug sind, um ihn aus seiner konsumierenden Passivität heraustreten zu lassen. Der Antrieb dazu kann in einer außergewöhnlichen Erfahrung wie etwa dem Durchqueren vernebelter Räume oder dem Erkunden geheimnisvoller Labyrinthe liegen, aber auch von einer spielerischen Situation oder einem erhofften Erkenntnisgewinn ausgehen. In Kooperation mit dem Siemens Arts Program.

Publikationen

AUF EIGENE GEFAHR

Das Buch präsentiert eine spezielle Form der Kunst seit den 90er Jahren, die sich mit der Rolle des zum Benutzer gewordenen Betrachters auseinandersetzt.

Vorschau
AUF EIGENE GEFAHR
AUF EIGENE GEFAHR

AUF EIGENE GEFAHR

Herausgegeben von Markus Heinzelmann und Martina Weinhart. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Michael Roßnagl sowie Beiträgen von Manfred Faßler, Markus Heinzelmann, Vanessa Joan Müller, Wolf Singer, Raimar Stange, Aglaja Stirn, Martina Weinhart, Niels Werber. Deutsch/englisch, 320 Seiten, ca. 80 Farbabb. Erhältlich mit 4 verschiedenen Covermotiven. ISBN 3-936919-01-1, Revolver – Archiv für aktuelle Kunst, Frankfurt.

VERGRIFFEN

 
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